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Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen. Soweit nicht anders gekennzeichnet, ist der Eintritt frei. (Uns ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, dass Spenden abgelehnt worden wären...)


Freitag, 01. 07. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Tim Anderson: Der Schmutzige Krieg gegen Syrien – Washington, Regime Change und
Widerstand

Buchvorstellung

Tim-mar16-3Die Öffentlichkeit ist entsetzt über den Krieg in Syrien, der von beispielloser Brutalität geprägt ist. Die Lage scheint unkontrollierbar geworden zu sein. Kritische Beobachter wie Jürgen Todenhöfer gehen davon aus, dass die Unfähigkeit der USA, die politische Lage im Nahen und Mittleren Osten richtig einzuschätzen, mit verantwortlich sei für die ungeheure humanitäre Katastrophe und die immensen Flüchtlingsbewegungen. Dieser Auffassung widerspricht der australische Soziologe Tim Anderson energisch. Seine These: das angerichtete Chaos ist das logische Ergebnis der geostrategischen Konzeption eines ‚Neuen Mittleren Ostens‘ durch die USA. Während die USA in diesem Konflikt als Akteur nur am Rande in Erscheinung treten, haben sie durch Stellvertreterarmeen vor Ort systematisch und absichtsvoll die gewachsenen Strukturen des Nationalstaats Syrien zerschlagen. Das Ziel ist ein Regime Change oder sogar die Erschaffung ganz neuer Mini- Staaten vor Ort. Die Methode ist keineswegs neu: im Falle Nicaraguas in den 1980er Jahren wurden die USA sogar vom Internationalen Gerichtshof für diese Vorgehensweise verurteilt. Tim Anderson stützt seine Thesen vornehmlich auf anerkannte westliche Quellen: Zeitungsberichte, Memoranden von Think-Tanks, oder auch auf wissenschaftliche Expertisen.

Veranstalter: Hermann Ploppa Liepsen Verlag

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Freitag, 01. 07. um 19:00 | Raum 1102

66 Jahre bis zur Anarchie

Die Vorgeschichte der spanischen Revolution 1936

bibderfreien Über den Anarchismus während des spanischen Bürgerkriegs (1936-1939) liegen zahlreiche Darstellungen vor - seltener wird jedoch an die 66jährige Vorgeschichte und die kulturelle Verwurzelung der libertären Ideen in Spanien erinnert, obwohl ohne diese die Soziale Revolution 1936 nicht denkbar gewesen wäre. Der Zeitraum von 1900 bis Februar 1936 steht daher im Zentrum des Vortrags, der folgenden Fragen nachgeht: Wie kam es zur Gründung der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft CNT 1910 und der Federación Anarquista Ibérica (FAI) 1927? Worin bestand die Massenbasis der CNT? Weshalb zählte Andalusien zu den Zentren des Agrar-Anarchismus? Warum wurde Katalonien zur Hochburg der CNT? Weshalb gab es in der spanischen Arbeiter*innenbewegung eine sozialdemokratisch orientierte Gewerkschaft (UGT) aber keine Arbeiter-Aristokratie? Wie kam es, dass die CNT den Wahlboykott propagierte, im Februar 1936 aber die Wahl der Volksfront ermöglichte? Welche Gegensätze bestanden zwischen der deutschen und spanischen Arbeiter*innen-Bewegung? (Vortrag mit Diskussion) (Eintritt frei)

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Sonntag, 03. 07. um 16:00 | Robert-Havemann-Saal

Das Handeln der Tiere

Buchvorstellung und Diskussion mit Autor_Innen

Buchcover-Animal Wenn ein Schimpanse die ihm beigebrachte Zeichensprache nutzt, um eine Forscherin auszutricksen, eine Kuh aus einem Schlachthof ausbricht oder ein Hund einen Befehl verweigert, um eine blinde Person vor einer für sie unsichtbaren Gefahr zu retten, handeln diese Tiere? Welche philosophischen und soziologischen Begriffe und Bedingungen müssten geklärt werden und welche empirischen Daten wären zu befragen, um dies wissenschaftlich zu prüfen? Und was würden Antworten in die eine oder andere Richtung für gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnisse und Politik bedeuten? Im ersten deutschsprachigen Buch seiner Art behandelt der Sammelband des Chimaira - Arbeitskreis für Human-Animal Studies diese Fragen aus interdisziplinärer Perspektive. Der Vortrag bietet eine einführende Übersicht über philosophische, kulturwissenschaftliche und soziologische Konzepte von Agency, von klassischer Handlungstheorie bis hin zu New Materialism und Akteur-Netzwerk-Theorie. Diese werden darauf geprüft, ob sie trotz anthropozentrischer Ursprünge und der Heterogenität nichtmenschlicher Tiere genutzt werden können, um tierliches Handeln zu analysieren. Die Konzepte werden dann mit praktischen Beispielen illustriert, für die wir u.a. das Verhalten einzelner Tiere in Videos betrachten und besprechen.

Veranstalter: Chimaira - Arbeitskreis für Human-Animal Studies e.V.

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Montag, 04. 07. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Menschenrechtsanwält*innen und Aktivist*innen berichten von ihrer politischen Arbeit in Kolumbien

Álvaro Giraldo und Katherine Rendón

carcel-raster-3-800x800 Mit der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen der Regierung und der Guerilla-Gruppe FARC besteht erstmals eine realistische Chance auf Befriedung. Nach einem halben Jahrhundert bewaffneten Konflikts stellt dies sicherlich eine Chance auf grundlegenden Wandel dar. Doch rechtfertigt ein solches Abkommen tatsächlich jetzt schon die Rede von einem Zustand des ‚Postkonflikts‘, wie er von Seiten der Regierung und der internationalen Öffentlichkeit lanciert wird?
Die gegenwärtige Realität in Kolumbien legt ein klares ‚Nein‘ auf die Frage nahe. Mit einer Vertragsunterzeichnung wird die Gewalt im Land nicht beendet werden: Die zweitgrößte Guerrilla-Gruppe (ELN) wurde von den Verhandlungen ausgeschlossen. Zum Umgang mit den fortbestehenden Paramilitärs, in den meisten Fällen verantwortlich für die gewaltsame Vertreibung von Kleinbäuer*innen, wurde in Havanna kein explizites Abkommen geschlossen. Und an der Repression gegen Menschenrechtsaktivist*innen und soziale Bewegungen hat sich auch während der Verhandlungen nichts geändert– es ist fraglich, ob das Recht auf politische Partizipation nach einer Unterzeichnung garantiert werden wird.
Ebenfalls sind die sozialen Konflikte nicht behoben, die Grund für die bewaffneten Auseinandersetzungen waren: Der seit dem 30. Mai andauernde nationale Agrarstreik zeugt von der unzureichend gelösten Frage der Landreform sowie dem aus Erfahrung gewachsenen Misstrauen der Bevölkerung gegenüber offiziellen Abkommen. Die sozialen Bewegungen fordern: Frieden kann es nur geben, wenn es auch soziale Gerechtigkeit gibt.
Über Realität, Perspektiven und Hoffnungen in der gegenwärtigen Situation in Kolumbien wollen wir mit unseren Gästen sprechen: Die Interventionistische Linke Berlin und die Stiftung des Hauses der Demokratie und Menschenrechte laden ein zum Gespräch mit Álvaro Giraldo und Katherine Rendón, Aktivist*innen und Menschenrechtsanwälte aus Kolumbien. Beide sind beim CSPP, das seit 1973 politische Gefangene humanitär, psychologisch, juristisch und im politischen Kampf für ihre Rechte unterstützt.

Veranstalter: Interventionistische Linke Berlin, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Freitag, 08. 07. um 18:30 | Raum 1102

Bibliothek der Freien

Einführung für Skeptiker

bibderfreien Der Anarchismus bietet Einsichten, keine Erlösung. Er verlangt Rückgrat, keine Repression. Er schafft Gemeinschaften, keine Gefängnisse. Die Bibliothek der Freien ist seit 23 Jahren im anarchistischen Entwicklungsland Deutschland aktiv und bietet substanzielle Informationen über den Anarchismus. Ein Mitarbeiter präsentiert unsere Bestände an Büchern, Zeitschriften, Archivalien und stellt sich allen Interessierten, die mehr Fragen haben als Antworten, an der Freiheit (ver)zweifeln oder über diese unterschätzte Idee einfach mehr wissen wollen. (Eintritt frei)

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Mittwoch, 20. 07. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Freiheit, Sicherheit, Bürgerrechte

Die Diskussion zur Abgeordnetenhauswahl

hu Wie soll es weitergehen bei der Polizei? Soll es einen Polizeibeauftragen geben? Soll es weniger Videoüberwachung geben? Wie soll das neue Strafvollzugsgesetz umgesetzt werden? Sollen Sechzehnjährige und Ausländer wählen dürfen? Wie sollen ihre Ansichten in der Politik beachtet werden? Soll der Verfassungsschutz abgeschafft werden? Wie kann und soll politische motivierte Kriminalität bekämpft werden? Welche Rolle soll die Gesellschaft dabei haben? Und wie sieht, angesichts steigender Kriminalitätszahlen, die Bilanz der Regierung aus? Über diese und andere Fragen wollen wir diskutieren mit

N. N., SPD
Stephan Lenz, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses (MdA), Sprecher für Verfassungsschutz in der CDU-Fraktion
Canan Bayram, Bündnis 90/Die Grünen, MdA, Sprecherin für Integration, Migration und Flüchtlinge, Koordinatorin des Arbeitskreises III Inneres, Recht, Daten- und Verbraucherschutz
Niklas Schrader, Die Linke, Landesliste Platz 22, Referent der Fraktion für Innen- und Rechtspolitik
N. N., Piratenpartei
Florian Swyter, Spitzenkandidat der FDP im Bezirk Pankow

Die Innen- und Rechtspolitiker werden die Positionen ihrer Parteien vorstellen und was sie nach der Abgeordnetenhauswahl am 18. September im Parlament umsetzen wollen. Denn gerade in der Innen- und Rechtspolitik kann der Senat wichtige Akzente setzen für das friedliche Zusammenleben in Deutschlands größter und buntester Stadt.

Veranstalter: Humanistische Union, Landesverband Berlin-Brandenburg

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Freitag, 22. 07. um 19:00 | Raum 1102

Die CNT im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939)

Soziale Revolution und Regierungsbeteiligung

bibderfreien Einen "kurzen Sommer der Anarchie" nannte Hans Magnus Enzensberger die ersten Monate nach der spanischen Revolution im Juli 1936. Danach geriet die anarchosyndikalistische Gewerkschaft CNT mit ihren zwei Millionen Mitgliedern in den "Staats-Strudel" der Republik. Was war geschehen? Gegen den Militärputsch von General Franco hatte sich die CNT mit diversen linken Gruppierungen zu einem Bündnis zusammengeschlossen, das nach wenigen Monaten in die Bildung einer gemeinsamen Regierung mündete. Auf einmal gab es anarchistische Minister*innen! Ein Kompromiss folgte dem anderen: Die Milizen sollten gezwungen werden, sich in das autoritäre Militärsystem zu integrieren. Stalins Waffenlieferungen erreichten keine der CNT-Kolonnen. Im Mai 1937 spitzte sich die Situation dramatisch zu, beinahe kam es zum Bürgerkrieg im Bürgerkrieg. In der Folge besetzten kommunistische Funktionäre die Schaltstellen im Polizeiapparat und in der Geheimpolizei, Libertäre wurden massiv verfolgt. Die Tragödie in Spanien war nach den Worten Rudolf Rockers aber auch eine des freiheitlichen Kommunismus, neben historischen Erkenntnissen stehen daher auch aktuelle Fragen zur Diskussion an. Welche Lehren können Anarchist*innen aus den Geschehnissen ziehen? (Vortrag und Diskussion) (Eintritt frei)

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Samstag, 30. 07. um 08:00 | Robert-Havemann-Saal

Herausforderungen und Chancen in der Anwendung von Engineering, Wissenschaft und Technologie in Entwicklungsländern

Veranstaltung der Society of African Scientists & Engineers

SASE_logo Die Gesellschaft der afrikanischen Wissenschaftler und Ingenieure Deutschland Alumni Kapitel widmet sich der Verbesserung der Bildung, dem Austausch von Wissen und der Realisierung von verschiedenen Programmen in verschiedenen Bereichen der Wissenschaft, Technologie und Technik. Dies wird durch die Einrichtung und Nutzung einer Online-Publikationsdatenbank, dem Austausch technischer Informationen sowie der Vernetzung von Menschen aus unterschiedlichen Kontinenten erreicht. Ziel sind die Realisierung und der Einsatz technischer Innovationen in Entwicklungsländern und die Ermutigung junger Wissenschaftler und Ingenieure zu einem gemeinsamen interdisziplinären Brainstorming zur Realisierung ihrer Ideen.

Veranstalter: Society of African Scientists & Engineers

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Veranstaltungen

Fr, 01. 07. um 19:00

Tim Anderson: Der Schmutzige Krieg gegen Syrien – Washington, Regime Change und
Widerstand

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Fr, 01. 07. um 19:00

66 Jahre bis zur Anarchie

Die Vorgeschichte der spanischen Revolution 1936

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So, 03. 07. um 16:00

Das Handeln der Tiere

Buchvorstellung und Diskussion mit Autor_Innen

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