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Im Januar 1990 nahmen DDR-Oppositionsgruppen die Friedrichstraße 165 als Haus der Demokratie in Besitz. Zum 15-jährigen Bestehen des Hauses, das seit 1999 als Haus der Demokratie und Menschenrechte im Prenzlauer Berg existiert, zeigen wir die Geschichte dieses derzeit größten NGO-Hauses in Deutschland. Aus der DDR-Oppositionsbewegung des Herbstes 1989 entstanden, ist das Haus bis heute ein Bezugspunkt zivilgesellschaftlicher Bestrebungen geblieben.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Alltag demokratischer Basisarbeit. Sie bietet Anstöße für eine Diskussion über den Platz alternativer Gruppen in der Gesellschaft – in der DDR, der Wendezeit und in der vergrößerten Bundesrepublik. Diese Gruppen sind darauf angewiesen, gesellschaftliche Unterstützung zu finden. Anders als die Inhaber staatlicher und privater Macht brauchen sie die öffentliche Diskussion für ihre Arbeit. So sind sie nicht nur Kritiker, sondern auch Kritisierte.

Die Ausstellung will zu Auseinandersetzung und Mitarbeit einladen.

 

 

 Veranstaltungen

Fr, 10. 09. um 19:00
Vortrag und Diskussion

Hinrichtungen als politische Waffe in der Islamischen Republik Iran

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Mo, 13. 09. um 16:00
Öffentliche Ausstellungsführung

Der kurze Herbst der Utopie - 1989

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Do, 16. 09. um 10:00
Pressekonferenz

Kindeswohl oder Ausgrenzung ? – Zur Situation von Flüchtlingskindern in Deutschland nach der Rücknahme der Vorbehalte

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Das ganze Programm...