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Aktuelle Ausstellung

vom 5.5.2022 bis 24.6.2022 im Foyer Robert-Havemann-Saal
Werktags von 10:00 Uhr bis 17:00, bitte kurz vorher bei der Verwaltung melden

Bestimmt nicht weiter so! - Vom Kampf um ein menschliches Gesundheitswesen

Ausstellung zu gewerkschaftlichen Kämpfen im Gesundheitsbereich

aktuelle Ausstellung

Die Krankenhausbeschäftigten von Charité und Vivantes haben im Jahr 2021 erfolgreich einen Streik geführt: Sie forderten erträgliche Personalschlüssel und den Tarifvertrag öffentlichte Dienste (TVöD) für alle. Es war ein Arbeitskampf, der weit über die Grenzen Berlins von Bedeutung ist. Während des Arbeitskampfes entstand diese Ausstellung zur Unterstützung der streikenden Kolleg*innen.

Auf dreißig Fototafeln wird die Geschichte der Kämpfe auch mit Beispielen aus anderen Städten dargestellt, wobei die Beschäftigten selber zu Wort kommen.

Veranstaltende: Haus der Demokratie und Menschenrechte und ver.di Medien Galerie

Letzte Ausstellung

vom 7.3.2022 bis 30.4.2022 im Foyer Robert-Havemann-Saal

Zwischen ewiger Jugend und Vergänglichkeit. Frauendarstellungen auf französischen Friedhöfen

Friedhofsfotografie

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vom 7.3.2022 bis 30.4.2022 im Foyer Robert-Havemann-Saal

Zwischen ewiger Jugend und Vergänglichkeit. Frauendarstellungen auf französischen Friedhöfen

Friedhofsfotografie

aktuelle Ausstellung
© Yvonne Schwarz / Semiramis PhotoArt

In voller Kraft und Schönheit ihrer Jugend strahlend schmücken Frauenfiguren seit dem 19. Jahrhundert verstärkt die Gräber wohlhabender Verstorbener in Europa. Die Frau, die seit dem 14. Jahrhundert in der christlichen Kunst als Metapher für die menschliche Vergänglichkeit verwendet wird, steht dabei im drastischen Kontrast zu dem sie umgebenden, den Tod vergegenständlichen Grab. Mehr noch als eine Darstellung des Kontrasts von Leben und Tod kann diese Darstellung aber auch als eine Verschlüsselung der beiden von Sigmund Freud zusammen gedachten Triebe von Eros und Thanatos gelesen werden. Die (zumeist) männlichen Künstler haben im 19. und 20. Jahrhundert das Motiv der Trauernden stark erotisch aufgeladen, indem sie bei ihren Darstellungen Kleidungsstücke verrutschen oder die weiblichen Brüste ganz unbedeckt liessen. Manch einer konzentrierte sich auch lediglich auf einen kopflosen, weiblichen Rumpf. Bei den Statuen handelt sich dabei durchgehend um junge Frauen, die dem jeweiligen Schönheitsideal ihrer Zeit entsprechen. Die Darstellung von Weiblichkeit auf (christlichen) Friedhöfen ist damit auch ein Spiegel für den gesellschaftlichen, männlich-geprägten Blick auf Frauen und lädt zum Reflektieren über Sepulkralkultur ein.

Die Fotokünstlerin Semiramis dokumentiert seit mehreren Jahren die (erotisierte) Darstellung von Frauen auf Friedhöfen. Gerade die Pariser Friedhöfe, wo im 19. Jahrhundert die künstlerische Gestaltung des eigenen Grabes zu einem Statussymbol wurde, ist sie häufig fündig geworden, aber auch in anderen europäischen Groß- und Kleinstädten hat sie Motive eingefangen.

Infos zur Künstlerin:

Website: https://www.semiramis-photoart.de

Facebook: https://www.facebook.com/Mlle.YvonneSchwarz

Instagram: https://www.instagram.com/semiramisphotoart/

Die ausgestellten Fotografien können auch käuflich erworben werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an die Künstlerin.

Web: www.semiramis-photoart.de

Veranstaltende: Semiramis PhotoArt

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