Internationale Liga für Menschenrechte e.V.
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0202/3 | Vorderhaus
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Als Nicht-Regierungsorganisation sieht die Liga ihre Aufgabe darin, eine kritische Öffentlichkeit herzustellen und Druck auf Regierungen und EntscheidungsträgerInnen zu erzeugen. Sie organisiert oder beteiligt sich an Demonstrationen, Mahnwachen und Unterschriftenkampagnen, veranstaltet Lesungen, Seminare und Podiumsdiskussionen, veröffentlicht Broschüren und Bücher. Dabei wendet sie sich gegen die Rücknahme rechtsstaatlicher Errungenschaften im Straf- und Polizeirecht, fordert die Wiederherstellung des uneingeschränkten Grundrechts auf Asyl und den Erlaß eines Antidiskriminierungsgesetzes. Sie betrachtet den Kampf gegen Rechtsextremismus nicht allein als Aufgabe von Polizei und Justiz, sondern als eine gesamtgesellschaftliche. Die Liga untersucht die Bedeutung von NGOs (Non-Governmental Organisations) unter den Bedingungen der Globalisierung, sucht nach neuen Wegen für die Durchsetzung der Menschenrechte und analysiert regelmäßig die Menschenrechtslage in anderen Ländern.
Die Internationale Liga für Menschenrechte wird ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert. Es gibt folgende Ausschüsse und Arbeitsgruppen:
Antifaschistischer Ausschuß: Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte, Abwehr rassistischer und neonazistischer Tendenzen, Mitarbeit in der Friedensbewegung, Arbeitsgruppe für die Rechte Behinderter
Eine-Welt-Ausschuß: Beobachtung von Menschenrechtsverletzungen, Eintreten für die Rechte der MigrantInnen und Flüchtlinge, Arbeitsgruppen zu einzelnen Ländern, Mitarbeit im „Aktionsbündnis Abschiebehaft“
Iran-Ausschuß: Beobachtung von Menschenrechtsverletzungen im Iran und an iranischen Oppositionellen im Exil
Rechtsausschuß: Beobachtung von Entwicklungen in der Rechtspolitik, Aktivitäten für eine Reform des Staatsangehörigkeitsrechts und für die Einführung eines Antidiskriminierungsgesetzes, Beteiligung an der Debatte um die ökonomische Globalisierung und Menschenrechte
Sinti und Roma Ausschuß: Einsatz für die Verwirklichung der Menschen- und Bürgerrechte von Sinti und Roma in Deutschland
AG Afrika, AG behinderte Menschen und AG Türkei

