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Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen. Soweit nicht anders gekennzeichnet, ist der Eintritt frei. (Uns ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, dass Spenden abgelehnt worden wären...)


Di, 21. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Offenes Plenum

Attac Berlin lädt ein zum Gruppentreffen

Im Mittelpunkt des Treffens steht immer ein aktuelles politisches Thema mit kompetenten ReferentInnen und einer ausführlichen Diskussion.

Das Monatsthema ist nachzulesen auf: http://www.attacberlin.de

Alle Interessierten (auch und gerade Nicht- oder noch-Nicht-Attacies) sind herzlich willkommen!

Veranstalter: Attac Berlin


Mi, 22. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Veranstaltung der Berliner Tische

Wasser, Strom, S-Bahn –- für alle!

Wir sammeln nicht nur Unterschriften, sondern treiben auch die
Vernetzung mit verschiedenen Initiativen voran, um das Konzept der
Vergesellschaftung in unterschiedlichen Kontexten zu diskutieren.
Neben dem Energietisch setzen sich in Berlin auch der Wasser- und der
S-Bahntisch für die Rekommunalisierung und Demokratisierung von
gesellschaftlichen Grundgütern ein. Nachdem wir schon eine Weile mit
den anderen Tischen im Gespräch sind, wollen wir nun in einer
öffentlichen Veranstaltung erstmals unsere gemeinsamen Perspektiven
gegen Privatisierung und für eine Neubestimmung öffentlicher
Daseinsvorsorge vorstellen.

Veranstalter: Berliner Tische


Mo, 27. 05. um 18:00 | Robert-Havemann-Saal

Vortrag (Spanisch mit Übersetzung)

100 jähriges Jubiläum der baskische Musikaufnahmen von Rudolf Trebitsch

mit Inaxio Lopez de Arana

Die systematische Musik- und Sprachaufnahmen, die Rudolf Trebitsch (1876-1918) im Sommer 1913 während seiner Forschungsreise nach Baskenland durchführte, sind das Ergebnis seiner Zusammenarbeit mit unterschiedlichen zeitgenössischen baskischen Persönlichkeiten.
In dem Vortrag wird Lopez de Arana die einzigartige Musikaufnahmen und deren Entstehungsgeschichte uns vorstellen. Sind sie als Schritte in Richtung Kulturaustausch zu verstehen?

http://www.euskaletxea.de/

Veranstalter: Gernika - Deutsch-Baskischer Kulturverein & Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte


Di, 28. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

lucio urtubia: Baustelle Revolution

Lucio Urtubia wurde 1931 in Navarra, Spanien geboren. Mitte der 50er Jahre desertierte er vom spanischen Militär und ließ sich in Paris nieder, wo er Maurer wurde. Schnell schloss er sich anarchistischen Gruppierungen an. Berühmt wurde er schließlich durch direkte Aktionen wie Bankraub oder Fälschungen. Sein Meisterstück waren gefälschte Schecks der Citibank, deren Erlös zur Unterstützung von Guerilla-Bewegungen in Lateinamerika und Europa verwendet wurde. Lucio Urtubia betreibt heute das sozio-kulturelle Zentrum Louise Michel im Stadtteil Belleville im 20. Bezirk von Paris.

Er erzählt von seinem bewegten Leben und wie es heute weitergeht.

Veranstalter: Jungle World & FAU Berlin mit Unterstützung des AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost/West


Do, 30. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Vortrag und Diskussion

Ist die Besatzung für die israelische Wirtschaft profitabel?

mit Shir Hever, israelischer Wirtschaftswissenschaftler (Alternative Information Center Jerusalem)


In der israelischen Öffentlichkeit waren die Kosten der Besatzung im Verhältnis zu den Profiten, die aus ihr erwuchsen, ein sensibles Thema, das von israelischen Wirtschaftswissenschaftlern bis zum Beginn der Oslo-Verhandlungen weitgehend vernachlässigt wurden.

Als der Friedensprozess politische Bedeutung erlangte, kam es zu diversen Untersuchungen auf diesem Gebiet, von denen einige zu folgendem Schluss kamen: Die Besatzung war in den ersten zwanzig Jahren für Israel profitabel, wurde dann aber zu einer schweren Belastung für die israelische Wirtschaft, die in den letzten Jahrzehnten ständig anwuchs.

Wenn also die Besatzung nicht mehr profitabel ist, warum weigern sich israelische Regierungen dennoch, sie aufzugeben? Wer profitiert gegenwärtig noch von der Besatzung und welche internationalen Interessen halten an der Besatzung fest?

Veranstaltung auf Englisch - es wird ins Deutsche gedolmetscht

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem AK Nahost Berlin, realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Mitorganisatorin: Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost


Fr, 31. 05. um 19:00 | Seminarraum I (Vorderhaus, 1. OG)

Vorstellung einer Neuerscheinung

Wolfram Beyer: Pazifismus und Antimilitarismus

Krieg ist wieder salonfähig - das Barbarische am Krieg wird medial ausgeblendet: In den Medien führt das Militär keinen Krieg, sondern unternimmt "humanitäre Aktionen" oder "Luftschläge". Gegen solche Verharmlosungen von Krieg und Gewalt meldet sich seit jeher die Friedensbewegung zu Wort, die auch von anarchistisch-antimilitaristischen Konzeptionen geprägt ist. Deren Ansatz ist, die Ursachen des Krieges zu benennen und konkrete Alternativen zur Überwindung von Staat und Militarismus aufzuzeigen. (Buchvorstellung durch den Autor).

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie


Fr, 31. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Europaweiter Widerstand gegen "unnütze Monsterprojekte"

Eingeladen sind: Annette Ohme-Reinicke ( Autorin, "Das grosse Unbehagen - Die Protestbewegung gegen Stuttgart 21"), Winfried Wolf ("Bahn für alle") und eine Akteur-in des (Aktionsbündnisses ABB gegen Fluglärm hier aus Berlin

Stuttgart 21 steht nicht allein in Europa. In Frankreich und Italien gibt es ähnliche Großprojekte, deren soziale Nutzlosigkeit und Steuerverschwendung inzwischen von vielen Menschen erkannt werden. In Spanien existieren 17 Gespenster-Flughäfen. Sie wurden gebaut und bis heute ist noch kein Flugzeug gestartet oder gelandet auf deren Pisten.
Unterschiedlichste gesellschaftliche Akteur/innen beteiligen sich an diesem Widerstand und durchleben unerwartete Lernprozesse, die das soziale Klima einer Region und einer Stadt verändern.

Veranstalter: Arbeitskreis Geschichte sozialer Bewegungen Ost/West & Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte


Sa, 01. 06. um 10:00 | Seminarraum I (Vorderhaus, 1. OG)

Grenzüberschreitung. Bahnprivatisierung in Europa und grenzüberschreitende Solidarität

- Tagung von Betriebs- und GewerkschaftsaktivistIinnen verschiedener Bahngewerkschaften Polens und Deutschlands. in Zusammenarbeit mit Netzwerk Europäischer Basisgewerkschaften, Netzwerk Bahn ohne Grenze, TIE Germany u.a.

Die Privatisierung der Öffentlichen Eisenbahnen ist wesentlicher Bestandteil neoliberaler Politik, die sich durch die Wirtschafts- und Finanzkrise dramatisch beschleunigt und verschärft. Gegen solche Entwicklungen durch die EU-Politik kann sich nur gemeinsam und grenzüberschreitend gewehrt werden. Doch die Realität ist davon weit entfernt, gerade auch bei Gewerkschaften. Was sind die Hindernisse für grenzüberschreitende Solidarität der abhängig Beschäftigten? Welche Probleme stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Betriebs- und GewerkschaftsaktivistIinnen bei den Bahngesellschaften beider Nachbarländer? Was hindert sie, nach „nebenan“ zu schauen?
Im Zentrum der Tagung wird nicht nur die Kritik an der Privatisierungspolitik der Europäischen Union. der Regierungen und die Kritik an den Folgen für Belegschaften sowie für die Bevölkerung unserer Länder stehen. Die Tagung wird sich vor allem auch mit Hindernissen und Möglichkeiten einer notwendigen grenzüberschreitenden Solidarität der abhängig Beschäftigten befassen.

Moderation: Bernd Gehrke, Willi Hajek, AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost-West

(Fortsetzung am 2. Juni 2013)

Veranstalter: AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost West und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte; mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt


So, 02. 06. um 10:00 | Robert-Havemann-Saal

Grenzüberschreitung. Bahnprivatisierung in Europa und grenzüberschreitende Solidarität

(Fortsetzung vom 1. Juni 2013)


- Tagung von Betriebs- und GewerkschaftsaktivistIinnen verschiedener Bahngewerkschaften Polens und Deutschlands. in Zusammenarbeit mit Netzwerk Europäischer Basisgewerkschaften, Netzwerk Bahn ohne Grenze, TIE Germany u.a.

Die Privatisierung der Öffentlichen Eisenbahnen ist wesentlicher Bestandteil neoliberaler Politik, die sich durch die Wirtschafts- und Finanzkrise dramatisch beschleunigt und verschärft. Gegen solche Entwicklungen durch die EU-Politik kann sich nur gemeinsam und grenzüberschreitend gewehrt werden. Doch die Realität ist davon weit entfernt, gerade auch bei Gewerkschaften. Was sind die Hindernisse für grenzüberschreitende Solidarität der abhängig Beschäftigten? Welche Probleme stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Betriebs- und GewerkschaftsaktivistIinnen bei den Bahngesellschaften beider Nachbarländer? Was hindert sie, nach „nebenan“ zu schauen?
Im Zentrum der Tagung wird nicht nur die Kritik an der Privatisierungspolitik der Europäischen Union. der Regierungen und die Kritik an den Folgen für Belegschaften sowie für die Bevölkerung unserer Länder stehen. Die Tagung wird sich vor allem auch mit Hindernissen und Möglichkeiten einer notwendigen grenzüberschreitenden Solidarität der abhängig Beschäftigten befassen.

Moderation: Bernd Gehrke, Willi Hajek, AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost-West

Veranstalter: AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost West und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte; mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt


Do, 06. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Lesung und Diskussion

Die weibliche Seite des syrischen Aufstands - Suriyat!

mit der Schriftstellerin Rosa Yassin Hassan

Die Damaszener Schriftstellerin Rosa Yassin Hassan wird aus ihrem neuen Roman "Wächter der Lüfte" lesen, der auf der Leipziger Buchmesse gerade auf Deutsch erschienen ist. Darin geht es um eine junge Frau und ihre Familie, die, infolge der politischen Haft ihres Mannes, gebrochen werden.

Als Menschenrechts- und Frauenaktivistin gründete Rosa Yassin Hassan die Vereinigung "Frauen für Demokratie" in Syrien mit. Sie hat bislang fünf Romane veröffentlicht und ist für den Coburger Rückert-Preis 2013 nominiert.

In der anschließenden Diskussion möchten wir mit Rosa über ihre Erfahrungen sprechen: Inwiefern hat sich die Rolle der Frauen seit dem politischen Aufstand verändert? Welche Herausforderungen sieht Rosa für zukünftiges geschlechterpolitisch gerechtes Syrien?
Im Gespräch mit Rosa und dem Publikum ist die syrische Journalistin Meissun Melhem.

Ansprechpartnerinnen: Dima Sahmaa, gemeinsam für ein freies Syrien e.V. und Sylke Berlin, omras e.V.

Veranstalter: gemeinsam für ein freies Syrien e.V. in Kooperation mit omras e.V.


Fr, 07. 06. um 11:00 | Robert-Havemann-Saal

Konferenz

Neue Energie für Berlin. Ein Stadtwerk für Berlin & die Rekommunalisierung des Stromnetzes

(bis 17:00 Uhr)


Rekommunalisierung ist ein viel diskutierter Begriff im Kontext der Debatten um öffentliche Daseinsvorsorge. Gerade im zentralen Bereich der Energieversorgung machen sich viele Kommunen auf den Weg, durch Rückerwerb von Stromnetzen und Gründung von Stadtwerken die Energiewende in die eigenen, die öffentlichen, Hände zu nehmen. Bereits 2010 machte der damalige Wirtschaftssenator Harald Wolf (DIE LINKE) den Aufschlag zu dieser Diskussion für Berlin.
Hier läuft bis 10. Juni die zweite Stufe des Volksbegehrens "Neue Energie für Berlin", das ein Stadtwerk und den Rückkauf der Netze fordert. Auch eine Genossenschaftsinitiative bewirbt sich um das Netz. Der schwarz-rote Senat hat bisher wenig Vorzeigbares zum Gelingen dieser Projekte beigetragen. Das Zeitfenster für Konzepte und entscheidende Weichenstellungen wird kleiner, ohne dass eine stadtgesellschaftliche Debatte um die Thematik herum organisiert würde.
Die Tagung will hierfür einen Rahmen bieten. Sie bringt mögliche Partner einer Berliner Stadtwerksgründung zusammen, bereitet die Interessenlage rund um die Neuvergabe der Stromnetzkonzession mit ExpertInnen und Beteiligten auf und versucht den Bogen zu spannen zwischen linken transformatorischen Ansätzen einer sozial-ökologischen Energiepolitik und den realen Bedigungen, denen sie sich stellen muss.

11:00 Uhr Keynote - Jens Libbe zur Relevanz von Rekommunaliserungsprozessen

11:30 Uhr Berliner Stadtwerk konkret: Welchen Beitrag können Berliner öffentliche Unternehmen leisten und welche Kooperationsmodelle kommen in Frage ?

Diskussion mit:
- Vera Gäde-Butzlaff (BSR)
- Michael Geissler (Berliner Energieagentur )
- Peter Hecktor (Berliner Stadtgüter)
Moderation: Dr. Lothar Kramm

13.00 Uhr Mittag

13.45 Uhr Der Kampf um die Netze: Widerstände bei der Rekommunalisierung der Stromverteilnetze, Strategien der Altkonzessionäre, Interessen der Beschäftigten

Diskussion mit:
- Oliver Wagner (Wuppertal-Institut)
- Dr. Christof Schorsch (LBD-Beratungsgesellschaft)
Moderation: Dr. Klaus Lederer, MdA

15.15 Uhr Kaffeepause

15.40 Uhr Wer macht mit? Kommunen, Bürgerinitiativen und Genossenschaften als Treiber eines emanzipatorischen Entwicklungspfades für den sozial-ökologischen Wandel

Diskussion mit:
- Elmar Altvater (attac)
- Steffen Harzer (Bürgermeister Hildburghausen)
- Harald Wolf (MdA, Linksfraktion im Abgeordnetenhaus)
Moderation: Dr. Konstanze Kriese

16.50 Uhr Schlusswort


Kosten: 7,50 Euro / ermäßigt 4,00 Euro (inklusive Mittagessen und Kaffee/Kuchen)

Anmeldung über
http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=1446&context=0

Veranstalter: Helle Panke - Rosa Luxemburg-Stiftung Berlin


Sa, 08. 06. um 11:00 | Robert-Havemann-Saal

Sozialismustag 2013
Alternativen zu Krise und Kapitalismus

u.a. mit folgenden RednerInnen:

* Heidrun Dittrich, Niema Movassat (MdB DIE LINKE*)
* Thomas Fricke (ehem. Chefökonom Financial Times Deutschland)
* Dana Lützkendorf (ver.di Charité*)
* Franziska Sedlak (Occupy Barbie Dreamhouse)
* Alec Thraves (Socialist Party England & Wales)
* Winfried Wolf (marxistischer Ökonom)


Programm

## 11 Uhr: Plenum:
Südafrika vor einer Revolution?

Die neue Arbeiterpartei WASP, die Streiks der Bergarbeiter und der Kampf für Sozialismus
Mit: Niema Movassat (MdB DIE LINKE*), Alec Thraves, Socialist Party England & Wales, Augenzeuge und Teilnehmer am Streik der südafrikanischen Bergarbeiter mit Videos aus Südafrika

## 14 Uhr bis 16: Workshops parallel:

A) Wie können wir Sexismus und Gewalt gegen Frauen wirksam bekämpfen?
Mit: Franziska Sedlak von Occupy Barbie Dreamhouse und Linksjugend Kreuzkölln

B) Opposition oder Anpassung? DIE LINKE im Bundestagswahljahr
Wie können wir eine Partei der Bewegung aufbauen?
Mit: Heidrun Dittrich (MdB DIE LINKE*, Mitglied AKL), Lucy Redler (SAV-Bundessprecherin, Mitglied AKL und DIE LINKE)

C) Name the date for a general strike:
Wie hat es die britische Gewerkschaftslinke innerhalb weniger Jahre geschafft, dass das Thema Generalstreik wieder auf der Tagesordnung steht? Welche Rolle spielen kleine linke Gewerkschaften wie RMT und PCS und das Vertrauensleute-Netzwerk "National Shop Stewards Network"?
Mit: Alec Thraves (Socialist Party England & Wales, stellvertr.
Vorsitzender des Swansea Trade Union Council)

## 16:30 bis 18:30 workshops parallel:

A) Finanzkrise oder Krise des Kapitalismus? Welchen Charakter hat die Eurokrise und wie kann sie überwunden werden?

Mit: Thomas Fricke (ehem. Chefökonom Financial Times Deutschland, Autor von €ž'Wieviel Bank braucht der Mensch?'€œ), Winfried Wolf
(marxistischer Ö–konom und Herausgeber von Lunapark21)

B) Nein zu nationalistischen Krisenlösungen:€“ Wer ist die
'Alternative für Deutschland'?

Am 16. April fand der erste Bundesparteitag der 'Alternative für Deutschland' statt. Hat sie das Potential eine starke rechtspopulistische Kraft aufzubauen? Wie können wir ihren Argumenten gegen den Euro ein antikapitalistisches Programm entgegen stellen?

Mit: Steve Kühne, Autor diverser Bücher und Broschüren und antifaschistischer Aktivist

## 19:30h bis 21:30 Plenum
Erneuerung durch Streik: Was lernen wir aus den Erfahrungen an der Charité und vom Streik der angestellten Lehrer? Wie können die Gewerkschaften zu Kampforganisationen werden?

Mit: Dana Lützkendorff (ver.di Charité*), Johannes von Simons (junge GEW Berlin*), Waldemar Derda (Alternative; Betriebsrat Daimler Marienfelde*), René Kiesel (war in der Streikleitung CFM aktiv und ist Mitglied des SAV-Bundesvorstands). Moderation: Alexandra Arnsburg

* dient nur zur Kenntlichmachung der Person


Kosten: Tageskarte 7 Euro pro Tag,
Frühbucherrabatt bis 15. Mai: 5 Euro

Vegetarisches und veganes Essen und Getränke werden kostengünstig bereit gestellt.

Anmeldung unter:
berlin[ätt]sav-online.de oder telefonisch unter: 030/24723802

Web: http://www.sozialismustage.de

Facebook: https://www.facebook.com/events/301512506645330/

Twitter: https://twitter.com/savonline

Google: https://plus.google.com/112650819458940689296/posts

Veranstalter: SAV - Sozialistische Alternative


Fr, 14. 06. um 14:00 | Robert-Havemann-Saal

Jahresveranstaltung der Stiftung Nord-Süd-Brücken

Kohle, Kooperationen und ... Konflikte? Staat und Zivilgesellschaft in der Entwicklungspolitik

Das Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft in der Entwicklungspolitik kann als zugewandt, kooperativ und „professionell“ beschrieben werden. Der Staat bedenkt die Zivilgesellschaft und ihre VertreterInnen mit Anerkennung, Arbeitsteilung und Geld. Und die Zivilgesellschaft bedankt sich mit Teilnahmen an Regierungsdelegationen, Beiprogrammen an G-8-Gipfeln und wechselseitigen Beiratsberufungen. Hüben wie drüben wird von Partnerschaft und Augenhöhe gesprochen.

Schaut man sich die Auseinandersetzungen zwischen Staat und entwicklungspolitischer Zivilgesellschaft in den letzten Jahren an, stellt man fest, dass es selten um grundsätzliche politische oder inhaltliche Auseinandersetzungen geht wie z.B. um die Afghanistanfazilität, das Subsidiaritätsprinzip oder die Konditionierung von Fördermitteln mit dem Bekenntnis zur Demokratie (Familienministerium). Öfter stehen Konfl ikte um eigene Interessen, Geld und Geltung im Vordergrund.

Auf der Jahresveranstaltung wollen wir das Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft beleuchten. Wir wollen aber auch fragen, wozu taugt die Zivilgesellschaft? Handelt es sich bei der Zivilgesellschaft nicht eher um eine Dienstleistungsgesellschaft mit erheblichem Selbsterhaltungstrieb?


Damit wir besser planen können, bitten wir um Anmeldung – telefonisch, per e-mail oder Fax – bis zum 31. Mai 2013.

tel.: 030/42 85 13 85 // fax: 030/42 85 13 86
mailto: a.bernhard[ätt]nord-sued-bruecken.de

http://www.nord-sued-bruecken.de

Veranstalter: stiftung nord-süd-brücken


So, 16. 06. um 10:00 | Robert-Havemann-Saal

Autismustag

Geplant sind Vorträge und Stände von Personen und Gruppen aus dem autistischen Spektrum


In zeitlicher Nähe zum Autistic Pride Day wird Aspies e.V. am 16.6. im Haus der Demokratie und Menschenrechte eine ganztägige Veranstaltung präsentieren, die in der Tradition der vergangenen Autismustage in Plauen, Kiel und Potsdam stehen soll.

Auf Fachkongressen von Psychologen und auf Veranstaltungen von Elternverbänden wird in aller Regel über Autisten gesprochen; immerhin ist festzustellen, dass von dieser Seite her teilweise der Kontakt zu den autistischen Menschen selbst gesucht wird und in letzter Zeit wird Autisten auch vermehrt Gelegenheit gegeben, dort ihre Sicht der Dinge zu präsentieren. Das erscheint uns aber längst noch nicht ausreichend – uns ist daran gelegen, Autisten selbst zu Wort kommen zu lassen und zwar nicht nur am Rande und im Rahmen von Veranstaltungen, die oft alles andere als autistengerecht sind; die wenigsten Autisten können sich die Teilnahme an Kongressen leisten, die teilweise weit über 100 Euro Eintritt verlangen und zudem oft nicht auf Besucher mit sensorischen Problemen Rücksicht nehmen.

Seit einigen Jahren nun haben Autisten selbst Autismustage organisiert, die diesen Mängeln abhelfen sollen. Zunächst in Plauen, dann in Kiel und in Potsdam konnte man sich davon überzeugen, dass Autisten selbst durchaus im Stande sind, eine solche organisatorische Herausforderung zu bewältigen. Die Kooperation mit Eltern und Fachkräften wurde dort gesucht, wo sie hilfreich war, im Mittelpunkt aber stand dabei immer die Perspektive der autistischen Menschen selbst. Im Jahr 2012 fand sich keine Gelegenheit, einen Autismustag abzuhalten, nun aber möchte Aspies e.V. die erfolgreiche Tradition der vergangenen Autismustage fortsetzen.

Als Redner/innen sind u.a. vorgesehen: Peter Schmidt, Hajo Seng und Christine Preißmann und als Gruppen werden sich mit entsprechenden Ständen u.a. präsentieren: AutWorker, die Autismus-Forschungs-Kooperation, die Enthinderungsselbsthilfe und Aspies e.V. selbst. Beginn ist 10.00 Uhr und Ort der Veranstaltung ist der Robert-Havemann-Saal im Haus der Demokratie und Menschenrechte in der Greifswalder Str. 4 in der Nähe vom Alexanderplatz. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der genaue Programmablauf wird noch rechtzeitig bekanntgegeben und wir werden auch durch Infomaterialien und Hinweise an die Medien auf die Veranstaltung aufmerksam machen, damit sie von möglichst vielen Teilnehmern besucht wird.

http://www.aspies.de/news.php#4

Veranstalter: Aspies e.V.


Di, 18. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Offenes Plenum

Attac Berlin lädt ein zum Gruppentreffen

Im Mittelpunkt des Treffens steht immer ein aktuelles politisches Thema mit kompetenten ReferentInnen und einer ausführlichen Diskussion.

Das Monatsthema ist nachzulesen auf: http://www.attacberlin.de

Alle Interessierten (auch und gerade Nicht- oder noch-Nicht-Attacies) sind herzlich willkommen!

Veranstalter: Attac Berlin


Fr, 28. 06. um 19:00 | Raum 1102 (Aufgang A, 1. OG)

Ein Dokumentarfilm über alternative Lebensentwürfe von Mexiko bis Panama

Die Kraft der Schmetterlinge

Im Rahmen der Chaostheorie spricht man vom 'Schmetterlingseffekt', was bedeutet, dass kleinste Abweichungen langfristig ein ganzes System vollständig und unvorhersagbar verändern können. Politiker/innen verschiedener Länder betonen immer wieder, dass es derzeit keine Alternativen zum neoliberalen Wirtschafts- und Lebenskonzept gibt. 'Die Kraft der Schmetterlinge' ist 2011 auf einer Reise von Mexiko nach Panama entstanden und handelt von Menschen in Mittelamerika, die statt auf Lösungen seitens ihrer Regierungen zu hoffen sich zusammentun, sich organisieren und so eigene Lösungen und Alternativen schaffen. Alle diese Projekte sind beeindruckende Beispiele für Selbstbestimmung, Selbstverwaltung und zeigen, dass es Alternativen zum kapitalistischen System gibt. (Filmvorführung spanisch mit deutschen UT und Diskussion)

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie


Fr, 28. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Was tun mit Kommunismus?! Kapitalismus | »realexistierender Sozialismus« | Konkrete Utopien heute

- Die „Selbsthilfegruppe Ei des Kommunismus (SEK) als Herausgeber/in stellt das gleichnamige Buch vor, das 2013 im Unrast Verlag erschienen ist -

Die Wiederbelebung der Debatte über antikapitalistische Alternativen hat auch zur Rückkehr des „Kommunismus“ in die linke Öffentlichkeit geführt, damit aber auch zu einer Wiederbelebung der ML-Ideologie der gescheiterten pseudosozialistischen Diktaturen des ehemaligen Ostblocks. Eine kritische Debatte über den „real existierenden Sozialismus“ sowie eine selbstkritische Auseinandersetzung der antikapitalistischen Linken mit der eigenen Geschichte ist also unumgänglich.
In einmaliger politischer Breite diskutieren im Buch emanzipatorisch orientierte Linke des Sozialismus, libertären Kommunismus und Anarchismus, Bewegungslinke verschiedener Spektren und Angehörige der Linkspartei, Libertäre und Marxist_innen, west- und ostdeutsch Sozialisierte die sich aufdrängende Frage: Was tun mit Kommunismus?

Moderation: Bernd Gehrke, AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost-West und Mitherausgeber des Buches

Veranstalter: AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost West und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte


 

 

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