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Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen. Soweit nicht anders gekennzeichnet, ist der Eintritt frei. (Uns ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, dass Spenden abgelehnt worden wären...)
Mi, 10. 02. um 18:00 | Robert-Havemann-Saal
Lesung und Diskussion
Im Dialog mit dem „Feind“
Intelligente Feindesliebe gehört zu den anspruchvollsten sozialpsychologischen Leistungen im politischen Alltag. Dazu müssen innere und äußere Grenzen überwunden, Feindbilder hinterfragt, biografische Prägungen kritisch reflektiert und das eigene Verhalten qualifiziert werden.
In ihrem Buch „Fremder Feind, so nah“ geht die Islamwissenschaftlerin und Nahostreferentin Alexandra Senfft diesem Anspruch auf den Grund. Am Beispiel der Begegnung zwischen Palästinensern und Israelis zeigt sie uns, dass ein konstruktives Miteinander möglich ist.
Moderation: Ruth Frey (Rosa-Luxemburg-Stiftung)
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung
Fr, 12. 02. um 18:00 | Robert-Havemann-Saal
Vortrag
Wie werden unsere Schulen gut?
Die Frage der Freiheit und die Geldfrage
von Henning Kullak-Ublick (Lehrer, Flensburg. Begründer der Aktion Mündige Schule, hat 1998 in Schleswig-Holstein die Volksinitiative "Schule in Freiheit" organisiert)
"Wie werden unsere Schulen gut?"
Wer kann diese Frage beantworten?
Die Politik?
Sie versucht es, indem sie Programme (Lehrpläne, Bildungsstandards, Zentralabitur) entwickelt und die Schulen dafür finanziert, diese Programme umzusetzen.
Die Schulen? (Eltern, Schüler, Lehrer?)
Dann müssten wir die Schulen dafür finanzieren.
Versuchen wir es!
Veranstalter: Berliner Arbeitskreis "Schule in Freiheit" des Omnibus für direkte Demokratie
Sa, 13. 02. um 10:00 | Robert-Havemann-Saal
Seminar
Wie werden unsere Schulen gut?
Die Frage der Freiheit und die Geldfrage
mit Ingo Krampen (Rechtsanwalt, Bochum. Vorstand im Europäischen Forum Freiheit im Bildungswesen (effe), hat bereits in verschiedenen Ländern an Schulgesetzen mitgearbeitet)
Der Berliner Arbeitskreis "Schule in Freiheit" hat in den letzten Monaten Vorschläge zur Verbesserung des Berliner Schulwesens entwickelt, die auf der Veranstaltung vorgestellt und weiter bearbeitet werden sollen. Der Arbeitskreis überlegt auch, diese Vorschläge auf dem Weg einer Volksinitiative einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Veranstalter: Berliner Arbeitskreis "Schule in Freiheit" des Omnibus für direkte Demokratie
Di, 16. 02. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Attac Berlin lädt ein zum Gruppentreffen
Im Mittelpunkt des Treffens steht immer ein aktuelles politisches Thema mit kompetenten ReferentInnen und einer ausführlichen Diskussion. Das Monatsthema ist nachzulesen auf http://www.attacberlin.de und wird im E-Mail-Newsletter des Hauses der Demokratie und Menschenrechte angekündigt.
Das Plenum bietet auch die Möglichkeit, Attac Berlin kennen zu lernen.
Alle Interessierten (auch und gerade Nicht- oder noch-Nicht-Attacies) sind herzlich willkommen!
Veranstalter: Attac Berlin
Fr, 19. 02. um 14:00 | Robert-Havemann-Saal
Konferenz
Die Menschenrechte im Iran - Unterstützung der Zivilgesellschaft aus Europa
bis ca. 17:30 Uhr
Vertreter von Menschenrechtsorganisationen, Journalisten, Frauenrechtlerinnen, Exiliraner sprechen über die gegenwärtige Situation der Menschen im Iran und diskutieren über Möglichkeiten aus Europa die Zivilgesellschaft im Iran zu unterstützen ohne sie zu gefährden.
ab 19:30 Uhr
Konzert am Abend mit dem „Ensemble Omîd, Musik für die Seele“ zur Erinnerung an den Sternmarsch der Sufi-Derwische auf das Parlament in Teheran aus Protest gegen die Zerstörungen ihrer Versammlungshäuser in Qom, Boroujerd und Isfahan.
Infos zu den Veranstaltungen unter http://www.mehriran.de
Kontakt: info@mehriran.de
Veranstalter: Helmut N. Gabel, Betreiber von Mehriran.de
Sa, 20. 02. um 15:00 | Robert-Havemann-Saal
moveGLOBAL stellt sich vor: Beratung von Migrant/innen für migrantisch-diasporische Organisationen in der Entwicklungszusammenarbeit
Präsentation des Projektes moveGLOBAL, Vernetzung mit Multiplikator/innen aus Afrika, Asien und Lateinamerika in Berlin, künstlerische oder kulturelle Beiträge von KünstlerInnen aus Bolivien, Ekuador, Peru, Senegal und Vietnam, kulinarisches Buffet
Ansprechpartnerin: Lucía Muriel, Projektleiterin
moveGLOBAL: move wie Bewegung
Migrant/innen orientieren, vernetzen und empowern global
moveGLOBAL ist ein Beratungsangebot des BER von Migrant/innen für migrantische Organisationen und Akteure der Diaspora im entwicklungspolitischen Bereich.
Der Name steht für einen selbstbewussten, partizipativen und aktiven entwicklungspolitischen Beratungsansatz:
Praxiserprobte Migrant/innen orientieren sich in ihren Angeboten am Beratungsbedarf und an den Handlungsressourcen der Migrant/innen.
Aktive und motivierte Migrant/innen vernetzen effektiv ihre gesammelten Erfahrungen, um ihre Projektinitiativen zu stärken und von good-practice-Beispielen zu lernen. Auf der Basis der Selbstvertretung wird der gesamtgesellschaftliche, entwicklungspolitische Dialog auf Augenhöhe geführt.
Migrant/innen empowern und motivieren andere Migrant/innen innerhalb ihrer solidarischen, entwicklungspolitischen Anstrengungen und reflektieren ihre Rolle als gleichberechtigte Partner in Bereichen wie globales Handeln, Menschenrechte, Armutsbekämpfung, Antirassismus, Partizipation und andere.
Hier können Sie den Flyer über moveGLOBAL (als pdf, 366 KB) runterladen.
Veranstalter: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag - BER e. V.
Fr, 26. 02. um 19:00 | Raum 1102
Vortrag und Diskussion in Englisch mit deutscher Übersetzung
Mitarbeiter der Tempest Library: Insurrektionaler Anarchismus
Der Insurrektionale Anarchismus als eigenständige anarchistische Strömung wurde in den 1970er und 80er Jahren auf dem Höhepunkt der sozialen Spannungen in Italien theoretisch konzipiert und entwickelt. Insurrektionaler Anarchismus ist gekennzeichnet durch eine Kritik dauerhafter Massenorganisationen (Gewerkschaften, plattformistischer Vereinigungen usw.) sowie geheimer Gruppen des bewaffneten Kampfes (RAF, Rote Brigaden) und betont die nicht-dauerhafte oder informelle Organisation und den »unmittelbaren Angriff«. Der Vortrag wird sich auf die Geschichte sowie die informellen Organisationsformen des Insurrektionalen Anarchismus konzentrieren. Wir werden uns außerdem die subjektiveren Elemente des Anarchismus anschauen im Sinne einer bestimmten Logik, mit der zu experimentieren und die gelebt zu werden gilt.
Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie
Di, 09. 03. um 14:00 | Robert-Havemann-Saal
Podiumsgespräch und Musiksalon mit Ausstellung
20 Jahre Ewa, Frieda, Matilde, Paula
„Im Osten aufgebrochen – im Westen angekommen…“
Im Ergebnis der BürgerInnenbewegung des Herbstes 89 entstanden 1990 die ersten soziokulturellen Frauenzentren im damaligen Ostteil Berlins: Ewa, Frieda, Matilde und Paula.
Unsere vergangenen 20 Jahre standen im Zeichen der Stärkung und Begleitung von Frauen, die sich in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen, Umbrüchen und Aufbrüchen befanden. Wir haben darüber hinaus Arbeitsplätze für Frauen geschaffen, qualifiziert und weiter gebildet, Kinderbetreuung und, mit Blick auf die ganz konkrete Situation der einzelnen Frau, auch Zufluchten organisiert.
Und wir mischten uns immer wieder ein, in die gesellschaftliche Auseinandersetzung um mehr Geschlechtergerechtigkeit.
20 Jahre erfolgreiche und anspruchsvolle Arbeit mit zahlreichen Herausforderungen, die uns manchmal an unsere Grenzen brachten, aber uns vor allem motivierten, sich immer wieder qualitativ weiter zu entwickeln.
Mit PartnerInnen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft/Kultur sowie der Projekteszene, wollen wir den heutigen Tag gebührend begehen.
14:00 Empfang
14:30 Begrüßung
Grußwort: Harald Wolf (Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen)
Festrede: Christine Bergmann · Bundesministerin a. D.
15:00 Podiumsgespräch
Anspruch an das Frauenzentrum der Zunkunft
mit Hildegard-Maria Nickel (Humboldt-Universität zu Berlin), Helga Hentschel (Abteilungsleiterin; Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen), Heike Gerstenberger (Gleichstellungsbeauftragte Berlin Pankow) und Ute Einicke (Geschäftsführerin Frieda Frauenzentrum). Moderation: Katrin Gerlof (Journalistin)
17:00 Musiksalon mit Ausstellung
Musikalische Begleitung: „Les Dompteuses des Saxos“ und „DJane Ronja“
Die Ausstellung „20 Jahre Ewa, Frieda, Matilde, Paula“ ist vom 4.3.-31.3.2010 im Haus der Demokratie zu sehen.
Veranstalter: Ewa, Frieda, Matilde und Paula
Do, 11. 03. um 17:00 | Robert-Havemann-Saal
Fachgespräch
Die Mauer im Koffer?
Deutsch-deutsche Solidaritätsarbeit in Nicaragua.
Eine Spurensuche
Mit Willi Volks (INKOTA-netzwerk), Herrmann Schaller (erster Direktor Carlos-Marx-Hospital Managua) und Klaus Heß (Infobüro Nicaragua, Wuppertal). Moderation: Erika Harzer (Autorin und Filmemacherin), Begrüßung: Peter Stobinski (Ratsvorsitzender der Stiftung
Nord-Süd-Brücken)
Vor über 20 Jahren fiel nicht nur die Mauer in Berlin. Ein paar Monate später wurde in Nicaragua die sandinistische Revolution abgewählt. Linke und InternationalistInnen aus Ost und West waren geschockt und sprachlos. Schließlich hatte es mit dem kleinen
mittelamerikanischen Land, seiner Befreiung von der Somoza-Diktatur, der sandinistischen Revolution und dem Aufbau bzw. der Verteidigung des sandinistischen Projektes eine beispiellose Solidarität gegeben – in Ost und West!
Erika Harzer und Willi Volks haben 2009 unter dem Titel „Aufbruch nach Nicaragua. Deutsch-Deutsche Solidarität im Systemwettstreit“ ein Buch herausgegeben, in dem sehr viele unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen: aus dem breiten Spektrum westdeutscher Solidaritätsgruppen von Gewerkschaften bis Antiimperialisten und aus dem eher bipolarem Spektrum starker staatlicher Solidarität und zarter Basisgruppensolidarität in der DDR. Die Herausgeber hofften, dass in der Solidaritätsarbeit und im fernen Nicaragua die Grenze überwunden wurde, mussten jedoch bald feststellen, dass die Mauer im Kopf wohl mitreiste.
Im Rahmen einer Spurensuche soll in dem Gespräch und der anschließenden Diskussion beleuchtet werden, was die systemübergreifende Faszination für Nicaragua ausmachte, wer mit wem zusammengearbeitet hat, warum man selbst so wenig miteinander zu tun hatte und welche Spuren im Land und der eigenen Geschichte hinterlassen wurden. Im Lichte der Erfahrungen der Nicaragua-Solidarität und des Mauerfalls soll auch herausgearbeitet werden, was heute Kriterien für Solidarität bzw. für die Bewertung eines emanzipatorischen Projektes sein können.
Wir laden Sie und Euch herzlich ein, zuzuhören und mitzudiskutieren!
Im Anschluss an das Fachgespräch besteht die Möglichkeit zum „Breiten-gerechten“ Imbiss und Umtrunk!
Zwecks besserer Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 06.03.2010:
stiftung nord-süd-brücken
greifswalder straße 33a, D–10405 berlin
telefon 030-42 85 13 85 // fax 030-42 85 13 86
info[at]nord-sued-bruecken.de
Veranstalter: Stiftung Nord-Süd-Brücken
Fr, 26. 03. um 19:00 | Raum 1102
Kurzreferate und Diskussion
Was ist Anarchismus?
"Der Anarchismus ist veraltet und unterkomplex", behaupten Staatsfreunde gerne. Wir versuchen, die Bandbreite und Aktualität anarchistischer Ideen anhand folgender Themen aufzuzeigen: Staatskritik, Medienkritik, Ökologie, Perspektiven des Anarchismus und libertäre Philosophie.
Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie
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