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Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein

Raum: 1510/11
.. 2. Hof (Aufgang A)
Tel.: 030-41.72.35.55
Fax: 030-41.72.35.57


Web: www.rav.de
E-Mail: kontakt[at]rav.de

Der RAV gründete sich 1979 als politische Anwaltsorganisation neben den Strafverteidigervereinigungen. In einer Zeit von öffentlichen Angriffen sowie Straf- und Ehrengerichtsverfahren gegen Anwälte, vor allem gegen solche, die in politischen Strafverfahren verteidigten, sollte eine schlagkräftige Interessensvertretung aufgebaut werden.

Gegenüber 1979 hat sich die Rechtswirklichkeit stark verändert. Engagierte Anwältinnen und Anwälte sind in der Öffentlichkeit weitgehend akzeptiert, exponierte RAV-Mitglieder wurden Bundes- und Landesminister, Präsidenten von Rechtsanwaltskammern o.ä. Die Probleme der Mandanten sind jedoch ähnliche wie zu Gründungszeiten. Die Rechte von Flüchtlingen und Nichtdeutschen werden ständig beschränkt. Die Opfer einer irrationalen Drogenpolitik fi nden sich ebenso in den überfüllten Haftanstalten wie eine wachsende Zahl Armutskrimineller. Wesentliche Errungenschaften des Sozialstaates wurden abgebaut. Erst recht auf globaler Ebene sind Fortschritte in Richtung einer gerechten Wirtschaftsanordnung kaum auszumachen. Statt dessen weitet der Staat Eingriffsbefugnisse im Zuge der sogenannten Terrorismusbekämpfung seit 2001 stetig aus. Selbst menschenrechtliche Essentialia wie das Folterverbot werden unter einem scheinbar grenzenlosen Sicherheitsparadigma in Frage gestellt und Kriege als Präventionsmaßnahme gerechtfertigt. Insoweit ist auch die Präambel des RAV aus dem Gründungsjahr von ungebrochener Aktualität, wenn es dort heißt:

„Recht ist Instrument der Begründung und Sicherung von Herrschaft. Es ist aber auch eine Waffe, sich gegen Herrschaft zur Wehr zu setzen. Das Recht in dieser Weise zugunsten des oder der Schwächeren zu nutzen und zu entwickeln, ist Ziel dieser Vereinigung.“

Der RAV nimmt Einfluss auf rechtspolitische Entwicklungen u.a. durch Beteiligungen an der öffentlichen und fachöffentlichen Diskussion, Stellungnahmen gegenüber der Legislative sowie dem Bundesverfassungsgericht. Er verfolgt eine konsequent antimilitaristische Position in internationalen Konflikten, unterstützt verfolgte ausländische Kolleginnen und Kollegen, beteiligt sich an Prozessbeobachtungen, unterstützt die Arbeit der europäischen Legalteams und betreibt umfangreiche anwaltliche Fortbildung durch Fachanwaltskurse und sonstige berufl iche Fortbildungsveranstaltungen. Er streitet gegen die Verschärfung des Straf- und des Strafprozessrechts, gegen Polizeigewalt und die ständige Ausweitung polizeilicher Befugnisse, gegen ein rassistisches Asyl- und Ausländerrecht, für die Wahrung der Rechte von Minderheiten, für menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Der RAV bietet ermäßigte Mitgliedsbeiträge für Studierende, ReferendarInnen sowie für RechtsanwältInnen in den ersten zwei Jahren nach ihrer Zulassung und für RechtsanwältInnen, die wegen der Versorgung ihrer Kinder vorübergehend nicht erwerbstätig sind.

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