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Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen. Soweit nicht anders gekennzeichnet, ist der Eintritt frei. (Uns ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, dass Spenden abgelehnt worden wären...)


Fr, 05. 09. um 19:00 | Raum 1102 (2. Hof, Aufgang A, 1. OG)

Vortrag und Diskussion

Jan Rolletschek: Gustav Landauers Stellung zum Ersten Weltkrieg, aus seinen Publikationen und Korrespondenzen

Den Weltkrieg vorherzusehen, den das deutsche Kaiserreich im Sommer 1914 entfesselte und der die Staatsnation erstmals zur 'Volksgemeinschaft' zusammenschweißen sollte, war seinerzeit keine große Kunst. Seit Mitte der 1890er Jahre steuerte das Reich mit gesteigertem Tempo auf ihn zu, und schon lange war die Frage nur noch wann, nicht ob er ausbrechen würde. Landauer erahnte das ungeheure Ausmaß dieses Krieges; er hatte auch keinen Grund, sich über die Kriegsbereitschaft der SPD zu verwundern, noch über die Revolution an seinem Ende oder über ihr Scheitern. All das stand ihm lange zuvor deutlich drohend vor Augen. Wie er sich angesichts dieser Drohungen, wie er sich während des Krieges und bei dessen Zusammenbrechen verhielt, seine Analyse und was er tat, um diesen Krieg dennoch zu verhindern, soll anhand seiner Publikationen und Korrespondenzen (Mühsam, Mauthner, Buber) rekonstruiert werden.

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie


Di, 09. 09. um 18:00 | Robert-Havemann-Saal

Workshop im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum ehemaligen KZ Uckermark

Sozialrassistische Denkkonstrukte aufbrechen

Im Workshop werden Inhalt, Wesen und Funktion der Stigmata "asozial" und "arbeitsscheu" aufgezeigt. Anhand von Verordnungen und Gesetzen werden historische Kontinuitäten der Stigmatisierung und Verfolgung Einkommensarmer und Erwerbsunfähiger in den Jahren 1534, 1760, 1851, 1933 und 1946 und ihre Konstruktionen erklärt. An Einzelbeispielen wird die Nachhaltigkeit und die Wirkmächtigkeit der Stigmata und ihre Kontinuitäten bis heute dargelegt.
Ziel ist es, entdiskriminierende Vorschläge zur Darstellung von überlieferten Biografien gemeinsam zu entwickeln.
mit Anne Allex, N.N. (Arbeitskreis - Marginalisierte-gestern und heute!)

Infos zu Initiative und Veranstaltungsreihe: http://www.gedenkort-kz-uckermark.de/info/2014_reihe-in-berlin.htm

Veranstalter: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark


Fr, 12. 09. um 19:30 | Robert-Havemann-Saal

Bahnfahren als Kulturprogramm

Zug um Zug

Bahnfahren könnte so schön sein – und manchmal ist es das sogar. Einige der beeindruckendsten Momente sind hier für Euch in diesem Abendprogramm versammelt. Bernd Köhler und das kleine elektronische weltorchester ewo2 (mit Jan Linqvist, Laurent Leroi und Hans Reffert) aus Mannheim arrangieren bekannte, weniger bekannte und neu gehörte Bahn-Musik aus aller Welt. Winfried Wolf liest Texte und Gedichte des Frühsozialisten Charles Pecquer, von Bertolt Brecht, Gabriel Garcia Marquez und Manu Chao aus den letzten 100 Jahren Eisenbahn. Ein kurzweiliges Programm für Hoffnung, Sehnsucht und Lust auf mehr. Eben: Bahn für alle.

Wir laden ein zur Berlin-Premiere eines Kulturprogramms, das Ende April in Stuttgart auf der "KopfmachenKonferenz: 20 Jahre Bahnreform – 20 Jahre Stuttgart 21“ uraufgeführt wurde. Es handelt sich zugleich um eine dezente Hommage an Winfried Wolf, Autor, politischer Aktivist und engagierter Bahn-für-alle-Kämpfer, der sich mit diesem Abend in den wohlverdienten Un-Ruhestand verabschieden will. Heißen wir ihn willkommen.

http://www.ewo2.de
http://www.lunapark21.net
http://www.bahn-fuer-alle.de

Veranstalter: LunaPark21 – Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie (Redaktion)


Di, 16. 09. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Offenes Plenum

Attac Berlin lädt ein zum Gruppentreffen

Im Mittelpunkt des Treffens steht immer ein aktuelles politisches Thema mit kompetenten ReferentInnen und einer ausführlichen Diskussion. Das Monatsthema ist nachzulesen auf
http://attacberlin.de/ueber-attacberlin/plenum/

Alle Interessierten (auch und gerade Nicht- oder noch-Nicht-Attacies) sind herzlich willkommen!

Veranstalter: Attac Berlin


Fr, 19. 09. um 19:00 | Raum 1102 (2. Hof, Aufgang A, 1. OG)

Vortrag, Film und Diskussion

Bettina Volk: Vergessener Kampf, stiller Untergang. Die Sami in Schweden

Die Bergbaugesellschaft Beowulf Mining hat 2012 von der schwedischen Regierung die Erlaubnis für Probebohrungen in Jokkmokk (Lappland) erhalten; geplant ist, neue Erzvorkommen zu erschließen und durch Tagebau 600 Mio Tonnen Eisenerz aus der Erde zu sprengen. Die Region ist jedoch nicht unbewohnt: Zur Gemeinde Jokkmokk (ca. 18.000 km²), dem Zentrum der samischen Kultur in Schweden, gehören mehrere Samidörfer, die von der Rentierzucht leben und deren Weidegründe durch den Tagebau zerstört werden. Das gigantische Bergbauprojekt bedroht die Lebensgrundlagen der Sami und zugleich ein einmaliges Ökosystem: die Region Laponia, die 1996 in die UNESCO-Weltkulturerbeliste eingetragen wurde, mehrere Nationalparks und riesige Areale von intaktem arktischem Urwald. Die Konsequenzen sind: Eines der empfindlichsten Ökosysteme der Welt wird unwiederbringlich zerstört und eines der letzten indigenen Völker Europas geht unter. Lobbyisten und Regierungspolitiker verweisen demgegenüber zynisch auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und auch die schwedische Mehrheitsgesellschaft steht dem Überlebenskampf der Sami weitgehend desinteressiert gegenüber.

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie


Fr, 19. 09. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Diskussionsforum: Inputs und anschließende Diskussion

Bedingungsloses Grundeinkommen in der feministischen und postpatriarchalen Debatte

Mit
Margit Appel, Katholische Sozialakademie Österreichs, Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt Österreich
Susanne Wiest, Bundestags-Petition Grundeinkommen
Susann Worschech, Europa-Universität Viadrina
Dagmar Paternoga, Attac Deutschland, AG Genug für alle
Dr. Ina Praetorius, Freie Autorin, Mitfrau im Komitee der eidgenössischen Volksinitiative für eine bedingungsloses Grundeinkommen

Moderation: Ronald Blaschke, Netzwerk Grundeinkommen

Die Veranstaltung soll Fallstricke beim Grundeinkommen aus feministischer und postpatriarchalischer Sicht und entsprechende Gegenmaßnahmen unter Berücksichtigung verschiedener Ansätze des Grundeinkommens verdeutlichen. Dabei wird auf das Thema Care-Arbeit und auf den feministischen Diskurs über einen weiten Arbeitsbegriff (Erwerbs-/Lohnarbeit, Eigenarbeit, Care-Arbeit, politische Arbeit, Muße/Bildung) eingegangen. Eckpunkte einer postpatriarchalen Ökonomie werden skizziert.


Die Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und des Vereins zur Förderung des bedingungslosen Grundeinkommens e. V.

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Netzwerk Grundeinkommen, Autorinnen des ABC des guten Lebens und Attac Deutschland, AG Genug für alle


Do, 25. 09. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Vesper immer am letzten Donnerstag im Monat – Demokratie und Menschenrechte aktuell:

TTIP – Das transatlantische Geheimprojekt

Eine Europäische Bürgerinitiative, der in Deutschland u.a. attac, BUND, GEW, Grüne Liga und Mehr Demokratie angehören, will Ende September europaweite Proteste gegen TTIP initiieren. Sie alle sehen durch dieses Geheimprojekt Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und soziale Standards bedroht. Umwelt- und Verbraucherschutz können unter die Räder geraten. Darüber wollen wir Informationen und Meinungen austauschen. Einleitend spricht Michael Efler (Mehr Demokratie). Eckart Spoo (Ossietzky) moderiert. Zur Vesper gibt es Brot und Käse, Wasser und Wein.

Auch im Oktober und November und dann weiter im neuen Jahr sollen die Vespern immer am letzten Donnerstag des Monats stattfin-den. Beginn 19 Uhr. Als Themen sind u.a. in Aussicht genommen: „Roma in Europa – kein Platz, keine Hoffnung?“ und „Inhumane Pflege – ein akuter Notstand“.

Veranstalter: Haus der Demokratie und Menschenrechte (Stiftung und Hausverein), Internationale Liga für Menschenrechte, Zweiwochenschrift Ossietzky


Fr, 10. 10. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

"Ich habe dem Jugendamt gehört, ich bin ja unehelich geboren" *

Eine Veranstaltung zur Fürsorgepolitik von der Weimarer Republik bis heute, mit Schwerpunkt auf der Zeit des Nationalsozialismus.

* Zitat Anita Köcke, ehemaliger Häftling des Jugend-KZ-Uckermark.

http://www.gedenkort-kz-uckermark.de/info/2014_reihe-in-berlin.htm

Veranstalter: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e. V.


 

 

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