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Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen. Soweit nicht anders gekennzeichnet, ist der Eintritt frei. (Uns ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, dass Spenden abgelehnt worden wären...)


Dienstag, 31. 05. um 17:00 | Robert-Havemann-Saal

"Madgermanes" – Woran ich mich erinnere…

Präsentation der Graphic Novel von Birgit Weyhe und Gespräch zur Situation der mosambikanischen Vertragsarbeiter/innen in der DDR

Rund 20.000 Mosambikaner/innen haben seit Ende der 70er Jahre in der DDR gelebt und gearbeitet – viele als sogenannte Vertragsarbeiter/innen. Nach der Vereinigung mussten die allermeisten in ihre Heimat zurückkehren. Es blieben positive wie negative Erinnerungen an diese Zeit. Und es gibt bis heute offene und strittige Fragen wie zum Beispiel die noch ausstehenden Lohn- und Rentenzahlungen an diese Vertragsarbeiter/innen durch den mosambikanischen Staat. In ihrer Graphic Novel "Madgermanes" erzählt die Comic-Künstlerin Birgit Weyhe basierend auf den Erinnerungen vieler VertragsarbeiterInnen die fast vergessene Geschichte dieser Menschen zwischen Ländern, Epochen und Kulturen. Für ihr Manuskript wurde Weyhe mit dem Comicbuchpreis der Bertold Leibinger Stiftung 2015 ausgezeichnet. Im Rahmen des Fachgespräches wird Birgit Weyhe Auszüge aus ihrem Comic zu den Madgermanes präsentieren.

Alle Interessierten sind zu dem moderierten Gespräch über Heimat, Erinnerungen, Ankommen, Fremdsein, Freundschaft, Solidarität, Ausbeutung, Alltag und Feiern herzlich eingeladen.
Mit Birgit Weyhe, Zeichnerin und Autorin der Graphic Novel "Madgermanes"; Emiliano Chamite, ehemaliger Vertragsarbeiter und Vorsitzender des Vereins Afropa e.V. aus Dresden; Almuth Berger, erste und letzte Ausländerbeauftragte der DDR-Regierung (angefragt)
Moderation: Miriam Camara, AKOMA Bildung & Kultur gUG (angefragt)

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung unter info@nord-suedbruecken.de.
* Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Veranstalter: Kooperation der Stiftung Nord-Süd-Brücken und des avantverlags

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Mittwoch, 01. 06. um 19:00 | Seminarraum I (Vorderhaus, 1. OG)

Peru vor dem 2. Wahlgang – Perspektiven für Wirtschaft und Menschenrechte

Diskussion

2016 ist in Peru ein Wahljahr. Vier Tage vor der Stichwahl haben wir die Gelegenheit, Vanessa Schaeffer Manrique, stellvertretende Direktorin des bergbaukritischen Netzwerks CooperAcción, und den peruanischen Freiwilligen Alex Aquino vom Eine Welt Forum Freiburg in einer Informationsveranstaltung zu treffen und mit ihnen über die Perspektiven für die nächsten fünf Jahre in Peru zu diskutieren.

Veranstalter: Kampagne "Bergwerk Peru - Reichtum geht, Armut bleibt", FDCL, Informationsstelle Peru, Lateinamerikaforum Berlin

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Mittwoch, 01. 06. um 20:00 | Robert-Havemann-Saal

Lighter than Orange (The Legacy of Dioxin in Vietnam)

Vernissage zur Fotoausstellung "Tomorrowland" mit Dokumentarfilm

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung Tomorrowland - Leben mit Agent Orange*

160601_LTO_Filmplakat_A1_Haus_der_DemokratieVernissage zur Fotoausstellung "Tomorrowland" mit Vorführung des Dokumentarfilms von Matthias Leipold sowie anschließender Diskussion mit dem Regisseur.

Einlaß ab 19.00 Uhr

Veranstalter: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte, Phuong Tran Minh

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Freitag, 03. 06. um 11:00 | Robert-Havemann-Saal

Projektvorstellung Citizen Kids Zentrum

KreAtive Pressekonferenz

"Berlin platzt aus allen Nähten - und das Citizen Kids Zentrum stellt sich vor!"
Aus allen Nähten platzen kann man in Berlin in vielerlei Hinsicht verstehen: räumlich und auch demografisch.
"Was brauchen Kinder von heute, um sich als Citizen von morgen aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft zu beteiligen?
Wie schafft die Stadt es, allen Bedürfnissen einer gelebten Vielfalt gerecht zu werden? Wofür fehlen Räume?
Wofür fehlen die Brücken in der transkulturellen Tätigkeit? Fünf interkulturelle Pankower Vereine stellen ihre gemeinsame Idee hierzu vor, das Citizen Kids Zentrum - selbstverwaltet, kreativ, transkulturell. Es ist damit eine ganz konkrete Immobilie gemeint, die gesucht wird, um für unterschiedliche NRO's nicht nur Räume zu bieten. Vor allem sollen in Sebstverwaltung die Themen Mehrsprachigkeit, Empowerment, Kulturelle Bildung, Diversity, Integration und Nicht-Diskriminierung als Schnittstellenaufgaben untersucht, praktiziert und weiterentwickelt werden. Die Kerngruppe der fünf Vereine, die das Projekt seit 2014 vorantreibt, wird vom Bezirksbürgermeister Pankows, Herrn Matthias Köhne, und der Integrationsbeauftragten, Frau Katarina Niewiedzial, unterstützt. Nun wird die Initiative am 3. Juni 2016 Interessierten das Konzept zur Umsetzung und Beteiligung präsentieren. Für das große Vorhaben werden noch aktive Partner, Netzwerker, Unterstützer, Förderer, Künstler, Einzelpersonen und Politiker gesucht. In der KreAtiven PresseKonferenz wird hierzu ein Modell des Citizen Kids Zentrums vorgestellt und die Partizipationsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Vereine stellen ihre Arbeit vor.
Es wird bis zum 1. Juni 2016 um Anmeldung gebeten:
info@afro-deutsche-spielgruppe-berlin.de/info@mamisenmovimiento.de

Veranstalter: Projektgruppe Citizen Kids Zentrum

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Donnerstag, 09. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Public Private Partnership für das neue Museum der Moderne in Berlin?
Wie öffentliches Bauen ohne PPP in guter Qualität realisiert werden
kann

Vortrag und Diskussion Mit dem Unternehmer und Publizisten Jürgen Lauber

092-Im November 2014 hat der Bund per Bundestagsbeschluss die Finanzierung von 200 Mio. Euro für das neue Museum der Moderne aus eigenen Haushaltmitteln zugesagt. Doch nicht das Bundesamt für Bauwesen soll Bauherr werden, sondern die Partnerschaft Deutschland AG soll das Projekt realisieren. Dieses Unternehmen gehört zu 53% dem Bund und zu 47% der Bauwirtschaft und wurde speziell zur Förderung von PPP/ÖPP-Projekten gegründet. Die Partnerschaft Deutschland AG hat das Projekt‚ „Museum der Moderne“ in einem 17-seitigen Gutachten als grundsätzlich PPP-tauglich erklärt. Das Dokument ist als vertraulich klassifiziert.
Längst ist das Finanzierungs- und Beschaffungsmodell PPP durch verunglückte Projekte in die Schlagzeilen geraten, seine angebliche Effizienz durch wissenschaftliche Studien und durch wiederholt kritische Berichte von Rechnungshöfen mehr als in Frage gestellt worden. Die ‚neue Baupraxis‘ hat in Deutschland eine über zwanzigjährige Geschichte des Scheiterns hinter sich, deren wohl spektakulärste Fälle die PPP-Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe und der Bau der Elbphilharmonie waren. Am 23.April 2013 musste Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz bekanntgeben, dass das PPP-Projekt Elbphilharmonie Hamburg die Steuerzahler insgesamt 789 Millionen - statt der anfangs angegebenen 77 Millionen Euro - kosten werde. Trotzdem könnte das Museum der Moderne in Berlin nun im Rahmen eines solchen äußerst fragwürdigen und kostenträchtigen Finanzierungs-und Beschaffungsmodells umgesetzt werden.
Der Publizist Jürgen Lauber hat als Bauexperte immer wieder auf die Merkmale ineffizienten, überteuerten Bauens aufmerksam gemacht und als Ursache dafür Fehlanreize im System und mangelnde Transparenz benannt, so etwa bei seinem Vortrag im Mai letzten Jahres im Deutschen Bundestag, in diversen Fernsehbeiträgen und in seinem Buch „BauWesen/BauUnwesen“. Er wird in seinem heutigen Vortrag Perspektiven aufzeigen, wie öffentliches Bauen ohne PPP praktikabel, effizient und architektonisch niveauvoll sein kann, und dabei exemplarisch Bezug auf das neue Museum der Moderne nehmen.

Einführung: Gerlinde Schermer
Moderation: Ulrike von Wiesenau
http://www.gemeingut.org/

Veranstalter: Gemeingut in BürgerInnenhand e.V.

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Dienstag, 14. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Netz oder Nie - Wie steht es um die Rekommunalisierung der Energieversorgung in Berlin

Podiumsdiskussion

Kurz vor dem Ende der Legislaturperiode kommt erneut Bewegung in die Berliner Energiediskussion. Das Stromnetzkonzessionsverfahren geht in eine entscheidende Phase. Noch vor der Sommerpause könnte mit dem dritten Verfahrensbrief sogar eine Vorentscheidung fallen.
Aber auch beim Gasnetzverfahren stehen wichtige Entscheidungen an. Der Senat hat erst kürzlich erklärt die GASAG zusammen mit EON übernehmen zu wollen. Dies könnte nicht nur Auswirkungen auf die gerichtliche Auseinandersetzung um die Gasnetzkonzession haben, sondern auch auf die Entwicklung des Stadtwerkes.
Bevor der Wahlkampf in seine heiße Phase geht, lädt der Berliner Energietisch die energiepolitischen Sprecher der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien zu einer Diskussionsrunde ein. Dabei wollen wir über folgende Leitfragen diskutieren:
> Wie geht es mit den Energienetzkonzessionen weiter?
> Welche Entwicklungsperspektive haben die Berliner Stadtwerke?
> Welche Weichen werden noch in dieser Legislaturperiode gestellt?

Wir diskutieren mit: Daniel Buchholz, SPD-Fraktion; Michael Garmer, CDU-Fraktion (angefragt); Pavel Meyer, Piraten-Fraktion (angefragt); Michael Schäfer, B90/Grüne-Fraktion und Harald Wolf, Fraktion - Die Linke; Christine Kühnel, Berliner Energietisch.

Die Moderation wird Eva Rönspieß von BürgerBegehren Klimaschutz übernehmen.

Veranstalter: BürgerBegehren Klimaschutz e.V.

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Donnerstag, 16. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Berlin für alle – Bezahlbarer Wohnraum für alle!

Vorstellung einer wohnungspolitischen Streitschrift

»Jeder Mensch hat das Recht auf angemessenen Wohnraum. Das Land fördert die Schaffung und Erhaltung von angemessenem Wohnraum, insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen, sowie die Bildung von Wohnungseigentum.« (Berliner Landesverfassung Art. 28)
Der Berliner Senat ruft eine neue Gründerzeit des Wohnungsbaus aus. Wohnraumversorgung ist eins der zentralen Auseinandersetzungen zum Berliner Abgeordnetenhauswahl, nach dem die gemeinsamen Proteste der Stadtteil- und Mieter*inneninitiativen die soziale Wohnungsfrage auf die stadtpolitische Agenda gesetzt haben.
Auch wenn jetzt öffentliche Wohnungsunternehmen wieder Wohnraum schaffen sollen, im Kern hat sich die marktkonforme Wohnraumförderung nicht geändert. Die alte Politik der marktkonformen Wohnraumförderung und der gewollten “Gentrifizierung als organisierte soziale Aufwertung“ (Hans Stimman 2012) wird weitergeführt. Um nicht in Londoner Verhältnissen anzukommen braucht Berlin als Stadt der Mieter*innen für die nächsten zwei Legislaturperioden einen Zuwachs von bezahlbaren und möglichst öffentlichen Wohnungen in einer Größenordnung von 15 bis 20.000 Wohnungen pro Jahr. Das kann in der Innenstand durch Rückkauf zum realen Verkehrswert in Gebieten mit einer sozialen Erhaltungssatzung erfolgen. Der Wohnungsnotstand betrifft die Mehrheit der Berliner Mieterinnen. Es wird punktuelle Nachverdichtung in den innerstädtischen Bezirken und entlang des Berlin/Brandenburger Siedlungssterns des ÖPNV´s neue Wohnquartiere geben müssen. Berlin braucht: einen jährlichen Sonderbericht des Abgeordnetenhauses zur Wohnraumversorgung der verschiedenen, armutsgefährdeten Betroffenengruppen.
Die kommunale Wohnungswirtschaft ist kein Besitzer, sondern ein beauftragter Sachverwalter öffentlichen Eigentums und muss gemeinwirtschaftlich und nicht gewinnorientiert ausgerichtet sein.
Demokratische Beteiligungsrechte der Bezirke und Stadtbürger*innen dürfen bei Neubauvorhaben nicht über den § 34 BauGB ausgehebelt werden. Zielkonflikte zwischen Wohnraumversorgung und der Anpassung der Stadt an den Klimawandel müssen in den Aufstellungen von kommunalen Bebauungsplänen gleichrangig beachtet werden.
Es muss ein »soziales Wohnraumversorgungsprogramm« aufgelegt werden, mit dem jährlich 10.000 zusätzlichen, dauerhaft bezahlbaren Wohnungen im öffentlichen Eigentum in den nächsten 10 Jahren geschaffen werden, die dem Einkommen dem armutsgefährdeten Haushalten entsprechen.
In öffentlichen Wohnungsneubauprojekten muss es zukünftig eine Relation von ⅔ bezahlbaren Wohnraum für armutsgefährdete Haushalte (bei Wohnungsneubau in Höhe 6,50 €) von und maximal ⅓ Wohnen zu Kosten, die maximal ein Drittel des Berliner Durchschnittshaushaltseinkommens betragen.
Die AV-Wohnen zur Kostenübernahme im Transferleistungsbezug muss so ausgestaltet werden, dass die wirklichen Wohnkosten übernommen und auf Aufforderungen zum Wohnungsumzug verzichtet wird, solange nicht nachweislich ein bezahlbarer Wohnraum im Umfeld des bestehenden Lebensmittelpunks verfügbar ist.

Das Land Berlin braucht eine andere Wohnungspolitik und die ist auch unter den jetzigen Rahmenbedingungen machbar. Das setzt eine reale Umverteilung im Haushalt voraus. Das erfordert einen anderen Umgang mit der Spar- und Schuldenabbaupolitik um jeden Preis, wie die die große Koalition betreibt. Wir reden über sozial- und wohnungspolitischen Forderungen, für die soziale Wohnraumversorgung in einer Größendimension von 1 Mrd. € und bei der vollen Nettokalt-Wohnkostenübername von ca. 80 Mio. € im Jahr entsprechen. Wie so etwas machbar und durchsetzbar ist, darüber muss gemeinsam diskutiert werden, um es erkämpfen zu können.

Veranstalter: Stadteilbüro Friedrichshain, Initiative "Wohnraum für alle"

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Freitag, 17. 06. um 12:00 | Robert-Havemann-Saal

Entwicklungsbanken in Asien: Die Rolle Deutschlands und sozial-ökologische Auswirkungen der Großprojekte von ADB und AIIB auf Gesellschaften und Natur

Diskussionsveranstaltung

In der Diskussionsveranstaltung werden die Funktionsmechanismen von Entwicklungsbanken und die sozial-ökologischen Auswirkungen der Großprojekte von ADB und AIIB auf Gesellschaften und Natur beleuchtet. Unter anderem werden die Ziele und Strategien der Geberländer innerhalb der Entwicklungsbanken hinterfragt und entlang folgender Fragen diskutiert werden:
• Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen Entwicklungsbanken, Staat, Ökonomie und Zivilgesellschaft?
• Welche Rolle und Verantwortung übernehmen die beteiligten Geberländer? Welche Verpflichtungen entstehen daraus? Warum ist Deutschland mit so viel Kapital beteiligt, andere große Industrienationen dagegen nicht?
• Welche geostrategischen Auswirkungen haben die Groß- und Megaprojekte von ADB/AIIB? Welche Einflüsse haben diese Projekte auf Frieden und Sicherheit in Asien? Welche Konflikte werden durch Großprojekte verschärft?
• Was kann von Seiten der Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Stiftungen etc. unternommen werden, um Mindeststandards zu sichern? Welche Möglichkeiten der Teilhabe gibt es für die Zivilgesellschaft im Falle negativer Auswirkungen?
Diese Themen möchten wir im Rahmen einiger Vorträge und Inputs erörtern und in den gemeinsamen Diskussionen vertiefen.
Teilnehmer*innenzahl beschränkt.
Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung möglich.

Anmeldungen per E-Mail an Mala Reinhardt mala.reinhardt@rosalux.de und Philip Degenhardt philip.degenhardt@rosalux.de

Veranstalter: Arbeitskreis Asien der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin

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Freitag, 17. 06. um 19:00 | Raum 1102

Anarchistisches Radio Berlin

Projektvorstellung und Diskussion

Ist Utopie kommunizierbar? Oder warum reden wir nur darüber, wie schlecht es überall läuft? Das Anarchistische Radio Berlin stellt sich und seine Arbeit vor und diskutiert mit euch über Anarchie, Medienwandel und Revolution.

Eintritt frei.

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie

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Mittwoch, 22. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

"Es war doch so ein herrlicher Sommertag“

Erinnerungen an den 22. Juni 1941 - Bewohner des Internationalen Kinderheims von Iwanowo erinnern sich

Vor 75 Jahren, am 22. Juni 1941 begann der deutsche
Eroberungs-, Vernichtungs- und Raubkrieg gegen die Sowjetunion. Über 27 Millionen Frauen, Männer und Kinder des Vielvölkerstaates sind im Kampf gefallen, in der Gefangenschaft ermordet, als Zivilisten erschossen, in ihren Häusern verbrannt, dem Hunger- und Kältetod überantwortet worden.

Nach der Machtübergabe an Hitler emigrierten Tausende politische Gegnerinnen und Gegner des Naziregimes ins sowjetische Exil. Etliche der Exilanten aus Deutschland und anderen Staaten kehrten als Untergrundkämpfer in die besetzten Länder zurück. Für die Unterbringung ihrer Kinder errichtete die Internationale Rote Hilfe in der Stadt Iwanowo, nordöstlich von Moskau gelegen, ein Kinderheim.
Sonja Moldt (1929), Ulla Plener (1933) und Herbert Stein (1932) berichten, warum, wann und wie sie in dieses Kinderheim kamen, wie sich ihr Aufenthalt in Iwanowo unter den Bedingungen Krieges veränderte und wie sie als deutsche Kinder wahrgenommen und behandelt wurden.

Veranstalter: Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V., Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Donnerstag, 23. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Fremd

Buchlesung und Gespräch mit Dr. Tatjana Ansbach

clip_image002Menschen in Not kommen zu uns, sind geflohen, verzweifelt und voller Hoffnung. Wir sind für sie Fremde, sie sind uns fremd. Doch Ängste können durch die Erfahrung von Nähe überwunden werden. Eine Einladung zur Begegnung sind die berührenden und erschütternden Geschichten von Tatjana Ansbach, die von Fremden in diesem Land erzählen, ihren Beweggründen, sich einem überaus schmerzhaften Prozess auszusetzen und den Hürden, die sie auf einem sehr steinigen Behördenweg nehmen müssen, vom Straucheln, vom Fallen, von der Resignation und vom Aufbegehren. Immer wieder ist die menschliche Würde infrage gestellt.

Dr. Tatjana Ansbach hat viele Jahre als Juristin Erfahrungen im Migrationsrecht und verdichtet reale Schicksale von Menschen, die in die deutsche Fremde aufgebrochen waren, in der Hoffnung bei uns heimisch zu werden und eine lebenswerte Perspektive zu finden. Die kundige Anwältin ist bereit, Fragen zum Asylrecht und zu politischen Hintergründen zu beantworten und zu den Möglichkeiten der Überwindung von Fremdheit ins Gespräch zu kommen. Flucht, Asyl, Migration und Zuwanderung waren bereits Themen des Jahres 2015. Nur das Kennenlernen persönlicher Schicksale kann die verzweifelte und traurige Lage dieser Menschen ins Bewusstsein rücken, Intoleranz und Vorurteile aus mangelndem Wissen und Ängsten abbauen, Parallelwelten verhindern sowie Verständnis und Nähe schaffen.

Die 1948 in Berlin geborene Autorin und Juristin mit langjähriger Erfahrung in der Migrationsberatung, vermittelt in ihrem Buch Fremd mit berührenden Erzählungen ein reales Bild, warum Menschen ihre angestammte Heimat verlassen und was ihnen in Deutschland widerfährt. Nachbemerkungen erläutern juristische oder politische Hintergründe. In ihrer Arbeit als Rechtsanwältin, von 1998 bis 2013 mit Schwerpunkt auf Ausländer- und Asylrecht, begegnete die Autorin zahlreichen Flüchtlingen, aber auch Ausländern, die aus anderen Gründen in Deutschland leben. Aus der Perspektive der Ausländer erzählt, liegt jeder dieser erschütternden Geschichten ein tatsächlicher Fall aus ihrer Praxis zugrunde. Mitgefühl statt Vorurteile für Menschen in Not. Ein Plädoyer für Toleranz und Menschlichkeit.

Veranstalter: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte, Internationale Liga für Menschenrechte

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Freitag, 24. 06. um 15:00 | Robert-Havemann-Saal

Raus aus der Nische, rein in die Gesellschaft! Wie wird Entwicklungspolitik relevanter?

Jahresveranstaltung der Stiftung Nord-Süd-Brücken

Mit dieser Veranstaltung wollen wir einen kleinen Beitrag leisten zu der großen Frage, wie schafft es Entwicklungspolitik, gesellschaftlich und damit für die Menschen relevanter zu werden? Wie gelingt es der Entwicklungspolitik, auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen konstruktiv zu reagieren? Was sind praktische Schritte und Wege zu mehr gesellschaftlicher Relevanz? Wie muss sich Entwicklungspolitik hierfür strukturell öffnen bzw. verändern?

Programm
15.00 Uhr: Begrüßung Dr. Reinhard Hermle, Vorstandsvorsitzender
15.15 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Theo Rauch
Wie verändert sich Entwicklungspolitik unter den Herausforderungen der letzten Jahre und der aktuellen Entwicklungen?
15.45 Uhr: Diskussion zum Vortrag
16.45 Uhr: Podiumsdiskussion: Wie wird Entwicklungspolitik gesellschaftlich relevanter?
Es diskutieren: Grit Hanneforth, Geschäftsführerin Kulturbüro Sachsen; Heike Spielmans, Geschäftsführerin des Verbandes Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) e.V.; Dr. Karamba Diaby, MdB aus Halle/Saale; Dr. Michael Steiger, Pfadfinderbund M-V
Moderation: Andreas Rosen, Stiftung Nord-Süd-Brücken

Veranstalter: Stiftung Nord-Süd-Brücken

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Donnerstag, 30. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Vesper - Menschenrechte aktuell: Privilegien der Kirchen noch zeitgemäß?

Information und Diskussion

Jedes Jahr zahlen die Länder - außer Bremen und Hamburg – zusammen über 500 Millionen Euro sog. Staatsleistungen an die beiden traditionellen Großkirchen. Diese Zahlungen, vor 200 Jahren als Entschädigung für Folgen der Säkularisation gedacht, stehen zunehmend in der Kritik. Demnächst berät der Deutsche Bundestag erstmals über einen Gesetzentwurf, wonach die Grundsätze für eine Ablösung der Staatsleistungen diskutiert werden sollen. Über die Befreiung der Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus von diversen Steuern und Gebühren wollen wir ebenso diskutieren wie über den Einzug der Kirchensteuer durch den Staat und darüber, dass staatliche Subventionen an die beiden Großkirchen und deren Einrichtungen nicht der Prüfung durch Rechnungshöfe unterliegen.
Das Grundgesetz legt dem Staat "weltanschaulich-religiöse Neutralität auf. Es verwehrt die Einführung staatskirchlicher Rechtsformen und untersagt auch die Priviligierung bestimmter Bekenntnisse", stellte das Bundesverfassungsgericht bereits in einem Urteil vom 14.12.1965 fest. Welche Widerstände gibt es in den Parteien gegen die Umsetzung dieses Verfassungsgebotes? Und nicht zuletzt: Wie verhalten sich die beiden Kirchen zu dieser Diskussion?

Darüber wollen wir diskutieren mit: Oberkirchenrat Dr. Stephan Iro, Stellvertreter des Bevollmächtigten des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union; Dr. Martina Köppen, als Leiterin des Katholischen Büros Berlin-Brandenburg, verantwortlich für die Kontakte zu Parlament, Regierung und Verwaltung in Berlin und Brandenburg; Johann-Albrecht Haupt, Mitglied des Beirates der Humanistischen Union und Autor eines Gesetzentwurfs zu den Grundsätzen der Ablösung der Staatsleistungen; Christine Buchholz (religionspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag / angefr.); Bettina Jarasch, Mitglied im Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen, Vorsitzende des Landesverbandes Berlin sowie der Kommission "Weltanschauungen, Religionsgemeinschaften und Staat"

Moderation: Jürgen Roth, Beirat der Humanistischen Union und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Säkulare Grüne Berlin.

Zum Vespern stehen Brot und Käse, Wein und Wasser bereit.

Veranstalter: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte, Internationale Liga für Menschenrechte, Redaktion "Ossietzky", die Veranstaltung wird durch die Humanistische Union e.V. unterstützt

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Veranstaltungen

Di, 31. 05. um 17:00

"Madgermanes" – Woran ich mich erinnere…

Präsentation der Graphic Novel von Birgit Weyhe und Gespräch zur Situation der mosambikanischen Vertragsarbeiter/innen in der DDR

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Mi, 01. 06. um 19:00

Peru vor dem 2. Wahlgang – Perspektiven für Wirtschaft und Menschenrechte

Diskussion

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Mi, 01. 06. um 20:00

Lighter than Orange (The Legacy of Dioxin in Vietnam)

Vernissage zur Fotoausstellung "Tomorrowland" mit Dokumentarfilm

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