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Veranstaltung

Mittwoch, 30.11.2022 um 19:00 Uhr, Robert-Havemann-Saal

Widerstand gegen den Krieg

Vortrag & Diskussion

Veranstaltungsbild
© GWR/IDK, Connection

Solidarität mit den Gefangenen für den Frieden!

Zum 1. Dezember, dem Internationalen Tag der Gefangenen für den Frieden, bittet die War Resisters’ International (WRI London) um Solidarität mit Menschen, die weltweit wegen ihrer Kriegsdienstverweigerung oder ihres Engagements für Frieden inhaftiert sind. Welche antimilitaristischen Aktionen gegen den Krieg sind möglich?

Wolfram Beyer von der deutschen WRI-Sektion IDK, Internationale der Kriegsdienstgegner* wird über die antimilitaristische Arbeit berichten, insbesondere unter dem Eindruck des Ukraine-Krieges.

„Sand im Getriebe“ des Krieges

Der Widerstand gegen die Rekrutierung für den Ukraine-Krieg ist das Thema von Franz Nadler, Vorsitzender des Vereins Connection, der in Offenbach/Main seit nahezu 30 Jahren Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Kriegen unterstützt. Er wird die Arbeit anhand des aktuellen Ukraine-Krieges vorstellen.

Entgegen der offiziellen „Sieg im Krieg“-Rhetorik ist die Unterstützung der Rekruten für den Krieg keineswegs gesichert, weder in Russland noch der Ukraine und auch nicht in Belarus. Mit welchen Mitteln werden die Soldaten für den Krieg geködert? Und wie wehren sie sich dagegen? Können sie das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in Anspruch nehmen? Und falls sie z.B. nach Deutschland fliehen, können sie Asyl bekommen?

Termin: Haus der Demokratie und Menschenrechte Berlin. Eintritt frei.
Mittwoch, 30. November 2022 – Einlass 18 Uhr – Info-Tische der Graswurzelrevolution (Zeitschrift & Verlag), der IDK e.V. und von Connection e.V. Beginn der Vorträge 19 Uhr

Veranstaltende: IDK, Bibliothek der Freien, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte