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Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen. Soweit nicht anders gekennzeichnet, ist der Eintritt frei. (Uns ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, dass Spenden abgelehnt worden wären...)


Dienstag, 26. 05. um 19:30 | Robert-Havemann-Saal

Vom Bergbau zum Autoblech Widerstandsstrategien gegen das Entwicklungsmodell Carajás: In Amazonien - und auch entlang der Lieferkette?

Reihe Farben des Goldes - Graues Gold Eisenerz

Bergbau1Über 50 Prozent des Eisenerzes, das die deutsche Industrie importiert, kommt aus Brasilien. Lieferant ist der transnationale Bergbaukonzern Vale S.A., dessen derzeit größtes Investitionsprojekt ein drastischer Ausbau der Bergbauminen von Carajás im Amazonasgebiet ist. Das Fördervolumen soll dort bis 2018 auf 230 Millionen Tonnen jährlich mehr als verdoppelt werden – neue Minen werden derzeit im Nationalpark Carajás erschlossen sowie neue Eisenbahnlinien und -trassen gebaut.
Seit nun schon 30 Jahren prägt Carajás als umfangreiches Entwicklungsmodell die Region auf irreversible Weise. Für den Bergbau entstanden Staudämme, für die Eisen- und Stahlverhüttung Holzkohlemeiler und Eukalyptusmonokulturen. All dies ging mit einer schnellen Entwaldung sowie der Expansion von Viehindustrie und agroindustrieller Landwirtschaft einher.
Seit ebenso vielen Jahren ist Carajás aber auch ein Ort des Widerstandes. Indigene und Quilombola-Bewegungen sowie die Landlosenbewegung kämpfen gegen die Konzentration des Landbesitzes und Umweltzerstörung sowie für den Erhalt kollektiver Landwirtschaft. Gewerkschaften und Menschenrechtsbewegungen klagen entwürdigende Arbeitsbedingungen an. Städtische Bewegungen setzen sich für ein besseres Leben in den schnell gewachsenen urbanen Zentren ein.
Die Menschenrechtsorganisation Justiça nos Trilhos unterstützt, begleitet, dokumentiert und vernetzt diverse Bewegungen der Region in ihren Kämpfen gegen die Vale und deren Sub- und Zulieferunternehmen. Lokal setzen sie sich unter anderem für die Rechte der BewohnerInnen des Stadtteils Piquiá die Baixo in Açailândia ein, die sich gegen die extreme Luftverschmutzung durch die Eisenhütten wehren. 2014 koordinierte Justiça nos Trilhos das internationale Seminar Carajás 30 anos in São Luis mit mehreren hundert TeilnehmerInnen. Das Seminar ermöglichte einen Austausch zwischen den heterogenen lokalen Konflikten der Region, brachte aber auch aus verschiedenen Ländern Organisationen zusammen, die sich mit Bergbauprojekten der Vale auseinandersetzen.
Im Rahmen der Veranstaltung wird Dario Bossi von Justiça nos Trilhos einen Einblick in den Stand der Erschließung Carajás und in Widerstandsbewegungen der Region bieten. Darauf aufbauend wollen wir diskutieren, wie wir diese Rohstoffkonflikte hier sichtbar machen oder gar vorantreiben können – zugunsten von Menschenrechten, in konkreter Solidarität mit den Betroffenen, aber auch im Sinne einer Kritik am zugrundeliegenden Entwicklungs- und Wachstumsmodell.
Wir freuen uns deswegen auf Kommentare von Christian Russau vom FDCL, der seit vielen Jahren deutsche Unternehmen kritisch beobachtet, die in Brasilien in der Stahl- und Energieindustrie aktiv sind, und von Miriam Saage-Maaß, die für das ECCHR rechtliche Strategien auslotet, wie deutsche Unternehmen in ihren transnationalen Aktivitäten entlang der Lieferkette zur Verantwortung gezogen werden können. Michael Reckordt wird das Netzwerk AK-Rohstoffe vorstellen.

Mit: Dario Bossi, Justiça nos Trilhos, Açailândia/Maranhão/Brasilien; Miriam Saage-Maaß, ECCHR; Christian Russau, FDCL; Michael Reckordt, AK Rohstoffe

Moderation: Lisa Carstensen und Susanne Schultz

Konsekutive Übersetzung aus dem Brasilianischen

Rechte am Bild: Marcelo Cruz

Veranstalter: Gemeinschaftsveranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung mit dem FDCL (Forschungs- und Dokumentationsstelle Chile/Lateinamerika e.V.), dem ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights) und PowerShift e.V.

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Mittwoch, 27. 05. um 09:30 | Robert-Havemann-Saal

Beteiligung von Umweltverbänden und interessierten Bürgerinnen und Bürgern an den Entwürfen für Bewirtschaftungsplanung und Hochwasserrisikomanagement in den Flussgebieten Deutschlands - Schwerpunkt Berlin/Brandenburg und Elbeeinzugsgebiet

Seit 22. Dezember 2014 liegen die Entwürfe der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme nach Wasserrahmenrichtlinie und für das Hochwasserrisikomanagement für den Bewirtschaftungszeitraum von 2015 bis 2021 zur Kommentierung aus. Die erste Bilanz fällt ernüchternd aus. Nur ein Bruchteil der Fließgewässer wird den ökologischen Zustand erreichen können. Beim Grundwasser erreicht fast die Hälfte der ausgewiesenen Gebiete die Zielstellungen für die chemische Belastung nicht.
Die Vision zukünftiger europäischer Wildflüsse und der reale aquatische Biodiversitätsverlust und die WRRL-Zielverfehlung 2015 bilden einen deutlichen Kontrast. Wir zeigen am Beispiel der amerikanischen Westküste, was durch konsequentere Ausrichtung auf Natur- und Fischschutz erreichbar ist. Für die Zielverfehlung 2015 gehen wir den Ursachen nach, geben Interpretationen und zeigen Handlungsoptionen und positive Beispiele für die Bewirtschaftungsplanung 2.0 auf.
Welche Anregungen haben wir für die Verbesserung der WRRL-Planentwürfe für den Gewässerschutz und die Entwicklung naturnaher Flüsse, Auen und Gewässer? Wie soll nach unserer Vorstellung die Kopplung mit dem Hochwasserrisikomanagement gelingen?
Zu diesen Fragen bieten wir die vertiefte inhaltliche Diskussion in Arbeitsgruppen an:
1. Gewässerstruktur und Durchgängigkeit / Fischschutz (gegenläufig: Wasserkraft)
2. Eutrophierung und Meeresschutz (gegenläufig: GAP, EEG)
3. Flussauen und Hochwasserrisikomanagement (gegenläufig: technischer Hochwasserschutz)
4. Braunkohle und Bergbaufolgen
5. Urbane Maßnahmen
Zielstellung sind Anregungen und Schwerpunktsetzungen für Stellungnahmen zur Öffentlichkeitsbeteiligung, die bis zum 22. Juni 2015 läuft.

Veranstalter: GRÜNE LIGA e.V.

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Donnerstag, 28. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Vesper – Menschenrechte aktuell: Umgang mit ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen

Brot und Käse, Wasser und Wein stehen bereit!

Unter diesem Motto veranstaltet das Haus der Demokratie und Menschenrechte jeweils am letzten Donnerstag des Monats einen Diskussionsabend mit kleinem Buffet. Wir wollen über den Umgang der Bundesrepublik Deutschland mit den ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen sprechen. Diese sind bis heute weder als NS-Opfer anerkannt noch entschädigt worden, nachdem Hitler-Deutschland sie als "Untermenschen" betrachtet und ihnen den kriegsvölkerrechtlichen Schutz als Kriegsgefangene verweigert hatte. Ein Thema, das bei der Erinnerung an den 8. Mai 1945 und angesichts der bedrohlichen Entwickliungen zwischen der NATO und Russland Beachtung verdient. Einleitend spricht Eberhard Radczuweit vom Verein Kontakte - Kontakty e.V.

Veranstalter:  "Ossietzky" (Redaktion) Zweiwochenschrift für Politik/Kultur/Wirtschaft; Internationale Liga für Menschenrechte e.V.; Stiftung und Verein Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Dienstag, 02. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Ob Bohrer oder Bagger - gemeinsame Strategien gegen fossile Ressourcenausbeutung

Podiumsdiskussion

Ein bundesweit in vielen Bürgerinitiativen verankerter Frackingprotest wehrt sich vehement gegen Versuche, Fracking in Deutschland einzuführen. Und seit Jahren kämpft ein harter Kern von Kohlegegner*innen gegen immer neue Tagebauaufschlüsse und immer neue Kohlekraftwerke. Häufig laufen die Strategien der Bewegungen nebeneinander her. Dabei gäbe es mit dem Bundesberggesetz einen gemeinsamen Gegner. Es könnte Fracking ebenso wie Kohleabbau verhindern. Aber derzeit verhindert es vor allem eine klimapolitisch progressive Politik und bevorzugt immer wieder den Abbau von fossilen
Ressourcen vor dem Schutz von Mensch und Natur. Kann eine Reform des Bundesberggesetzes ein - vielleicht langfristiges - Ziel für die Anti-Fracking und Anti-Kohle Bewegung sein? Und wie müsste diese Reform aussehen?

Diese Frage wollen wir diskutieren mit: Andy Georghiu, BI Frackingfreies Hessen; Stefan Taschner, Kohleausstieg Berlin; Julia Verlinden, Sprecherin Energiepolitik, Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion; Oliver Weber, wiss. Mitarbeiter Umweltbundesamt

Veranstalter: Deutscher Naturschutzring (DNR) e.V.

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Mittwoch, 03. 06. um 17:00 | Robert-Havemann-Saal

Stadt und Entwicklung und Stadtentwicklung

BER-Netzwerktreffen

Als Orte der Konzentration von Bevölkerung, Wirtschaft und Macht hängt von der nachhaltigen Transformation von Städten mehr denn je unsere globale Zukunft ab. Themen wie beispielsweise bezahlbares Wohnen, Umweltschutz, Klimawandel, Armutsbekämpfung, politische und soziale Teilhabe sowie ressourcenschonendes Wirtschaften und Konsum stellen Städte des Südens aber auch des Nordens gleichsam vor enorme Herausforderungen. Nach der Beschreibung dieser Problematik stellt der Vortrag die aktuellen Debatten in der internationalen und deutschen Entwicklungspolitik dar.

Wolfram Lange vom Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE) ist Geograph mit Schwerpunkt auf Stadtgeographie, Klimawandel und dem Nachhaltigen Management Natürlicher Ressourcen

Veranstalter: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)

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Freitag, 12. 06. um 19:00 | Raum 1102

Zur Rezeption Gustav Landauers in Frankreich

Schon Gustav Landauer selbst bedauerte die geringe Verbreitung seiner Auffassungen außerhalb Deutschlands. Ein Jahrhundert später ist die Lage in Frankreich kaum besser. Der größere Teil seiner Texte bleibt unverfügbar. Vereinzelten Studien gelingt es oft nicht, die Komplexität seines politisch-philosophischen Beitrags zu vermitteln. Vergangene und gegenwärtige Richtungen der schwierigen französischen Rezeption werden analysiert und diskutiert.

Vortrag mit Diskussion, Eintritt frei.

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie

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Freitag, 12. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Jerusalem: Zentrum des Konfliktes oder Modell einer Konfliktlösung?

Israel beansprucht Jerusalem als ewige, unteilbare Hauptstadt des jüdischen Staates. Für die Palästinenser soll Jerusalem, Ost-Jerusalem, die Hauptstadt des palästinensischen Staates im Rahmen einer Zweistaatenlösung werden. Der UN-Teilungsbeschluss von 1947 betrachtete gar Jerusalem, neben Bethlehem, als corpus separatum, als eine internationale Stadt. Im Sommer 2014 war Jerusalem das Zentrum eines palästinensischen Aufstandes gegen die israelische Besatzung mit ihrer sich intensivierenden Gewalt und Siedlungsexpansion.
Der Vortrag untersucht die Frage im Titel auf der Basis der historischen und v.a. aktuellen Entwicklungen und versucht, einen vorsichtigen Blick in die Zukunft zu werfen.

Helga Baumgarten, Verfasserin des kürzlich erschienenen Buches "Der Kampf um Palästina. Was wollen Hamas und Fatah?", lehrt Politikwissenschaft an der Universität Birzeit in Ramallah, Palästina.

Veranstalter: Veranstalter BAOBAB-Infoladen Eine Welt e.V.

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Donnerstag, 25. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Vesper-Menschenrechte aktuell: Die Verantwortung der Bundesrepublik und der EU für die Lösung der Kurdischen Frage

Angesichts der massiven Aufrüstung und der Kriege im Mittleren Osten und der wachsenden Bedeutung von Kurden in der Türkei, in Syrien und im Irak ist eine grundlegende Änderung der "Sicherheitspolitik" gegenüber der kurdischen Bevölkerung unausweichlich und überfällig. Ein Ende der Verfolgung politisch aktiver Kurden gerade auch in der Bundesrepublik und der EU ist Voraussetzung für einen politischen Wandel, der sich auf den Friedensprozess in der Türkei positiv auswirken könnte. Alle Hindernisse auf dem Weg zu einer friedlichen Lösung der kurdischen Frage müssen jetzt so schnell wie möglich beseitigt werden. Dazu gehört die Aufhebung des europaweit einmaligen Verbots der Kurdischen Arbeiterpartei PKK, die Überprüfung und Einstellung der Terrorismusverfahren nach §§ 129a/129b StGB sowie die Streichung der PKK aus der EU-Terrorliste. Die Bundesrepublik Deutschland und die EU tragen besondere Mitverantwortung für den Erfolg des immer noch brüchigen und widersprüchlichen Friedensprozesses.

Einleitend spricht: Dr. Rolf Gössner
Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte, Mitherausgeber der Zweiwochenschrift Ossietzky

Moderation: Eckart Spoo

Der Eintritt ist frei. Zum Vespern stehen Brot und Käse, Wein und Wasser bereit.

Veranstalter: Stiftung und Verein Haus der Demokratie und Menschenrechte, Internationale Liga für Menschenrechte, Ossietzky - Zweiwochenschrift für Politik / Kultur / Wirtschaft

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Freitag, 26. 06. um 19:00 | Raum 1102

Eva von Redecker: Die stille Revolution Gustav Landauers

landauerIn einem Brief an einen Freund bekannte Gustav Landauer einmal auf die Frage nach dem ihm Wichtigsten hin: "das Unheroische, das ganz Stille, Schlichte, Geräuschlose, der Beginn der rechten Wirtschaft. (...) Die heroische Lebensauffassung erwächst auf einer Lüge". Der Vortrag wird die in dieser Formulierung umrissene Revolutionskonzeption rekonstruieren, die sich sowohl von teleologischen wie spontan ereignishaften Revolutionshoffnungen unterscheidet.

Vortrag mit Diskussion, Eintritt frei.

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie

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Di, 26. 05. um 19:30

Vom Bergbau zum Autoblech Widerstandsstrategien gegen das Entwicklungsmodell Carajás: In Amazonien - und auch entlang der Lieferkette?

Reihe Farben des Goldes - Graues Gold Eisenerz

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Mi, 27. 05. um 09:30

Beteiligung von Umweltverbänden und interessierten Bürgerinnen und Bürgern an den Entwürfen für Bewirtschaftungsplanung und Hochwasserrisikomanagement in den Flussgebieten Deutschlands - Schwerpunkt Berlin/Brandenburg und Elbeeinzugsgebiet

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Do, 28. 05. um 19:00

Vesper – Menschenrechte aktuell: Umgang mit ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen

Brot und Käse, Wasser und Wein stehen bereit!

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