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Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen. Soweit nicht anders gekennzeichnet, ist der Eintritt frei. (Uns ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, dass Spenden abgelehnt worden wären...)
Mo, 06. 02. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Präsentation und Podiumsdiskussion
Die Gedenkstättenkultur in der Region Perm vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation in Russland
mit Alexander Kalich und Robert Latypov (Perm) sowie Peter Erler (Stiftung Gedenkstätte Berlin – Hohenschönhausen). Moderation: Manfred Sapper (Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde)
Die Region Perm ist hinsichtlich der dort betriebenen Geschichtspolitik eine Ausnahmeerscheinung in der Russischen Föderation.
Unweit der Gebietshauptstadt Perm wurde bereits 1996 auf eine Initiative von
MEMORIAL Perm die landesweit einzigartige Gedenkstätte für die Opfer der politischen Repression - “Perm 36″ - eröffnet. Das zum Museum umgebaute ehemalige Besserungsarbeitslager hat sich mittlerweile zu einem Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Welt entwickelt insbesondere aufgrund des jährlich dort stattfindenden Kunstfestivals "Pilorama".
Um die Reflexion über die politische Repression in der Sowjetunion darüber hinaus zu fördern, setzt sich MEMORIAL zurzeit für die Gründung eines weiteren Gulag-Museums im ehemaligen NKVD-Gefängnis Nr. 2 des Permer Gebiets ein.
Anlässlich dieser neuesten Entwicklungen und der aktuellen Lage in Russland lädt MEMORIAL Deutschland Sie zu einer öffentlichen Präsentation und Podiumsdiskussion ein.
Veranstalter: MEMORIAL Deutschland e. V.
Mi, 15. 02. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Diskussion mit und über Occupy Berlin
Woher, wohin? Das Phänomen „Occupy“
Arabischer Frühling – amerikanischer Herbst – deutscher Winter. Die Begeisterung für eine Protestbewegung, die einen Vorstoß in die Höhle des Löwen wagt – den symbolischen und de facto Sitz des internationalen Finanzwesens auf der Wall Street in New York – war die Inspiration für „Occupy Wall Street“. In den vergange-nen Monaten schwappte die Bewegung nach Deutschland über und auch in Berlin, in Rufweite des Bundestages, hatte die Occupy-Bewegung ihre Zelte aufgeschlagen.
Zum Abschluss der Interview-Präsentation wollen wir gemeinsam diskutieren, was das Besondere an „Occupy“ ist und wo die Potenziale, vielleicht aber auch die Grenzen der Bewegung liegen.
Veranstalter: Humanistische Union Berlin-Brandenburg & Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
Do, 16. 02. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
22. Geburtstag von Paula Panke & Frieda Frauenzentrum
Paula Panke feiert in diesem Jahr mit dem Friedrichshainer Frauenprojekt Frieda ihren 22. Geburtstag. Uns verbindet eine gemeinsame Geschichte und auch das Streiten für eine Zukunft der Berliner Frauenprojekte.
Egal, wo Ihr wohnt, freut Euch auf den 16.02.2012, freut Euch auf den Auftritt der feministischen Performancegruppe „Muschiballett“, auf ein kleines Büfett und viele interessante Gesprächspartnerinnen.
Mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Veranstalter: Paula Panke & Frieda Frauenzentrum
Di, 21. 02. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Offenes Plenum
Attac Berlin lädt ein zum Gruppentreffen
Im Mittelpunkt des Treffens steht immer ein aktuelles politisches Thema mit kompetenten ReferentInnen und einer ausführlichen Diskussion. Das Monatsthema ist nachzulesen auf
http://attacberlin.de/ueber-attacberlin/plenum/
Alle Interessierten (auch und gerade Nicht- oder noch-Nicht-Attacies) sind herzlich willkommen!
Veranstalter: Attac Berlin
Sa, 25. 02. um 12:00 | Robert-Havemann-Saal
Regionaltreffen Ost des Netzwerks Grundeinkommen
(bis 16:00)
Wir laden alle Interessierten herzlich zum Regionaltreffen der Grundeinkommens-Initiativen aus der Region Ost nach Berlin ein.
Vorläufige Tagesordnung:
1) 12:00 Uhr – Begrüßung
2) 12:15 Uhr – Bericht aus dem Netzwerkrat
2) 12:30 Uhr – Vorstellungsrunde & Bericht aus den Regionen
3) 13:30 Uhr – Mitgliederversammlung (03./04.03. 2012 in München)
PAUSE
4) 14:30 Uhr – Aktionstage und BIEN-Kongress 2012 (14.-16.09. 2012 in München)
5) 15:30 Uhr – Sonstiges
Weitere Informationen: http://www.grundeinkommen.de
Veranstalter: Netzwerk Grundeinkommen
Sa, 25. 02. um 16:00 | Robert-Havemann-Saal
Ökologisches Grundeinkommen – eine emanzipative Variante des Green New Deal?
Diskussionsveranstaltung mit Ulrich Schachtschneider (bis 18:00) im Anschluss an das Regionaltreffen der Grundeinkommens-Initiativen. Wir freuen uns auf einen interessanten Erfahrungs- und Gedankenaustausch mit allen TeilnehmerInnen.
Ulrich Schachtschneider hatte sich in einem älteren Beitrag mit dem Thema Freiheit, Gleichheit und Ökologie auseinandergesetzt und dabei die Idee des ökologischen Grundeinkommens in Form eines Ökobonus skizziert, welches durch Besteuerung von Umweltverbrauch finanziert wird.
Im jüngsten Beitrag von Ulrich Schachtschneider mit dem Titel Ökologisches Grundeinkommen – eine emanzipative Variante des Green New Deal? wird nunmehr diskutiert, ob ein Grundeinkommen soziale und ökologische Schieflagen bisher propagierter Varianten eines Green New Deal vermeiden könnte und emanzipatorische Vorteile brächte: Mit dem Ökobonus soll sowohl eine Wende zu Klimaschutz und Ressourcenschonung erreicht, aber auch gesellschaftliche Solidarität und Selbstbestimmung bei der Arbeit gefördert werden, die über die Kapitaldominanz in der Produktion hinausweist.
Ulrich Schachtschneider, Oldenburg, ist Energieberater, freier Autor, Bildungsarbeiter, Referent im Attac-Netzwerk und Mitglied im Gesprächskreis Nachhaltigkeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
https://www.grundeinkommen.de/06/11/2011/oekologisches-grundeinkommen-eine-emanzipative-variante-des-green-new-deal.html
Veranstalter: Netzwerk Grundeinkommen
Fr, 02. 03. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Info-Veranstaltung
Massenweise Festnahmen von Journalisten, Anwälten und vor allem kurdischen Politikern - Wohin geht die Türkei?
mit dem türkischen Rechtsanwalt und Menschenrechtsverteidiger
Ercan Kanar
Täglich stehen in der türkischen Presse Meldungen über Inhaftierungen von kritischen Oppositionellen, Journalisten, Linken und insbesondere kurdischen Politikern.
Die Zahl der inhaftierten Journalisten betrug Ende 2011 104, die der Zeitungsverteiler betrug 30, die meisten von ihnen sind Kurden. Unter den Inhaftierten sind prominente investigative Journalisten wie Ahmet Þýk und Nedim Þener, die der Mitgliedschaft in der Organisation Ergenekon angeklagt sind. Die Türkei rutschte auf dem Index der Welt-Presse-Freiheit von 179 Plätzen um 10 Plätze zurück auf Platz 148. Der Menschenrechtskommissar des Europarates Thomas Hammarberg äußerte kürzlich in einem Bericht, kritische Berichterstattung werde als terroristische Propaganda betrachtet.
Das Ausmaß der Festnahmen von kurdischen Politikern ist immens. Nach Schätzungen des Demokratischen Türkeiforums wurden ca. 3000 festgenommen, von ihnen wurden 1700 unter dem Verdacht der KCK (Union der kurdischen Gemeinschaften) -Mitgliedschaft in Untersuchungshaft genommen. Die weitaus meisten der Inhaftierten sind Mitglieder der prokurdischen Partei BDP, unter ihnen Gemeinderäte und die Bürgermeister großer kurdischer Städte. Im November 2011 wurden auch der mutige Verleger Ragip Zarakolu, der seit Jahrzehnten Bücher zu Tabu-Themen veröffentlicht hat, und Professorin Büsra Ersanli, Universitätsprofessorin und Mitglied der Verfassungskommission der BDP verhaftet. Sie wurden offenbar nur aufgrund von Vorträgen, die sie in der politischen Akademie der BDP gehalten haben, wegen Mitgliedschaft in der KCK angeklagt.
Das türkische Anti-Terror-Gesetz enthält den Straftatbestand des „Begehens einer Straftat im Namen einer illegalen Organisation“ (Artikel 220/6 türk. StGB), nach dem Personen, die im Namen einer Organisation eine Straftat begehen, wie Mitglieder dieser Organisation zu bestrafen sind, auch wenn sie keine Mitglieder sind. Dieser Strafrechtsartikel kann sehr weit interpretiert werden, eine Verurteilung führt zu einer langjährigen Haftstrafe.
Tatsächlich gibt es kein Land dieser Erde, in dem es so leicht ist, zum Terroristen erklärt zu werden, wie in der Türkei. Die Nachrichtenagentur AP fand in einer Untersuchung statistischer Erhebungen von 66 Ländern heraus, dass in den letzten 10 Jahren insgesamt 35.117 Personen als Terroristen verurteilt wurden. Für die meisten Verurteilungen war die Türkei (12 897) verantwortlich, gefolgt in weitem Abstand von China (7000).
Veranstalter: Amnesty International
Di, 06. 03. um 15:00 | Robert-Havemann-Saal
Start ins 9. BREBIT-Jahr: Akteurstreffen
(bis 18:00)
Welche entwicklungspolitischen Dimensionen hat das diesjährige Dekadethema Ernährung und welche Ideen kann ich daraus für mein Angebot ableiten? Damit startet die Koordinationsgruppe das BREBIT-Jahr und lädt dazu Akteur_innen und Interessierte ein. Bei dieser Gelegenheit wird auch zur Referent_innenfortbildung Ende März informiert und die Dokumentation der 8. BREBIT ausgehändigt.
Auf dem jährlichen Akteurstreffen erhalten Referent_innen, Lehrer_innen und andere Interessierte einen ersten inhaltlichen Einstieg in das jeweilige Jahresthema der Brandenburger entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationstage. Insbesondere die entwicklungspolitischen Dimensionen stehen hier im Mittelpunkt, um erste Ideen und Ansätze für die Entwicklung eines thematischen Angebotes zu finden. Des weiteren gibt es Informationen über organisatorische Neuerungen bei der BREBIT, den aktuellen Jahresflyer und die Dokumentation der BREBIT des Vorjahres, die kurz zuvor aus der Druckerei kam.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eingeladen sind alle, die sich mit dem Jahresthema Ernährung und seiner pädagogischen Umsetzung beschäftigen wollen.
http://www.brebit.org/Termine/Akteurstreffen-6312
Veranstalter: GSE - Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit e.V.
Mi, 07. 03. um 17:00 | Robert-Havemann-Saal
Ein Streitgespräch
Mikrofinanz-Kredite: Ein Mittel zur Armutsbekämpfung oder zur Kapitalisierung der Welt?
Das Instrument der Mikrofinanzkredite ist spätestens mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an Mohammad Yunus im Jahr 2006 weltbekannt geworden. Die Befürworter dieses Instruments sehen darin eine Möglichkeit zur Armutsbekämpfung, da durch die Kleinstkredite Menschen in die Lage versetzt würden, sich eine eigene ökonomische Existenz aufzubauen.
Vergeben werden die Kredite von Banken, Genossenschaften und NROs, die durchaus unterschiedliche Zielrichtungen damit verbinden. 2010 gerieten sowohl das Instrument des Mikrokredits als auch Yunus in die Kritik. Die Überschuldung vieler Mikrokreditnehmer/innen wurde öffentlich thematisiert und die Wirksamkeit zur Armutsbekämpfung infrage gestellt.
Gerhard Klas, Autor des Buches Die Mikrofinanz-Industrie. Die große Illusion oder das Geschäft mit der Armut, stellt das System des Mikrofinanzwesens in seiner heutigen Ausprägung grundsätzlich infrage, hebt das erhöhte Armutsrisiko der Kreditnehmer/innen hervor und beschreibt die Mikrofinanz als konsequente Fortschreibung der IWF und Weltbank-Strukturanpassungsprogramme auf der Mikroebene.
Florian Grohs, Geschäftsführer von Oikocredit Deutschland, verteidigt vor dem Hintergrund der jahrzehntelangen Erfahrung von Oikocredit das Potential der Mikrokredite zur Armutsbekämpfung, wenn die Grundprinzipien eingehalten werden und die Mikrofinanzinstitute verantwortungsbewusst arbeiten.
In einem Streitgespräch werden Klas und Grohs Potential, Grenzen und Gefahren des Mikrofinanzwesens diskutieren.
Veranstalter: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER e. V.) & Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
Sa, 10. 03. um 10:00 | Robert-Havemann-Saal
BUKO-Seminar
Neoliberale Krisenbewältigung und soziale Kämpfe an der
„europäischen Peripherie“
Ein Krisengipfel jagt den nächsten. Hunderte Milliarden Euro werden in so genannte Rettungsschirme gepumpt, um verschuldete Staaten & Banken vor dem Kollaps zu retten. Dies geht einher mit radikalen
Sozialkürzungen und dem Ausverkauf öffentlicher Güter. In Europa zeigt sich die gegenwärtige Krise des Kapitalismus am deutlichsten an der südlichen Peripherie. Die durch die Europäische Union und den IWF vorgegebene "Krisenbewältigung" erzeugt hier weiterhin deutlichen
Widerstand. Während sich in Deutschland bislang keine größeren Proteste oder Streiks abzeichnen, gehen in Griechenland, Portugal und Spanien immer wieder zehntausende Menschen auf die Straße, um gegen die neoliberale "Krisenpolitik" der EU-Troika zu protestieren.
Im Seminar nehmen wir die sozial-politische Situation in Portugal und
Griechenland in den Blick. Darüber hinaus beschäftigt uns die Frage: Wie wirkt sich die Euro-Krise auf die Länder des globalen Südens aus, die unter keinen Rettungsschirm genommen werden, sondern direkt mit den Auswirkungen des EU-Protektionismus konfrontiert sind? Wie können die verschiedenen Kämpfe gebündelt werden, um gemeinsam gegen Armut & Sozialkürzungen vorzugehen?
Mit Inputs von:
Katerina Mesimeri: Zur Krisensituation in Griechenland;
Ismail Küpeli: Sozialproteste in Portugal;
NN: Auswirkungen der EU-Außenwirtschaftspolitik auf die Länder des
globalen Südens;
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Organisatorisches
Anmeldung: mail[ätt]buko.info; Teilnahmebeitrag (inkl. Verpflegung):
10 Euro, wobei die Teilnahme nicht am Geld scheitern sollte.
Zeitlicher Rahmen: 10-18 Uhr, inkl. Pausen. Im Anschluss ist ein
gemeinsames Abendessen für alle, die danach noch Zeit und Lust haben,
vorgesehen.
Veranstalter: Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung (rls)
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