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Aufruf: Für die Verteidigung des Koalitionsrechts - Aufhebung des Verbots gewerkschaftlicher Betätigung für die FAU Berlin Heidemarie Kruschwitz und Sebastian Gerhardt, beide im Vorstand der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte, unterstützen den "Appell an alle Mitglieder und Funktionäre der Gewerkschaften, an alle Anhänger/innen des Grundrechtes zur Bildung freier und unabhängiger Interessenorganisationen der abhängig Beschäftigten" Aus dem Text: "In den letzten Jahren haben deutsche Arbeitsgerichte immer wieder versucht, das eh schon beschränkte Koalitionsrecht in Deutschland weiter einzuengen. 2007 traf es die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GdL), der wegen der „enormen Schadenshöhen“ Streiks im Fern- und Güterverkehr verboten wurden. Und wer hat noch den Überblick über all die Fälle, bei denen Unternehmer mit gerichtlichem Segen versucht haben, durch sog. Verdachtskündigungen die gewerkschaftliche Arbeit im Betrieb zu ersticken? ... Es geht um gemeinsame Grundrechte, die nur gemeinsam verteidigt werden können.Unterschreibt und verbreitet diesen Aufruf, mobilisiert eure gewerkschaftlichen Gremien, meldet euch in Unternehmen, in Medien und in der Politik zu Wort. Skandalisiert die Urteile der Berliner Gerichte." Mitzeichnen beim Solidaritätskomitee für gewerkschaftliche Freiheit / Kontakt: koalitionsfreiheit[at]googlegroups.com ... und Sa, 20. Februar, 18 Uhr: Demo "Gewerkschaftsfreiheit verteidigen!" während der großen Berlinale-Abschlussgala: Vom Berlinale-Palast am Potsdamer Platz zum Kino Babylon Mitte am Rosa-Luxemburg-Platz. Residenzpflicht abschaffen - Kreativitätsaufruf der Chipkartenini Seitdem die Chipkarten in Berlin abgeschafft sind und die De*fence-Kampagne erst einmal vorbei ist, arbeiten wir momentan zum Thema Abschaffung der Residenzpflicht. Diese typisch deutsche Sonderregelung für Flüchtlinge hat sonst nur noch Österreich, Ziel ist die Schikanierung von Flüchtlingen, indem ihre Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt wird. Durch die Festlegung von Residenzpflichtkreisen, die die Betroffenen nur mit vorheriger Genehmigung durch die zuständige Ausländerbehörde verlassen dürfen, werden Flüchtlinge bevormundet und bei Zuwiderhandlung juristisch verfolgt und bestraft. Da wir nicht denken, dass Menschen kriminalisiert werden sollten, nur weil sie autonom entscheiden wollen, wann sie wohin gehen wollen, schließen wir uns all den Gruppen an, die schon lange eine Abschaffung dieses Gesetzes fordern. Momentan sieht es so aus, als sei zumindest zwischen Berlin und Brandenburg für einen Teil der Betroffenen Besserung in Sicht: Brandenburg ist bereit, die eigenen Residenzpflichtkreise zu vereinheitlichen und Berlin mit einzuschließen – aber der Berliner Senat ziert sich noch! Von daher ist es dringend nötig das Problem publik zu machen und politischen Druck aufzubauen und dafür brauchen wir Euch! Neben Kundgebungen, Postkartenaktionen, Infoveranstaltungen und anderen kreativen Aktionen, schafft mensch gerade durch Wiederholungen im Alltag Öffentlichkeit und nichts eignet sich dafür besser als Wände, Schaufenster und alles, woran mensch täglich vorbeikommt. Deshalb suchen wir nun geeignete Aufkleber- und Postermotive, die von Euch entworfen, von uns gedruckt und von allen verteilt werden können. Schickt uns eure Entwürfe auf CD an das Haus der Demokratie und Menschenrechte - Berliner Büro für gleiche Rechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin oder mailt uns an residenzpflichtabschaffen[at]yahoo.de und wartet gespannt, ob Euer Vorschlag es in die Top 3 schafft – die GewinnerInnen werden natürlich nicht namentlich genannt, aber anonymer Ruhm und Dank sind Ihnen sicher! Einsendeschluss ist der 14. März 2010! Rechtsmittel finden wir natürlich daneben!
Spendenaufruf des Flüchtlingsrats Brandenburg für den Wiederaufbau der Ausstellung "Residenzpflicht – Invisible Borders" Ausstellung durch Neonazi-Brandanschlag zerstört
In der Nacht zum 23. Januar 2010 verübte ein 16-jähriger Neonazi einen Brandanschlag auf das »Haus der Demokratie« in Zossen, Landkreis Teltow-Fläming. Der Anschlag reihte sich ein in eine Kette von Angriffen gegen die das Haus betreibende Bürgerinitiative "Zossen zeigt Gesicht". Vermutlich wusste der 16-Jährige nicht, dass in jener Nacht die Ausstellung "Residenzpflicht – Invisible Borders" im Haus deponiert worden war. Sie sollte in der folgenden Woche eröffnet werden. Dazu kam es nicht mehr, der Brand hat sie vollständig zerstört. Nur das fixe Inventar des "Hauses der Demokratie" war versichert, die untergestellte Ausstellung nicht. Ohne Spenden und Zuwendungen ist ein Wiederaufbau nicht möglich. Die Neonazis, denen die Bürgerinitiative als "Volksverräter" und Asylsuchende als "Sozialschmarotzer" gelten, hätten erreicht, was sie wollten. Damit "Residenzpflicht – Invisible Borders" so bald wie möglich wieder gezeigt werden kann, benötigen wir Spenden. Verwendungszweck: "Residenzpflichtausstellung" Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam Konto-Nr.: 350 1010 000 BLZ: 160 500 00 Der ganze Aufruf beim Flüchtlingsrat Brandenburg Fortbildungsangebote des bapob - Berliner Arbeitskreis für politische Bildung e. V.
Projekte über Grenzen zweiter Teil des Ausbildungszyklus der Grundausbildung. Diese Fortbildung richtet sich an Menschen, die in die internationale Jugend- und Begegnungsarbeit einsteigen möchten. Es wird um Ziele, Chancen und Herausforderungen internationaler Jugendarbeit sowie um die Entwicklung von Kompetenzen für die Leitung von Projekten in diesem Bereich gehen. Dabei stehen insbesondere die Themen Lernen in (internationalen) Gruppen, Umgang mit Sprache, Anleiten & Reflektieren von Übungen, Zusammenarbeit im internationalen Team, Konfliktbearbeitung und Projektmanagement im Vordergrund. Das Seminar wird vom 20.-27.03.2010 in Calais stattfinden; ein neuer Zyklus beginnt im November in Berlin. Kosten: 230 EUR, ermäßigt 180 EUR. Weitere Informationen & Anmeldung Sprache lernen und Erlebnispädagogik Deutsch-französischer Fortbildungszyklus: Ein Tandemsprachkurs für (zukünftige) Multiplikatoren. Der erste Teil wird im urbanen Raum Berlins vom 17.-24. April 2010 stattfinden, der zweite vom 16.-23. August 2010 in den ländlichen französischen Voralpen in Lalley/Isère. Weitere Informationen und Anmeldung bapob e.V. berliner arbeitskreis für politische bildung Fast siebzig Gruppen und Projekte haben im Haus der Demokratie und Menschenrechte einen Arbeitsort gefunden. Das Haus der Demokratie und Menschenrechte ist eine Denkwerkstatt, ein Ort des Dialogs und der Arbeit für mehr Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an den Entscheidungen der modernen Gesellschaft. Auf unserer Website finden Sie neben dem aktuellen Veranstaltungsprogramm ein Verzeichnis aller Mieter im Haus der Demokratie und Menschenrechte. Auch wenn Sie Interesse an einem Büro- oder Seminarraum haben, werden Sie fündig. Schauen Sie sich um.
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