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Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen. Soweit nicht anders gekennzeichnet, ist der Eintritt frei. (Uns ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, dass Spenden abgelehnt worden wären...)


Di, 16. 09. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Offenes Plenum

Attac Berlin lädt ein zum Gruppentreffen

Im Mittelpunkt des Treffens steht immer ein aktuelles politisches Thema mit kompetenten ReferentInnen und einer ausführlichen Diskussion. Das Monatsthema ist nachzulesen auf
http://attacberlin.de/ueber-attacberlin/plenum/

Alle Interessierten (auch und gerade Nicht- oder noch-Nicht-Attacies) sind herzlich willkommen!

Veranstalter: Attac Berlin


Fr, 19. 09. um 19:00 | Raum 1102 (2. Hof, Aufgang A, 1. OG)

Vortrag, Film und Diskussion

Bettina Volk: Vergessener Kampf, stiller Untergang. Die Sami in Schweden

Die Bergbaugesellschaft Beowulf Mining hat 2012 von der schwedischen Regierung die Erlaubnis für Probebohrungen in Jokkmokk (Lappland) erhalten; geplant ist, neue Erzvorkommen zu erschließen und durch Tagebau 600 Mio Tonnen Eisenerz aus der Erde zu sprengen. Die Region ist jedoch nicht unbewohnt: Zur Gemeinde Jokkmokk (ca. 18.000 km²), dem Zentrum der samischen Kultur in Schweden, gehören mehrere Samidörfer, die von der Rentierzucht leben und deren Weidegründe durch den Tagebau zerstört werden. Das gigantische Bergbauprojekt bedroht die Lebensgrundlagen der Sami und zugleich ein einmaliges Ökosystem: die Region Laponia, die 1996 in die UNESCO-Weltkulturerbeliste eingetragen wurde, mehrere Nationalparks und riesige Areale von intaktem arktischem Urwald. Die Konsequenzen sind: Eines der empfindlichsten Ökosysteme der Welt wird unwiederbringlich zerstört und eines der letzten indigenen Völker Europas geht unter. Lobbyisten und Regierungspolitiker verweisen demgegenüber zynisch auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und auch die schwedische Mehrheitsgesellschaft steht dem Überlebenskampf der Sami weitgehend desinteressiert gegenüber.

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie


Fr, 19. 09. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Diskussionsforum: Inputs und anschließende Diskussion

Bedingungsloses Grundeinkommen in der feministischen und postpatriarchalen Debatte

Mit
Margit Appel, Katholische Sozialakademie Österreichs, Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt Österreich
Susanne Wiest, Bundestags-Petition Grundeinkommen
Susann Worschech, Europa-Universität Viadrina
Dagmar Paternoga, Attac Deutschland, AG Genug für alle
Dr. Ina Praetorius, Freie Autorin, Mitfrau im Komitee der eidgenössischen Volksinitiative für eine bedingungsloses Grundeinkommen

Moderation: Ronald Blaschke, Netzwerk Grundeinkommen

Die Veranstaltung soll Fallstricke beim Grundeinkommen aus feministischer und postpatriarchalischer Sicht und entsprechende Gegenmaßnahmen unter Berücksichtigung verschiedener Ansätze des Grundeinkommens verdeutlichen. Dabei wird auf das Thema Care-Arbeit und auf den feministischen Diskurs über einen weiten Arbeitsbegriff (Erwerbs-/Lohnarbeit, Eigenarbeit, Care-Arbeit, politische Arbeit, Muße/Bildung) eingegangen. Eckpunkte einer postpatriarchalen Ökonomie werden skizziert.


Die Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und des Vereins zur Förderung des bedingungslosen Grundeinkommens e. V.

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Netzwerk Grundeinkommen, Autorinnen des ABC des guten Lebens und Attac Deutschland, AG Genug für alle


Do, 25. 09. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Vesper immer am letzten Donnerstag im Monat – Demokratie und Menschenrechte aktuell:

TTIP – Das transatlantische Geheimprojekt

Eine Europäische Bürgerinitiative, der in Deutschland u.a. attac, BUND, GEW, Grüne Liga und Mehr Demokratie angehören, will Ende September europaweite Proteste gegen TTIP initiieren. Sie alle sehen durch dieses Geheimprojekt Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und soziale Standards bedroht. Umwelt- und Verbraucherschutz können unter die Räder geraten. Darüber wollen wir Informationen und Meinungen austauschen. Einleitend sprechen Stormy-Annika Mildner (Bundesverband der deutschen Industrie) und Michael Efler (Mehr Demokratie). Eckart Spoo (Ossietzky) moderiert. Zur Vesper gibt es Brot und Käse, Wasser und Wein.

Auch im Oktober und November und dann weiter im neuen Jahr sollen die Vespern immer am letzten Donnerstag des Monats stattfin-den. Beginn 19 Uhr. Als Themen sind u.a. in Aussicht genommen: „Roma in Europa – kein Platz, keine Hoffnung?“ und „Inhumane Pflege – ein akuter Notstand“.

Veranstalter: Haus der Demokratie und Menschenrechte (Stiftung und Hausverein), Internationale Liga für Menschenrechte, Zweiwochenschrift Ossietzky


Fr, 03. 10. um 19:00 | Raum 1102 (2. Hof, Aufgang A, 1. OG)

Vortrag und Diskussion

Die '104. Kompanie der Syndikalisten' im Warschauer Aufstand

Der Warschauer Aufstand im Jahre 1944 war die größte geschlossene Erhebung gegen die Truppen Nazi-Deutschlands während des Zweiten Weltkriegs. Die polnische syndikalistische Bewegung spielte im Widerstand gegen die deutsche Besatzung von Beginn an eine wichtige Rolle. Unter dem Namen "104. Kompanie" wurde eine syndikalistische Kampfformation gebildet, die zu den am besten motivierten und ausgerüsteten Einheiten des Warschauer Aufstands gehörten. Parallel organisierten ihre Mitglieder Suppenküchen für die Zivilbevölkerung und gaben die Zeitung 'Syndykalista' heraus; sie weigerten sich, unter der polnischen Nationalfahne zu kämpfen, und trugen stattdessen schwarzrote Abzeichen. Eine große Erinnungstafel in der Warschauer Altstadt macht heute auf die 104. Kompanie der Syndikalisten aufmerksam - ihre Geschichte und die Verfolgung überlebender Mitglieder auch in der "realsozialistischen" Zeit soll in der Veranstaltung nachgezeichnet werden.

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie


Fr, 10. 10. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

"Ich habe dem Jugendamt gehört, ich bin ja unehelich geboren" *

Eine Veranstaltung zur Fürsorgepolitik von der Weimarer Republik bis heute, mit Schwerpunkt auf der Zeit des Nationalsozialismus.

* Zitat Anita Köcke, ehemaliger Häftling des Jugend-KZ-Uckermark.

http://www.gedenkort-kz-uckermark.de/info/2014_reihe-in-berlin.htm

Veranstalter: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e. V.


Di, 14. 10. um 19:30 | Robert-Havemann-Saal

Urbane Landwirtschaft: Lifestyle Hype oder Trendwende?

In vielen Städten des globalen Südens gehört urbane Landwirtschaft zum Stadtbild wie Parkplätze oder Supermärkte. Seit kurzem haben auch die Städte des globalen Nordens ihr Interesse an urbaner Landwirtschaft wiederentdeckt. Essbare Städte, bunte Gemeinschaftsgärten und hippe Dachfarmen erobern die Ballungszentren. Aber was steckt hinter der Vorstellung den eigenen Stadtacker zu bestellen? Romantisieren wir (mal wieder) die bittere Realität des globalen Südens? Oder hat die urbane Landwirtschaft das Zeug dazu das industrielle Ernährungssystem in Frage zu stellen? Sind die Stadtgärten im globalen Süden also der Ausdruck von fehlendem Zugang zu Nahrung oder Wegweiser in Richtung einer zukunftsfähigen Ernährung der Städte im Süden und im Norden?

www.inkota.de

Veranstalter: Inkota-netzwerk e. V.


Fr, 17. 10. um 19:00 | Raum 1102 (2. Hof, Aufgang A, 1. OG)

Vortrag und Diskussion

Robert Kain: Otto Weidt (1883-1947). Anarchist und "Gerechter unter den Völkern"

Otto Weidt steht bisher vor allem durch seine Hilfe für verfolgte jüdische Mitbürger in der Zeit des Nationalsozialismus im Fokus der historischen Betrachtung. Seine aktive Betätigung als Anarchist zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist dagegen kaum bekannt. Um den Judenretter Otto Weidt der 1940er Jahre und sein Handeln jedoch verstehen zu können, ist es wichtig, den jungen Weidt zu kennen. Denn der Idee des Anarchismus war er von Jugend an bis zu seinem Tode nicht allein politisch zugetan, vielmehr lebte und handelte er getreu seiner Überzeugung. Daher wird Weidts politisches Engagement, aber auch sein Scheitern an und in der anarchistischen "Bewegung" im Mittelpunkt des Vortrags stehen.

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie


Mo, 27. 10. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Emanzipation in Zeiten der Krise – betriebliche Selbstverwaltungsprojekte damals und heute

Seit dem Beginn der weltweiten Krise sind nicht nur in Europa selbstverwaltete Projekte entstanden. Im Februar 2014 trafen sich in Marseille Akteure aus verschiedenen Ländern, darunter auch aus Selbstverwaltungsprojekten in Brasilien. Es sind heute wie in früheren Zeiten vor allem auch Reaktionen auf eine krisenhafte gesellschaftliche Entwicklung, die zur Selbsthilfe und Eigeninitiative auffordert. Zugleich entstehen in diesem Prozess neue Formen des Arbeitens und Lebens, die eine Ahnung, eine konkrete Utopie vermitteln, wie eine Alternative zum Kapitalismus aussehen könnte.

Wir wollen zwei längst vergangene Projekte betrieblicher Selbstverwaltung vorstellen und die Fragen diskutieren, welche emanzipatorischen Potentiale in ihnen steckten, aber auch, welche Grenzen deutlich wurden. War deren letztendliches Scheitern vorhersehbar? Sind sie vergleichbar mit den späteren und heutigen Versuchen kollektiven Wirtschaftens?


Jens Beckmann: Selbstverwaltung im Industriebetrieb: das Uhrenunternehmen LIP in Besancon in den 1970er und 1980er Jahren

Christiane Mende: Selbstverwaltung in der Krise. Die Geschichte der Glashütte Süßmuth in Nordhessen (1969-1989/90)

Florian Wagner: Selbstverwaltung in Lateinamerika heute. Neue Fragen, neue Probleme

Moderation: Willi Hajek (AK Geschichte)

Veranstalter: AK Geschichte, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte und Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt


Di, 28. 10. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

„In der Geiselhaft der Staatsräson“
Perspektiven langjährig geduldeter Flüchtlinge

Bleiberecht für langjährig Geduldete! Diese Forderung ist so alt wie das Phänomen der Duldung von Flüchtlingen, deren Asylantrag zwar abgelehnt ist, aber die Abschiebung aus unterschiedlichen Gründen ausgesetzt ist. Letzteres zumeist, weil nicht an der eigenen Abschiebung mitgewirkt wurde. Für die sog. Mitwirkungspflichverletzer*innen gelten besondere Sanktionen und Beschränkungen. Meist über Jahre hinweg leben Geduldete wie im offenen Vollzug und haben keine Aussicht auf einen regulären Aufenthalt. An ihnen demonstriert der Rechtsstaat sein Ordnungsdenken: Wer sich mit angeblich unlauteren Methoden eine Duldung verschafft, darf keine Perspektive auf ein Bleiberecht bekommen. Dieses Denken zieht sich seit Jahren durch die Aufenthaltsgesetze. Auch die aktuellen Reformvorhaben der Bundesregierung, kommen eher einer Bedrohung als einer Lösung gleich.

Bei der Veranstaltung werden Betroffene zu Wort kommen und über die Wirkung der Sanktionen, ihren Alltag und ihre Perspektive sprechen. Der Rechtsanwalt Philip Rusche wird über die juristische Praxis im Kampf von Geduldeten gegen Sanktionen und für einen Aufenthalt berichten. Kay Wendel von Flüchtlingsrat Brandenburg fasst die parlamentarischen Initiativen für ein Bleiberecht Geduldeter in den letzten Jahren zusammen. Gemeinsam wollen wir Gegenstrategien und mögliche Ansätze einer Legalisierungskampagne in Deutschland diskutieren.

Es wird Flüsterübersetzungen deutsch/englisch geben.

http://bglbb.blogsport.de

Veranstalter: Bündnis gegen Lager Berlin/Brandenburg


Di, 11. 11. um 18:00 | Robert-Havemann-Saal

"Weil ich es denjenigen schuldig bin, die im Lager geblieben und gestorben sind"

Am 1.Dezember 1942 wurde- auf dem Gelände des "Ghettos Litzmannstadt"- das Kinder- und Jugend-KZ "für kriminelle und asoziale polnische Mädchen und Jungen" eingerichtet. Gründe der Inhaftierung waren oft lediglich kleine Diebstähle von Nahrungsmitteln, unerlaubter Erwerb von Lebensmittelkarten, "Verwahrlosung". Aber auch Waisen (sog. "Terroristen- und Banditenkinder") von verschleppten Zwangsarbeiter_innen, Partisan_innen und Massakeropfern wurden von der Reichskriminalpolizei, den Jugendämtern und der SS dort eingewiesen. Bis zur Befreiung des Lagers am 18.Januar 1945 wurden tausende Kinder und Jugendliche zwischen 2 und 16 Jahren inhaftiert. Sie waren Hunger, Zwangsarbeit und körperlicher Gewalt ausgesetzt, viele von ihnen starben. Die beiden Überlebenden des Kinder- und Jugend-Konzentrationlagers in ?ód? Czeslawa Henke und Alfreda Bolinska werden von ihren Erfahrungen im Lager berichten, über Schwierigkeiten und Möglichkeiten der Solidarität und auch dem Weiterleben nach der Befreiung vom Nationalsozialismus. Moderation und Einleitung: Stewo J?drzejczyk.

Veranstalter: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e. V. in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung


 

 

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