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Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen. Soweit nicht anders gekennzeichnet, ist der Eintritt frei. (Uns ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, dass Spenden abgelehnt worden wären...)


Mo, 27. 10. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Emanzipation in Zeiten der Krise – betriebliche Selbstverwaltungsprojekte damals und heute

Seit dem Beginn der weltweiten Krise sind nicht nur in Europa selbstverwaltete Projekte entstanden. Im Februar 2014 trafen sich in Marseille Akteure aus verschiedenen Ländern, darunter auch aus Selbstverwaltungsprojekten in Brasilien. Es sind heute wie in früheren Zeiten vor allem auch Reaktionen auf eine krisenhafte gesellschaftliche Entwicklung, die zur Selbsthilfe und Eigeninitiative auffordert. Zugleich entstehen in diesem Prozess neue Formen des Arbeitens und Lebens, die eine Ahnung, eine konkrete Utopie vermitteln, wie eine Alternative zum Kapitalismus aussehen könnte.

Wir wollen zwei längst vergangene Projekte betrieblicher Selbstverwaltung vorstellen und die Fragen diskutieren, welche emanzipatorischen Potentiale in ihnen steckten, aber auch, welche Grenzen deutlich wurden. War deren letztendliches Scheitern vorhersehbar? Sind sie vergleichbar mit den späteren und heutigen Versuchen kollektiven Wirtschaftens?


Jens Beckmann: Selbstverwaltung im Industriebetrieb: das Uhrenunternehmen LIP in Besancon in den 1970er und 1980er Jahren

Christiane Mende: Selbstverwaltung in der Krise. Die Geschichte der Glashütte Süßmuth in Nordhessen (1969-1989/90)

Florian Wagner: Selbstverwaltung in Lateinamerika heute. Neue Fragen, neue Probleme

Moderation: Willi Hajek (AK Geschichte)

Veranstalter: AK Geschichte, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte und Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt


Di, 28. 10. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

„In der Geiselhaft der Staatsräson“
Perspektiven langjährig geduldeter Flüchtlinge

Bleiberecht für langjährig Geduldete! Diese Forderung ist so alt wie das Phänomen der Duldung von Flüchtlingen, deren Asylantrag zwar abgelehnt ist, aber die Abschiebung aus unterschiedlichen Gründen ausgesetzt ist. Letzteres zumeist, weil nicht an der eigenen Abschiebung mitgewirkt wurde. Für die sog. Mitwirkungspflichverletzer*innen gelten besondere Sanktionen und Beschränkungen. Meist über Jahre hinweg leben Geduldete wie im offenen Vollzug und haben keine Aussicht auf einen regulären Aufenthalt. An ihnen demonstriert der Rechtsstaat sein Ordnungsdenken: Wer sich mit angeblich unlauteren Methoden eine Duldung verschafft, darf keine Perspektive auf ein Bleiberecht bekommen. Dieses Denken zieht sich seit Jahren durch die Aufenthaltsgesetze. Auch die aktuellen Reformvorhaben der Bundesregierung, kommen eher einer Bedrohung als einer Lösung gleich.

Bei der Veranstaltung werden Betroffene zu Wort kommen und über die Wirkung der Sanktionen, ihren Alltag und ihre Perspektive sprechen. Der Rechtsanwalt Philip Rusche wird über die juristische Praxis im Kampf von Geduldeten gegen Sanktionen und für einen Aufenthalt berichten. Kay Wendel von Flüchtlingsrat Brandenburg fasst die parlamentarischen Initiativen für ein Bleiberecht Geduldeter in den letzten Jahren zusammen. Gemeinsam wollen wir Gegenstrategien und mögliche Ansätze einer Legalisierungskampagne in Deutschland diskutieren.

Es wird Flüsterübersetzungen deutsch/englisch geben.

http://bglbb.blogsport.de

Veranstalter: Bündnis gegen Lager Berlin/Brandenburg


Mi, 29. 10. um 18:00 | Robert-Havemann-Saal

EcoCrowd Launch-Party

Nach monatelangen Vorbereitungen geht Ende Oktober EcoCrowd online, die nachhaltige Crowdfunding-Plattform der Deutschen Umweltstiftung. Gefeiert wird die Premiere mit einer großen Launch-Party am 29.10.14, auf der die EcoCrowd-Startprojekte Gelegenheit haben, sich dem Publikum persönlich vorzustellen. Die Party beginnt um 18 Uhr mit einer Präsentationsrunde un erreicht ihren Höhepunkt bei der feierlichen Life-Schaltung der Plattform. Unsere Gäste sind herzlich eingeladen, danach mit uns weiterzufeiern.

www.ecocrowd.de
www.deutscheumweltstiftung.de

Veranstalter: Deutsche Umweltstiftung


Mo, 03. 11. um 19:30 | Robert-Havemann-Saal

Ein feministischer und verteilungspolitischer Blick auf die Krise der repräsentativen Demokratie

Demokratiedefizit soziale Gerechtigkeit?

Die erhöhte Repräsentanz von Frauen in Entscheidungsgremien der parlamentarischen Demokratie stellte eines der zentralen Ziele der zweiten Frauenbewegung dar. Mit diesem Ziel verband sich die Hoffnung, eine höhere Anzahl von Frauen in Schlüsselpositionen der Politik, Wirtschaft und Justiz würde auf langer Sicht zu Geschlechtergerechtigkeit führen und dabei helfen, feministische Anliegen gesamtgesellschaftlich durchzusetzen. Aber hat sich diese Hoffnung wirklich erfüllt? Wie steht es heute um das Verhältnis von Geschlechtergerechtigkeit und Verteilungsgerechtigkeit? Haben feministische Identitäts- und Anerkennungspolitiken ungewollt dazu beigetragen, dass Verteilungsgerechtigkeit als zentrales feministisches Anliegen verloren ging? Und welche Chancen und Hindernisse bestehen für feministische Politik auf globaler Ebene?

Unsere Podiumsteilnehmerinnen Nancy Fraser (New School for Social Research, New York City) und Uta Ruppert (Goethe Universität, Frankfurt) werden diese und andere Fragen, die den derzeitigen Stand feministischer Kämpfe in Bezug auf Demokratie und soziale Gerechtigkeit betreffen, miteinander und im Austausch mit dem Publikum diskutieren.

http://calendar.boell.de/de/event/demokratiedefizit-soziale-gerechtigkeit

Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen des Verbundprojekts "Gut vertreten? Update für Demokratie" der Böll-Landesstiftungen. Für mehr Informationen, siehe www.boell.de/de/gut-vertreten

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung


Mi, 05. 11. um 17:00 | Robert-Havemann-Saal

Die Globalisierung auf See und ihre Konsequenzen für den Wettlauf um die marinen Rohstoffe und die Ernährungssicherheit

Ein anderes Meer ist möglich!

Die zunehmende Bedeutung der Meerespolitik für das Nord-Süd-Verhältnis spiegelt sich unter anderem in der Verankerung eines meerespolitischen Ziels in der neuen UN-Agenda für Sustainable Development Goals wider. Ernährungssicherheit, Umwelt- und Klimaschutz wie auch die Rohstoffpolitik sind mittlerweile eng verknüpft mit dem Meer. In immer rascherer Folge werden Projekte angestoßen, die die Ozeane und ihre Schätze erschließen sollen. Internationale Initiativen versuchen diese Vorhaben zu regulieren, während gleichzeitig die Konkurrenz zunimmt. Fragen des internationalen Seerechts und maritime Grenzkonflikte wie zwischen Japan und China um die Senkaku-Inseln erfahren so in vielen Teilen der Welt eine erhöhte Aufmerksamkeit. Fischerei und Aquakultur sowie die Förderung von Erdöl und -gas sind die Bereiche, in denen sich diese Entwicklung am deutlichsten abzeichnet. Inzwischen rücken aber ebenso der Tiefseebergbau und die Offshore-Energieproduktion mehr und mehr ins Blickfeld.

Es ist ein Wettlauf um die letzten großen, noch unerschlossenen Vorkommen von Naturressourcen, der erhebliche Auswirkungen auf das Nord-Süd-Verhältnis mit sich bringt. Verteilungsgerechtigkeit, umweltpolitische Vorsorgemassnahmen und die soziale Absicherung der lokalen Bevölkerungen sind angesichts dieser globalen Prozesse dringend zu diskutieren. Tatsächlich sind es jedoch fast ausschließlich umweltpolitische Apekte, die in der Öffentlichkeit eine breitere Aufmerksamkeit genießen, wenn das Meer zur Sprache kommt. Die soziale Dimension und die damit einhergehenden weltweiten politischen Verschiebungen bleiben oft unbeachtet, verborgen im Hintergrund.

Kai Kaschinski von Fair Oceans aus Bremen wird mit seinem Beitrag einen grundlegenden Einblick in die Meerespolitik geben und versuchen deutlich zu machen, dass es sich bei der Meerespolitik um ein wichtiges entwicklungspolitisches Themenfeld handelt. Ein Feld, das verschiedenste Bezugspunkte zu entwicklungspolitischen Kampagnen bietet und damit neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet.
Referent: Kai Kaschinski leitet den Arbeitsschwerpunkt Fair Oceans. Der Verein für Internationalismus und Kommunikation hat den Schwerpunkt 2009 gegründet um an der entwicklungspolitischen Dimension der internationalen Meerespolitik zu arbeiten. Wesentliches Ziel des Vereins ist die Etablierung der Meerespolitik in der öffentlichen Debatte um die Entwicklungspolitik. Die Vernetzung von Entwicklungs- und Umweltorganisationen ist dabei ein wichtiger Aspekt, so koordiniert Fair Oceans unter anderem beim Forum Umwelt und Entwicklung die AG Meere. Die Projekte werden in Zusammenarbeit mit Brot für die Welt organisiert und gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.

http://ber-ev.de/events/ein-anderes-meer-ist-moeglich-die-globalisierung-auf-see-und-ihre-konsequenzen-fuer-den-wettlauf-um-die-marinen-rohstoffe-und-die-ernaehrungssicherheit

Veranstalter: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)


Do, 06. 11. um 10:00 | Robert-Havemann-Saal

nr-Tagung Nonprofit-Journalismus

Wir möchten die Idee des Gemeinnützigen Journalismus mit Vertretern aus Politik, Journalismus und dem Nonprofit-Sektor diskutieren und praktische Beispiele zur Organisation und Finanzierung von Nonprofit-Büros geben.

Ihr Kommen zugesagt haben bereits Volker Lilienthal (Uni Hamburg/Message), Stephanie Reuter (Rudolf Augstein Stiftung), Jens Rehländer (Volkswagen-Stiftung), Sonja Volkmann-Schluck und Hanno Gundert (n-ost), Daniel Drepper und David Schraven (Correctiv), Brigitte Alfter (Journalismfund.eu), Kai Schächtele (Freischreiber-Mitgründer), Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen), Halina Wawzyniak (Die Linke) u.v.a.

Das Programm geht demnächst online. Die Anmeldung ist bereits möglich: hier – http://netzwerkrecherche.org/nonprofit/anmeldung-nr-fachtagung-nonprofit-journalismus und, falls Ihr mit Paypal überweisen wollt: hier - http://netzwerkrecherche.org/nonprofit/anmeldung-nr-fachtagung-paypal/. Das Programm wird um 10 Uhr beginnen, der offizielle Teil endet gegen 18 Uhr.

https://netzwerkrecherche.org/nonprofit/nr-tagung-nonprofit-journalismus/

Veranstalter: netzwerk recherche


Fr, 07. 11. um 19:00 | (Raum wird nach Anmeldung bekanntgegeben)

Lesekreis

Freiheit und Utopie im 21. Jahrhundert!
Intellektuelle Bewaffnung durch Michel Foucault, Herbert Marcuse und Gustav Landauer

Utopisches Denken ermöglicht das Denken über eine bessere, andere Gesellschaft. Freiheit für alle muss die radikale Bedingung für eine solche sein.
Wenn ein Fabrikgebäude in Bangladesh einstürzt und dabei mehr als Tausend Menschen in den Tod reißt, Menschen, die für uns die Kleidung nähen, dann liegt das globale, kapitalistische Ausbeutungsverhältnis offen auf der Hand. Trotzdem findet keine institutionalisierte Forschung statt, alternative Wirtschaftsmodelle zu entwickeln. Soviel zu unserer vermeintlich Ideologie-befreiten Regierung. Schlimmer noch: Die eigentlich offensichtliche Irrationalität wird als Alternativlosigkeit verkauft. Und diese findet laut dem Philosophen Slavoj Zizek selbst im linken Lager viele Anhänger. Er sagt, dass wir fast alle implizite Anhänger des prokapitalistischen Politikwissenschaftlers Francis Fukuyama sind, der nach dem Fall der Sowjet-Union das "Ende der Geschichte" propagierte: den Systemsieg des westlichen liberal-demokratischen Kapitalismus als bestmögliches Endstadium menschlicher Gesellschaft. Im Hinblick auf den politischen Kampf der Refugees ist eine solche Haltung bestenfalls zynisch. Und deshalb brauchen wir - neben politischer Praxis - Theorie: durch selbstorganisierte Bildung, um gegen diese ideologische Eindimensionalität anzukämpfen!
Kommt zum Lesekreis und wir werden Texte Michel Foucaults (Poststrukturalismus), Herbert Marcuses (Kritische Theorie) und Gustav Landauers (Anarchismus) auf die Begriffe Utopie und Freiheit hin lesen und einfach mal schauen, was dabei herauskommt! Denn Bildung ist immer auch: intellektuelle Bewaffnung für soziale Kämpfe!
Keine Vorkenntnisse nötig. (Es soll anspruchsvoll werden, aber natürlich nicht um den Preis, dass es keinen Spaß macht.)
Anmeldung und Infos: freiheit_und_utopie_lesekreis[ätt]bibliothekderfreien.de

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie


Fr, 07. 11. um 19:30 | Robert-Havemann-Saal

Filmvorführung zum Auftakt der Konferenz "Der (un-)vergessene Widerstand der Arbeiter. Perspektiven für Geschichtsbewusstsein und Erinnerungskultur"

Dein unbekannter Bruder

Filmvorführung „Dein unbekannter Bruder“ (1981)
Hamburg 1935. Der Antifaschist Arnold Clasen kommt aus der KZ-Haft zurück und schließt sich erneut einer Widerstandsgruppe an. Da er überwacht wird, lebt er unauffällig, meidet den Kontakt mit den Genossen. Die Isolation macht ihm zu schaffen, er sucht die Freundschaft zu seinem Kontaktmann Walter. Arnold möchte jemandem vertrauen, doch das Misstrauen ist groß. Zu der Gefahr von außen kommt der Verrat in den eigenen Reihen. Es gibt Verhaftungen in der Gruppe, Arnold schöpft Verdacht, dass Walter der Verräter ist...
Obwohl für die Internationalen Filmfestspiele in Cannes nominiert, erhielt der Film in der DDR eine Exportsperre und wurde aus den Kinos genommen. Zunächst in Vergessenheit geraten, wurde der „psychologisch ausgefeilte“ Film (Cinema) im Rahmen der DEFA-Retrospektive „Rebels with a Cause“ 2005 im Museum of Modern Art in New York gewürdigt.
Anschließend Diskussion mit Dr. Detlef Kannapin (Filmhistoriker)

Ksten:
Freitag 2,00 EUR (erm. 1,00 EUR)
Sonnabend 7,50 EUR (erm. 4,00 EUR)

Anmeldung erforderlich:
http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=1754&context=0

Veranstalter: „Helle Panke“ e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin in Kooperation mit der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) und der Stiftung „Haus der Demokratie und Menschenrechte“


Sa, 08. 11. um 10:00 | Robert-Havemann-Saal

Konferenz

Der (un-)vergessene Widerstand der Arbeiter. Perspektiven für Geschichtsbewusstsein und Erinnerungskultur

Der Arbeiterwiderstand gegen das NS-Regime war vergleichsweise umfangreich, er wies erhebliche Kontinuität auf und hatte die größten Verluste zu beklagen. Trotzdem dominiert in der Öffentlichkeit die Annahme, es habe neben den "Männern des 20. Juli", den Kirchen und der "Weißen Rose" kaum Widerstand gegeben. Neue Forschungen zeigen, dass die nach wie vor geringe Kenntnis über die zahlreichen Facetten des Arbeiterwiderstandes nicht einem Mangel an Quellen geschuldet ist.
Die Tagung möchte einen Beitrag leisten, das Gedenken an die Widerständler – die sich als Handelnde und weniger als "Opfer" eines nicht zu beeinflussenden Gangs der Geschichte begriffen – stärker in die sich ändernde Erinnerungskultur zu integrieren. Diese "neue" Erinnerungskultur kann – jenseits von Schwarz-Weiß-Denken, Verdrängungstendenzen oder Heldenverehrung – eigenständige Deutungen durch das Nachdenken über die Komplexität historischer Abläufe anregen und Schlüsse für heutiges Handeln entwickeln. Geschichtsbewusstsein benötigt das Wissen um das Geschehene und den vergleichenden Blick auf das heute: Ob da etwas ähnlich ist?
Unter Einbeziehung von Studien jüngerer AutorInnen zum Widerstand gegen das NS-Regime aus den Reihen der Arbeiterbewegung soll erörtert werden, was die Geschehnisse der Vergangenheit – "Gleichschaltung", Politik zwischen Anpassung und Widerstand, Entscheidungen Einzelner für oder gegen widerständiges Handeln – für die Gegenwart bedeuten.
Gerade weil die Zeitzeugen größtenteils verstorben sind, fordern die historischen Ereignisse besonders Menschen, denen es um Geschichtsvermittlung in Schulen, Gedenkstätten, Vereinen oder Gewerkschaften geht, dazu auf, danach zu fragen, was für Schlüsse aus den Erfahrungen zu ziehen sind, z.B. im Hinblick auf Handlungsmöglichkeiten in Krisen, Gegenstrategien gegen Rassismus und Neonazismus sowie beim Umgang mit Menschen- und Bürgerrechten. Ein "neues Geschichtsbewusstsein" sollte individuelle Alltagsentscheidungsmöglichkeiten im NS-Regime bzw. die Spielräume für eigenverantwortliches Handeln vermitteln.
Wir wollen der Frage nachgehen, inwieweit sich im Hinblick auf widerständiges Handeln aus der Arbeiterschaft Bezüge zu Themen eröffnen, die im öffentlichen Diskurs eine Rolle spielen. Wie wirkt sich die heutige "Medienfixiertheit" auf die Vermittlung neuer Forschungsergebnisse und auf Geschichtsbewusstsein aus? Wie gelangen neue Erkenntnisse zu Multiplikatoren in Schulen und Jugendarbeit und wie können sich schulische und außerschulische Akteure stärker vernetzen? Woran liegt es, dass in Schulen der Arbeiterwiderstand im Gegensatz zum bürgerlichen und militärischen selten thematisiert wird? Und dies, obwohl Menschen aus unterschiedlichen Strömungen der Arbeiterbewegung die ersten waren, die aktiv Widerstand gegen das NS-Regime leisteten.
Die Verantwortung bei der Förderung von Geschichtsbewusstsein liegt darin, "Wahrheit" als Perspektivenvielfalt zu repräsentieren – ohne in Relativismus zu verfallen. Dies erzwingt – gerade unter dem Gesichtspunkt der Einbeziehung von MigrantInnen – Überlegungen zum Umgang mit "Normalisierungstendenzen".

Programm

10:00 Uhr Was sich verändert und was bleibt? Eröffnung der Konferenz
Referent: Dr. Hans Coppi (Historiker, Vorsitzender der Berliner VVN-BdA e.V.)

10:15 Uhr Erinnern – aus welchem Grund, für wen? Der Arbeiterwiderstand gegen das NS-Regime in einer sich wandelnden Erinnerungskultur
Referent: Dr. Hans-Rainer Sandvoß (Politikwissenschaftler, Gedenkstätte Deutscher Widerstand)

11:00 Uhr „Nicht alle Deutschen waren Nazis“ – Zur schulischen Vermittlung des Arbeiterwiderstandes
Referent: Thomas Altmeyer M.A. (Politikwissenschaftler, Studienkreis Deutscher Widerstand 1933–1945)

11:45 Uhr Eigen-Sinn und Agency – (Arbeiter-)Geschichte schülerorientiert vermitteln
Referent: Prof. Dr. Martin Lücke (Historiker und Geschichtsdidaktiker, FU Berlin)

12:15 Uhr Erinnerung in der Praxis – Die deutsch-polnische Erinnerungskooperationen zum KZ und Zuchthaus Sonnenburg in Slonsk
Referent: Gerhard Eichin (Leiter des Kath. Schulzentrums „Bernhardinum“, Fürstenwalde)

12:30 Uhr Mittagspause

13:30 Uhr Widerstand und Verfolgung von Gewerkschafter/innen im Nationalsozialismus – Hat Forschung einen Erinnerungsauftrag?
Referent: Dr. Stefan Heinz (Politikwissenschaftler, FU Berlin)

14:00 Uhr Lernen aus der eigenen Geschichte – Vorstellung einer Videoreihe zur Verfolgung und zum Widerstand aus den Reihen des Deutschen Metallarbeiterverbandes
Referent: Christian Schletze-Wischmann (Bezirksjugendsekretär der IG Metall-Jugend Berlin-Brandenburg-Sachsen)

14:15 Uhr Der lange Weg zum Denkmal – Lokales Gedenken an den Widerstand in den Askania-Werken in Berlin-Marienfelde
Referentin: Dr. Bärbel Schindler-Saefkow (Historikerin)

14:15 Uhr Fragt uns, wir sind die Letzten... – Vorstellung eines Zeitzeugenprojektes
Referent: Malte Goßmann (Berliner VVN-BdA e.V.)

14:45 Uhr Kaffeepause

15:30 Uhr Gedenkstättenpädagogik zwischen historischer Kenntnisvermittlung und Gegenwartsbezug
Referent: Dipl.-Pol. Sabine Kritter (Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen)

16:00 Uhr Neue Forschungen zum Arbeiterwiderstand – Wie lassen sich Erkenntnisse und Widersprüche aus der Vergangenheit vergegenwärtigen?
Abschlussdiskussion mit: Dipl.-Pol. Dennis Egginger, Dipl.-Pol. Julia Pietsch, Dipl.-Pol. Claudia Kröber (DoktorandInnen am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der FU Berlin), Moderation: Dr. Elke Reuter (Historikerin)


Kosten:
Freitag 2,00 EUR (erm. 1,00 EUR),
Sonnabend 7,50 Euro (erm. 4,00 EUR)

Anmeldung erforderlich:
http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=1754&context=0

Veranstalter: „Helle Panke“ e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin in Kooperation mit der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) und der Stiftung „Haus der Demokratie und Menschenrechte“


Mo, 10. 11. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Eine linke (selbst-) kritische Bestandsaufnahme aus Ost- und Westperspektive

Der „Mauerfall“ 1989 – Fluch oder Segen?

Als sich am 9. November 1989 die Staatsgrenze der DDR für jedermann öffnete, war ein entscheidendes Ziel sowohl der demonstrierenden Massen als auch der Opposition im Kampf um den Sturz des SED-Regimes erreicht. Die heutigen „Sieger der Geschichte“ feierten das Ereignis als Auftakt eines Prozesses, der naturnotwendig mit der deutschen Einheit enden musste. Für die Vertreter des alten SED-Regimes war es die endgültige Niederlage. Und die Linke? Wie ist sie mit dem „Mauerfall“ umgegangen? Soll sie ihn feiern oder verfluchen?

Bis heute scheinen viele Linke in Ost und West kein Verhältnis zu diesem Ereignis gefunden zu haben. Zum einen hatten sie sich in dem System der Blockkonfrontation eingerichtet und mehrheitlich mit der Existenz der „sozialistischen Staaten“ abgefunden. Es scheint so, als hätte sie die nun offene Grenze eher gestört? Dass für Ost- und Westlinke spätestens seit dem 9. November nunmehr eine gemeinsame Geschichte begann, deren Verlauf auch von ihrem Verhalten bestimmt wurde, scheint bis heute kein akzeptierter Gedanke zu sein. Zum anderen fällt es häufig schwer, die Ereignisse vom Herbst 1989 als Revolution zu bezeichnen. Viele sehen nur das Ende einer Entwicklung, in der sich die Mehrheiten einen „Beitritt“ zur Bundesrepublik herbeiwünschten. Der emanzipatorische Charakter der Basisbewegung vom Herbst 1989 und damit eine Reihe von Forderungen, die weit über die bundesrepublikanische Realität hinausgingen, sind aus dem Blickfeld geraten.

Wir wollen ohne Tabus solche Fragen diskutieren wie: Welche Haltung hatten Ost- und Westlinke gegenüber den demonstrierenden Volksmassen, den vielen basisdemokratisch entstandenen Initiativen in- und außerhalb von Betrieben? Wie berechtigt ist die Kritik, es seien kaum antikapitalistische Forderungen aufgestellt worden? Wie und warum hat sich die Position der Linken zur nationalen Frage in Deutschland verändert. Warum gab es nach der Grenzöffnung viel zu selten ein Zusammengehen der Linken Ost und West?

http://geschichtevonuntenostwest.wordpress.com/ak-texte/

Veranstalter: AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost West und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte, gefördert von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt


Di, 11. 11. um 18:00 | Robert-Havemann-Saal

"Weil ich es denjenigen schuldig bin, die im Lager geblieben und gestorben sind"

Am 1.Dezember 1942 wurde- auf dem Gelände des "Ghettos Litzmannstadt"- das Kinder- und Jugend-KZ "für kriminelle und asoziale polnische Mädchen und Jungen" eingerichtet. Gründe der Inhaftierung waren oft lediglich kleine Diebstähle von Nahrungsmitteln, unerlaubter Erwerb von Lebensmittelkarten, "Verwahrlosung". Aber auch Waisen (sog. "Terroristen- und Banditenkinder") von verschleppten Zwangsarbeiter_innen, Partisan_innen und Massakeropfern wurden von der Reichskriminalpolizei, den Jugendämtern und der SS dort eingewiesen. Bis zur Befreiung des Lagers am 18.Januar 1945 wurden tausende Kinder und Jugendliche zwischen 2 und 16 Jahren inhaftiert. Sie waren Hunger, Zwangsarbeit und körperlicher Gewalt ausgesetzt, viele von ihnen starben. Die beiden Überlebenden des Kinder- und Jugend-Konzentrationlagers in Lodz, Czeslawa Henke und Alfreda Bolinska, werden von ihren Erfahrungen im Lager berichten, über Schwierigkeiten und Möglichkeiten der Solidarität und auch dem Weiterleben nach der Befreiung vom Nationalsozialismus. Moderation und Einleitung: Stewo Jedrzejczyk.

Veranstalter: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e. V. in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung


Do, 13. 11. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Lesung

Glaube unter imperialer Macht. Eine palästinensische Theologie der Hoffnung

Das neue Buch des bekannten Pfarrers aus Bethlehem, Dr. Mitri Raheb „Glaube unter imperialer Macht. Eine palästinensische Theologie der Hoffnung“ erschien Ende September im Gütersloher Verlagshaus. Seitdem wird es auch in Deutschland heiß diskutiert. In Berlin stellt Raheb sein Werk am 13. November 2014 um 19 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin vor. Er wird Auszüge lesen und Fragen zu seinem neuen Werk wie auch zur aktuellen Situation im Heiligen Land beantworten.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden zugunsten der Gemeinde Bethlehem wird gebeten.

Autoreninformation:
Pfarrer Dr. Mitri Raheb (*1962 in Bethlehem); ist palästinensischer Christ und seit 1988 Pfarrer an der Weihnachtskirche in Bethlehem, die zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL) gehört. Er gründete 1995 das Internationale Begegnungszentrum in Bethlehem (International Center of Bethlehem ICB). Dieses Kultur- und Konferenzzentrum wurde 2002 zum Teil von der israelischen Armee zerstört und das Gelände besetzt. 1998 gründete Raheb die Dar-al-Kalima-Schule, 2003 wurde das Dar-al-Kalima-Gesundheitszentrum eröffnet, im Dezember 2011 eine neue Fachhochschule eingeweiht.

2008 wurde Raheb für seinen Einsatz für den Frieden zwischen Israel und den Palästinensern mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet. 2011 erhielt er den Deutschen Medienpreis.

Raheb studierte evangelische Theologie in Bethlehem, am Missionsseminar Hermannsburg und an der Philipps-Universität Marburg. Er promovierte über „Das Erbe der Reformation bei den Palästinensern. Die Geschichte der evangelisch-lutherischen Kirche in Jordanien“. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Neben anderen christlichen Würdenträgern im Heiligen Land wie dem emeritierten Lateinischen Patriarchen von Jerusalem Michel Sabbah gehört Raheb zu den Autoren des sogenannten Kairos-Palästina-Dokuments, in dem die israelische Besetzung der Palästinensergebiete als „Sünde vor Gott“ verurteilt und an die Dringlichkeit von Frieden und Gerechtigkeit für Palästina erinnert wird.

www.jerusalemsverein.de

Veranstalter: Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk


Sa, 15. 11. um 10:00 | (Raum wird nach Anmeldung bekanntgegeben)

Workshop zur libertären Medienkompetenz

Medienwandel und Anarchismus heute

Der Workshop soll den Erfahrungs- und Gedankenaustausch von Personen / Projekten unterschiedlicher "Generationen" und Medien unterstützen. Mögliche Themen: libertäre Medienkritik, Nutzung neuer Medien durch libertäre Projekte, Neuformulierung "alter" Medien (Internet-Radio, Zines und Buchverlage aus der DIY-Ecke), Digitalisierung, wiederentdeckte Unmittelbarkeit in medialen Orten wie Bibliotheken, Repression etc.

Anmeldung (nur noch bis 15.10.) und ausführlichere Infos: info[ätt]prometheus-antiquariat.de

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie


Sa, 15. 11. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Vernissage

Drei Stunden Anfang

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung Nepalma – Portraits aus Nepal

Veranstalter: Veranstalter: Melissa Derafsheh, Jonas Jung, Malte Lutz


Mo, 17. 11. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Arbeitswelt und Psyche: Innenansichten (Erfahrungsberichte) aus einer Werkstatt für Behinderte

mit Groucho

Bei vielen Beschäftigten in Werkstätten fü Behinderte herrscht große Unzufriedenheit darüber, dass ihre Beschäftigung nicht als reguläres Arbeitsverhältnis anerkannt wird. Trotz der geleistetetn hochwertigen Arbeit wird diesen Beshäftigten die nötige Anerkennung vorenthalten. Mit der Folge, dass die anekannten arbeitsrechtlichen Formen zur Aushandlung einer gerechten Entlohnung, wie auch eines angemssen bezahlten Urlaubs, in den Werkstätten fehlen. Auch werden viele Beschäftigte mit bevormundenden Kontrollen bzw. Leistungskontrollen konfrontiert, die dann das Entgelt bestimmen. Die Frage der gerechten Entlohnung bildet darum ein zentrales Thema in den Werkstätten.

Die Beschäftigungsverhältnisse zielen zudem zunehmend ab auf eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt - unabhängig davon, für wie realistisch das die Betroffenen in den Werkstätten selbst halten.

www.teilhabe-berlin.de

Veranstalter: Teilhabe e. V.; mit freundlicher Unterstützung der Aktion Mensch


Di, 18. 11. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Offenes Plenum

Attac Berlin lädt ein zum Gruppentreffen

Im Mittelpunkt des Treffens steht immer ein aktuelles politisches Thema mit kompetenten ReferentInnen und einer ausführlichen Diskussion. Das Monatsthema ist nachzulesen auf
http://attacberlin.de/ueber-attacberlin/plenum/

Alle Interessierten (auch und gerade Nicht- oder noch-Nicht-Attacies) sind herzlich willkommen!

Veranstalter: Attac Berlin


Fr, 21. 11. um 19:00 | Raum 1102 (2. Hof, Aufgang A, 1. OG)

Buchvorstellung durch den Autor

Tilman Leder: Die Politik eines "Antipolitikers". Eine politische Biographie Gustav Landauers
Vorstellung einer Neuerscheinung

Gustav Landauer (1870-1919) zählt zu den bekanntesten und einflußreichsten Akteuren des deutschen Anarchismus. Seit mehr als 100 Jahren weiß sich eine Vielzahl von Personen von seinen "anti-politischen" und philosophischen Ideen beeinflußt, seine Wirkung reicht von Martin Buber und Erich Mühsam über Ernst Bloch bis zum Anarchismus der Gegenwart. Anarchie versteht Landauer als herrschaftslosen Gemeinschafts-Sozialismus im Gegensatz zu Staat und kapitalistischer Wirtschaft, als Versuch "mit Hilfe eines Ideals eine neue Wirklichkeit zu schaffen." Mit diesem Aufruf ist Landauer unter Menschen gegangen, hat Organisationsarbeit und Agitation betrieben. Dennoch konzentrieren sich die meisten bisherigen Darstellungen und Studien über ihn auf theoretische Aspekte seines Lebenswerks und gehen oberflächlich über seine praktische "anti-politische" Tätigkeit hinweg. Die neu erschienene politische Biographie Landauers von Tilman Leder behebt die Defizite jener ungenügenden Arbeiten: Auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen u.a. in den Akten der Politischen Polizei und in diversen Nachlässen wird die Tätigkeit und Entwicklung Landauers als freiheitlicher Sozialist und Anarchist innerhalb der sehr heterogenen deutschen anarchistischen Bewegung von den frühen 1890ern bis zu seiner Ermordung im Zuge der Liquidierung der Bayerischen Räterepublik im Mai 1919 erstmals im Detail erkennbar.

Tilman Leder: Die Politik eines "Antipolitikers". Eine politische Biographie Gustav Landauers. 2 Bände. Verlag Edition AV, Lich 2014. ISBN 978-3-86841-098-3

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie


Mo, 24. 11. um 19:30 | Versammlungsraum Vorderhaus, 2. OG

15 Jahre "Informationsdienst: für kritische Medienpraxis" im Haus der Demokratie und Menschenrechte - Kurzvorträge und Diskussion

Lebendige Öffentlichkeit, gegen Propaganda-Medien

Beiträge u.a. von:
Tilman Bahls, Sven Bremer, Ursula Bub-Hielscher, Brigitte Heimannsberg, Richard Herding, Daniela Kalex, Sabine Kleczewski, Konstanze Kotowenko, Björn Langneff, Petra Leischen, Martin Schlotterbeck, Nebih Selmani, Diana Sulfrian, Daniel Weikow, Jonas Wille.

Themen wie:
Nicht-Regierungs-Organisationen im Netz, Großstadt und Reklame in der Kunst, Verzeihen als Prinzip, WebSites von Rechtsextremisten und "Opfer"gruppen, "Freiheit für Nelson Mandela" - und Apo Öcalan ?, Multikultur und Staatsbürgerschaft, "Project Censored" und "F.A.I.R." in U.S.A, Bürokratie und Sozialstaat, KünstlerInnen contra Nutzungsrechte im Urheberrecht, Wem gehört die Stadt ?, Deserteure als Friedens-Pioniere seit dem Vietnam-Krieg, Die Medien und der Kosovo-Krieg, Schreckens-Erfahrungen beim Anträge-Stellen, Aussage-Macht von E-Mail-Adressen, Internet-Öffentlichkeit in der Politischen Wissenschaft.

Es gibt etwas zu essen und zu trinken; Spenden sind willkommen. - Seit 1999 ist das journalistische Projekt "ID Medienpraxis", in der Tradition des "Informations-Dienst zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten" (1973-1981) für basis-orientierte Berichterstattung aktiv, von Anfang an in Solidarität mit der friedlichen Revolution in der DDR und daher im "Haus der Demokratie und Menschenrechte".

Veranstalter: Informationsdienst: für kritische Medienpraxis


Fr, 28. 11. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Fabriken des Wissens 2
Netzwerkgründung und Websitelaunch gegen die Vereinzelung im Wissens- und Bildungsbetrieb!

Über Prekarisierung in der Wissens- und Bildungsarbeit, sei es an Hochschulen oder in der freien Bildung, wird derzeit viel gesprochen. Und viele kleine Initiativen versuchen sich zu wehren, als Mittelbauinitiativen, Petitionskampagnen, kleine Streiks. Doch ihre Organisierungsbedindungen sind gerade wegen der prekären Beschäftigung und der daraus resultierenden Vereinzelung schlecht. Dem will das Netzwerk "Prekäres Wissen" etwas entgegensetzen - durch stetige
Vernetzung und Austausch von Initiativen und Ansätzen im Berliner Raum.

http://prekaereswissen.wordpress.com/


Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich einzubringen und zu
diskutieren, wie wir uns organisieren können.

Veranstalter: Netzwerk "Prekäres Wissen"


 

 

 Veranstaltungen

Mo, 27. 10. um 19:00

Emanzipation in Zeiten der Krise – betriebliche Selbstverwaltungsprojekte damals und heute

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Di, 28. 10. um 19:00

„In der Geiselhaft der Staatsräson“
Perspektiven langjährig geduldeter Flüchtlinge

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Mi, 29. 10. um 18:00

EcoCrowd Launch-Party

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Das ganze Programm...

 

 

 

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