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Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen. Soweit nicht anders gekennzeichnet, ist der Eintritt frei. (Uns ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, dass Spenden abgelehnt worden wären...)


Di, 02. 12. um 18:00 | Robert-Havemann-Saal

67. Berliner Friedensgespräch

Palästina – Israel
Welcher Weg bleibt uns zum Frieden?

Ein Gespräch mit Jeff Halper, Jerusalem, Israel.

Jeff Halper ist Anthropologe, Autor, Friedensaktivist sowie Mitgründer und Leiter des Israeli Committe Against House Demolitions (ICAHD), einer Menschenrechts- und Friedensorganisation.
2006 wurde er für den Friedensnobelpreis nominiert. Jeff Halper plädiert für einen gerechten Frieden, bei dem beide Seiten gewinnen, ein win-win-peace, bei dem die Sorgen und die Bedürfnisse beider Seiten berücksichtigt werden.

Veranstalter: Deutscher Friedensrat e. V., Rosa-Luxemburg-Stiftung, Attac Berlin - AG Globalisierung und Krieg


Fr, 05. 12. um 19:00 | Raum 1102 (2. Hof, Aufgang A, 1. OG)

Vortrag und Diskussion

Stalins Hungergenozid in der Ukraine

Die russischen Revolutionen von 1905 und 1917 wären ohne die agrarrevolutionären Massen nicht möglich gewesen - dennoch galten diese in den Augen der bolschewistischen Parteifunktionäre, die sich an der Macht festsetzten, als zutiefst primitiv und rückständig. Die bolschewistische Partei glaubte sogar ihren Machtanspruch in Gefahr zu sehen, wenn nicht den ländlichen Sozialstrukturen das Rückgrat gebrochen werde.

Mit dem Wort "Kulaken" war bald ein Kampfbegriff gegen die Bauern und die agrarisch geprägte Dorfkultur gefunden, um Zwangskollektivierungen und Terrormaßnahmen zu rechtfertigen. Nachdem (bewußt unerreichbar hoch festgesetzte) Planzahlen nicht erfüllt werden konnten, wurde insbesondere in zahlreichen ukrainischen Dörfern die Lebensmittelversorgung eingestellt; Requirierungskommandos beschlagnahmten alle vorhandenen Nahrungsmittel, verhängten Blockaden über die Dörfer und lieferten damit die ländliche Bevölkerung dem sicheren Hungertod aus. Im Zuge des "Holodomor", der Großen Hungersnot 1932/33, starben sechs bis sieben Millionen Menschen den Hungertod, etwa die Hälfte in der einstigen "Kornkammer" Ukraine. Zur selben Zeit wurden aus der Sowjetunion 1,7 Mio Tonnen Getreide exportiert. Das Gedenken an die Opfer, welches in sowjetischer Zeit tabu war, ist auch unter den heutigen politischen Verhältnissen in Russland unerwünscht.

Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie


Sa, 06. 12. um 10:00 | Robert-Havemann-Saal

Tagesseminar

Inklusion in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit - Globales Lernen inklusiv gestaltet

(bis 18 Uhr)

Seit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen steht eine inklusive Um­strukturierung des Bildungssystems, gerade in Berlin, auf der politischen Agenda. Uns ist es wichtig, dass durch inklusive Bildung die Teilhabe aller ermöglicht werden muss. Das Seminar richtet sich an alle, die mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten und Inte­ressierte der Bildungsarbeit.


Das Globale Lernen versteht sich als ein Bildungskonzept, das für alle Lern- und Lebensbereiche so­wie für alle Menschen von Bedeutung ist.

Seit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen steht eine inklusive Um­strukturierung des Bildungssystems, gerade in Berlin, auf der politischen Agenda. Uns ist es wichtig, dass wir uns darüber bewusst werden, dass vielfältige Ausschlüsse bestehen und durch inklusive Bildung die Teilhabe aller ermöglicht werden muss. Im Zuge dieser Umstrukturierungen begegnen wir in unserer Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen häufig sehr heterogenen Gruppen. Daher halten wir es für wichtig und notwendig, unser Bildungsmaterial allen zugänglich zu machen.

Das Seminar richtet sich an alle, die mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten und Inte­ressierte der Bildungsarbeit.

Wir werden uns mit folgenden Themen beschäftigen:

1. Globales Lernen

Was ist Globales Lernen und warum ist es für die Bildung von Kindern und Jugendlichen not­wendig?
Welche Kompetenzen werden dabei erworben und gestärkt?

2. Inklusives Lernen

Was bedeutet inklusives Lernen und wie kann es umgesetzt werden?
Welche Barrieren gilt es zu überwinden?

3. Globales Lernen inklusiv gestalten

Wo gibt es Überschneidungen in der Methodik vom Globalen Lernen und Inklusiven Lernen?

4. Arbeitsgruppen zu „Globales Lernen inklusiv gestaltet“



Die Teilnahmegebühr von 6 € (ermäßigt 3 €) kann vor Ort bezahlt werden und enthält die Verpfle­gung.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 30. November 2014 an: info[ätt]baobab-infoladen.de, da die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt ist.

Der Seminarort ist barrierefrei.

Veranstalter: BAOBAB-Infoladen Eine Welt e.V. in Kooperation mit bezev - Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V.


Mi, 10. 12. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Soli-Veranstaltung zum internationalen Tag der Menschenrechte

»Free the Cuban five!« aus US-Gefängnissen

Passend zum Internationalen Tag der Menschenrechte wird ein skandalöser Fall dargestellt, der in westlichen Medien totgeschwiegen wird. Fünf junge Kubaner wurden 1998 in Florida festgenommen, weil sie vor Ort exilkubanische Terrorgruppen ausgekundschaftet hatten, um zu verhindern, dass diese ihre gewalttätigen Aktionen gegen Kuba (z.B. Bomben-anschläge) fortsetzen würden, indem sie die gesammelten Dokumente an den FBI weitergaben. Statt den exilkubanischen Gruppen das Handwerk zu legen wurden die Informanten ausfindig gemacht, inhaftiert und in Miami vor Gericht gestellt. In einem unfairen, u.a. von Amnesty International kritisierten Prozess, der menschenrechtliche Mindeststandards verletzte, wurden die 5 zu lebenslänglichen bzw. extrem langen Haftstrafen verurteilt. Bislang konnten lediglich zwei von ihnen nach ihrer langen und schwierigen Gefängniszeit in den USA nach Kuba zurückkehren…

GesprächspartnerInnen:
• Azize Tank, Mitglied des Deutschen Bundestages (Fraktion DIE LINKE), Sprecherin für Soziale Menschenrechte
• H. Eberhard Schultz, Menschenrechtsanwalt

Beide berichten von der internationalen Solidaritätswoche mit Teilnehmerinnen aus Ländern, darunter ParlamentarierInnen, Vertreterinnen von Menschenrechtsorganisationen, Kirchen und Verbänden, WissenschaftlerInnen an der sie im Juni in Washington, DC mitwirkten. Sie suchten eine Reihe Kongressabgeordneten auf, um von der US-Administration wenigstens eine humanitäre Lösung im Fall der Cuban Five zu erreichen.
Gezeigt wird einleitend der aktuelle kurze Dokumentarfilm “Justice in London” des kubanischen Regisseurs Roberto Chile über ein hochrangig besetztes internationales juristisches Hearing über den Fall der Cuban Five in London im März 2014.
Weltweit entwickelten Hunderte Komitees Solidaritätsaktionen. Zu den UnterstützerInnen gehören Nobelpreisträger wie Adolfo Pérez Esquivel (Argentinien), Nadine Gordimer (Süd-afrika), José Saramago (Portugal), Günter Grass (Deutschland) und Noam Chomsky (USA), Mikis Theodorakis und die US-amerikanische Schriftstellerin Angela Davis. Alljährlich finden in zahlreichen Ländern Aktionen und Kundgebungen zur Befreiung der CUBAN FIVE statt. Selbst vor dem Weißen Haus in Washington zeigen Demonstranten ihre Solidarität.
Weitere Fakten und Hintergrundinformationen über den Fall der Cuban Five: www.miami5.de

http://www.netzwerk-cuba.de

Veranstalter: NETZWERK CUBA - informationsbüro - e. V.


 

 

 Veranstaltungen

Di, 02. 12. um 18:00
67. Berliner Friedensgespräch

Palästina – Israel
Welcher Weg bleibt uns zum Frieden?

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Fr, 05. 12. um 19:00
Vortrag und Diskussion

Stalins Hungergenozid in der Ukraine

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Sa, 06. 12. um 10:00
Tagesseminar

Inklusion in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit - Globales Lernen inklusiv gestaltet

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