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Bitte beachten: Wir sind kein Museum. Saal und Foyer werden während der Ausstellungslaufzeiten auch immer wieder für Veranstaltungen genutzt. Wer ganz sicher gehen will, kann sich anmelden oder den Ausstellungs- mit einem Veranstaltungsbesuch kombinieren.


Aktuelle Ausstellung:

vom 05. 07. 2018 bis 20. 07. 2018 | Robert-Havemann-Saal & Foyer
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung

Sumud: Existence is Resistance

Wenn Gärtnern zur Widerstandskraft wird.

Lubna, Nawras, Rasha, Samia und Tufa leben in der Westbank im Dorf Al-Walajah. Der Ort stößt im Osten und Süden an israelische Siedlungen und wird im Norden durch die sogenannte grüne Linie begrenzt. Diese geht auf die Waffenstillstandslinie von 1949 und die Demarkationslinie von 1967 zurück. Die Palästinenser*innen sehen in ihr den möglichen zukünftigen Grenzverlauf bei einer Zweistaatenlösung.

A, B und C, das sind die Kategorien, in die das palästinensische Autonomiegebiet nach dem 2.Osloer Abkommen eingeteilt wurden. A steht für eine palästinensische Administrativ- und Sicherheits-verwaltung, bei B verantworten Palästinenser*innen die Behörden und Israel*innen die Sicherheit und in C liegt die Administration und Sicherheit bei Israel.

Für Al-Walajah bedeutet das: Der Dorfkern ist Kategorie B, die Nutzflächen gehören zu C. Für diese Gebiete müssen bei Bau- oder Renovierungsarbeiten Anträge bei den israelischen Behörden gestellt werden, die jahrelang dauern und meistens nicht genehmigt werden. Für Al-Walajah bedeutet das in der Realität: Die für den Ort nutzbare Landfläche verringert sich von 18 km² auf 0,5km² und die Menschen im Dorf werden immer weniger.

Das verursacht in allen Alltagsbereichen schwerwiegende Einschränkungen: Der Zugang zu Bildung, Arbeit und medizinischer Versorgung ist im wahrsten Sinne des Wortes begrenzt, die Menschen sind isoliert. Neun Frauen in Al-Walajah wollten das nicht tatenlos hinnehmen. Sie fanden und finden in ihren Gärten ihre Widerstandskraft – Sumud – die sie den Alltag hinter Mauern überstehen lässt.

Die Foto-Ausstellung bietet Einblicke in das Leben der Frauen in diesem begrenzten Gebiet und zeigt in eindrucksvollen Bildern, die von ihnen bewirkten Veränderungen. Denn diese „changemaker“ geben ein Beispiel dafür, wie man Hürden umgehen und überwinden kann.

Veranstalter: KURVE Wustrow e.V., Ziviler Friedensdienst, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Vorschau:

recht im bilde

vom 27. 07. 2018 bis 10. 08. 2018 | Robert-Havemann-Saal
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung

Foto-Ausstellung

In Zeiten globaler Migrationsbewegungen bedeutet Flucht die Übertretung nationaler Grenzen. Für die Fliehenden heißt das: Hinter jeder Grenze erwartet sie eine andere Rechtslage. Auch daran zeigt sich die
fundamentale Bedeutung universeller Menschenrechte.
Gerade in der deutschen Diskussion, mit ihrem Fokus auf nationaler
Identität sowie der Frage nach Kosten und Nutzen der Geflüchteten, wird das im Grundgesetz verankerte Recht auf Asyl zunehmend in den Hintergrund gedrängt.

Die Foto-Ausstellung beleuchtet aber nicht nur Menschenrechtsverletzungen durch Staaten, sondern zeigt auch die Gewalt durch Dritte, wie die von den Geflüchteten Profitierenden oder Fremdenfeindlichkeit in der Bevölkerung.

„recht im bilde“ bedeutet, umfangreich informiert zu sein – dies versucht die Ausstellung zu leisten. So geht sie auch auf die Binnenmigration in Afrika und Asien ein und zeigt die Handlungsspielräume, die sich die Flüchtlinge zwischen tolerierter Duldung und möglicher Abschiebung erkämpfen: den Aufbau eigener Strukturen, die Vernetzung mit lokalen NGOs und auch die Proteste für ihre Rechte.

Diese thematische Vielfältigkeit spiegelt sich auch in den Präsentationsformen der Ausstellung wider. Neben Aufnahmen von Magnum-Fotograf*innen hängen die Bilder junger Nachwuchs-Dokumenteur*innen, dazu beleuchten Infomaterialien den vieldimensionalen Kontext und eine Filmprojektion veranschaulicht die Fluchterfahrungen eines der Künstler.

Vernissage am 27.7 um 19 Uhr in Anwesenheit der Künstler*innen

Foto: Valentin Gienger

Veranstalter: Amnesty-International-Hochschulgruppe der Charité und Humboldt-Universität zu Berlin, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Veranstaltungen

So, 22. 07. um 16:00

Social bots – die programmierte Meinung

Vortragsreihe

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Mi, 25. 07. um 19:00

Berliner Allianz für Freiheitsrechte (BAfF)

Offenes Treffen

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So, 29. 07. um 16:00

Das Darknet – letzte digitale Freiheit oder Verbrecher-Forum?

Vortragsreihe

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Das ganze Programm...

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