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Die Klimabewegung in Deutschland: Ein Überblick der letzten Jahre

Tim Wagner in Kooperation mit der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

vom 19.8.2024 bis 1.9.2024

Tim Wagner in Kooperation mit der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

Aktion der Gruppe Ende Gelände in der Kohlemine. Viele Leute in weißen Overalls standen neben Kohleextraktionsmaschinen.

Die Wanderausstellung zeigt großformatige Fotografien, die vier wichtige Ereignisse der Klimabewegung der letzten Jahre in Deutschland dokumentieren. Zu sehen sind eindrucksvolle Bilder von den massiven Massenaktionen des Protestbündnisses Ende-Gelände", das immer wieder Braunkohletagebaue im Rheinland und in der Lausitz besetzte. Gezeigt werden auch Impressionen vom Leben im Hambacher Forst" und dessen Räumung im Jahr 2018. Die Ausstellung zeigt auch Bilder der Baumhäuser im Dannenröder Forst, die gegen den Ausbau der Autobahn A49 in Hessen errichtet wurden und ebenfalls während der Corona-Pandemie 2020 geräumt wurden. Den Abschluss der Ausstellung bilden die Proteste gegen die Abbaggerung von Lützerath im Jahr 2023. Durch diese medienwirksamen Aktionen des zivilen Ungehorsams haben die Klimaaktivist*innen die Dringlichkeit des Kohleausstiegs und der Verkehrswende mit in die breite Öffentlichkeit getragen. Die Fotos von Tim Wagner dokumentieren diese Proteste über viele Jahre und erzählen mit seinen Bildern ihre Geschichten. Tim Wagner studiert Fotojournalismus in Hannover und dokumentiert seit 2015 die Klimabewegungen in Deutschland mit seiner Kamera. Obwohl er eine professionelle Distanz wahrt, empfindet er eine solidarische Verbundenheit mit diesen Bewegungen, was sich in seinen Fotografien widerspiegelt.

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