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Bitte beachten: Wir sind kein Museum. Saal und Foyer werden während der Ausstellungslaufzeiten auch immer wieder für Veranstaltungen genutzt. Wer ganz sicher gehen will, kann sich anmelden oder den Ausstellungs- mit einem Veranstaltungsbesuch kombinieren.
Aktuelle Ausstellung:
Willkommen in Europa – EU Politik gefährdet Menschenleben
Eine Ausstellung von Ärzte ohne Grenzen zum Thema “Festung Europa”
vom 01. bis 22. 12. 2011 und dann wieder vom 04. 01. bis 08. 02. 2012
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung
Trotz restriktiver Einwanderungsbestimmungen setzen Migranten immer wieder ihr Leben aufs Spiel, um auf der Suche nach Zuflucht, Schutz und besseren Lebensbedingungen nach Europa zu gelangen. Die Bestimmungen zwingen die Menschen dazu, dabei immer größere Risiken einzugehen, die sich negativ auf ihre körperliche und seelische Gesundheit auswirken.
Seit dem Jahr 2000 leistet Ärzte ohne Grenzen medizinische Nothilfe für Migranten, die die europäischen Küsten mit Booten erreichen. Die Mitarbeiter führen medizinische Untersuchungen durch und bieten psychologische Unterstützung an. Dazu gehören Projekte auf Malta, in Italien und Griechenland. Die Teams von Ärzte ohne Grenzen haben dabei während der vergangenen Jahre festgestellt, dass die Menschen immer dringender medizinische Hilfe benötigen. Viele kommen in einem hoffnungslosen Zustand an: Infolge der rauen Bedingungen, die sie während der langen Fahrt übers Meer ertragen mussten, leiden sie unter Schock, an Unterkühlung und Hautverbrennungen. Einige von ihnen überleben die Reise nicht.
Jeden Tag sehen die Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen Menschen, die vor Konflikten, Menschenrechtsverletzungen oder schwierigen sozioökonomischen Bedingungen geflohen sind. Sie reisen, leben und arbeiten unter prekären Bedingungen und haben keinen oder nur begrenzten Zugang zu medizinischer Versorgung. Sie werden häufig ausgegrenzt, und ihre Zukunft ist ungewiss, wenn sie Europa
schließlich erreichen.
Ärzte ohne Grenzen fordert, dass bei der Aufnahme der Migranten und Asylsuchenden Mindeststandards eingehalten werden, so wie sie in der europäischen Gesetzgebung und im internationalen Recht festgelegt
sind. Darüber hinaus verurteilt die Organisation, dass schutzlose Menschen systematisch in Lagern festgehalten werden.
Die Ausstellung
Die Ausstellung zeigt Fotos von der Situation auf Malta sowie Bilder, die von den Patientinnen und Patienten gemalt wurden. Malta ist aber nur ein Beispiel - die Lage in Italien, Griechenland und anderen Ländern ist keinesfalls besser.
Die Bilder berichten vom Schmerz der erzwungenen Flucht, der Angst, die die Menschen beim Durchqueren der Wüste und auf See erlebt haben, vom Risiko der Inhaftierung, der Abschiebung, der Gewalt, der Ausbeutung und Misshandlung, von der Unfähigkeit, in den Ländern, die sie durchqueren, Schutz zu finden und schließlich von der bitteren Enttäuschung, an einem Ort anzukommen, von dem sie sich Schutz erhofft hatten, um dann festzustellen, dass die Lebensrealität dort rau und völlig anders ist, als sie erwartet hatten.
Veranstalter: Ärzte ohne Grenzen & Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
Vorschau:
videoatonale: systemfrage 2011+
12. 02. 2012 bis 15. 02. 2012 | Robert-Havemann-Saal
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung
Dauerpräsentation von Video-Interviews
aus dem Umfeld von Occupy Berlin
Die Berliner Künstlergruppe videoatonale arbeitet seit Ende August 2011 fortlaufend aneinem neuen Projekt: systemfrage 2011+. videoatonale läßt in systemfrage 2011+ Menschen unterschiedlicher Herkunft und verschiedenen Alters sowie Aktivisten in bewusst ungeschnittenen Videointerviews und -statements zu Wort kommen, die sich für politische, menschliche und soziale Veränderungen einsetzen und engagieren. Sie kommen teilweise aus Bewegungen wie z.B. Occupy oder sind Einzelkämpfer, die sich ein Spezialgebiet gesellschaftlicher Relevanz erarbeitet haben.
Gerade wegen des unverfälschten, vermeintlich einfachen Herangehens werden die Videos authentisch und besonders sehenswert. Die Interviewten mit ihren selbst gewählten Themen und ihren Gedanken sind das Zentrum. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. videoatonale gibt mit systemfrage 2011+ denen ein Forum, die im Fernsehen nicht oder nur für wenige Sekunden zu Wort kommen, die aber viel mehr und womöglich viel Essentielleres zu sagen haben, als allgemein gedacht wird. Ist es womöglich ein Fehler, tendenziell nur Prominente zu Wort kommen zu lassen? systemfrage 2011+ ist ein zeitgenössisches Dokument mit vielen Facetten und ein Abbild dessen, was momentan kollektiv gedacht und erlebt wird.
Eröffnung der Präsentation mit den MacheInnen
So, 12. 02. um 17:00
Laufzeiten der Präsentation
So, 12. 02. von 17:00 bis open end
Mo, 13. 02. & Di, 14. 02. von 11:00-17:00
Mi, 15. 02. von 11-19:00
Woher, wohin? Das Phänomen "Occupy"
Diskussion mit und über Occupy Berlin
Mi, 15. 02. um 19:00
http://www.videoatonale.blogspot.com
Veranstalter: Humanistische Union Berlin-Brandenburg & Stiftung Haus der Demoratie und Menschenrechte
Plakatausstellung: 50 Jahre Amnesty International
13. 02. 2012 bis 28. 03. 2012 | Robert-Havemann-Saal & Foyer
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung
Am 28. Mai 1961 rief der britische Anwalt Peter Benenson Menschen in aller Welt dazu auf, gemeinsam mit anderen aktiv für die Menschenrechte zu werden - und legte so den Grundstein für Amnesty International. In 50 Jahren ist daraus eine Bewegung von über 3 Millionen Menschen geworden, die in 150 Ländern für die Menschenrechte einsteht mit Einsatz, Überzeugung und Beharrlichkeit.
Übrigens, kennen Sie schon unsere Jubiläums-Website "http://50jahre.amnesty.de"? Mit Online-Aktionen und einem Blick auf die Entwicklung von Amnesty in den letzten 50 Jahren. Mit über hundert Terminen vor Ort. Und persönlichen Einblicken von Menschen, die bei Amnesty für die Menschenrechte aktiv sind.
Veranstalter: Amnesty International & Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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NEU: Wir bei Facebook |
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Veranstaltungen |
Mo, 06. 02. um 19:00
Präsentation und Podiumsdiskussion
Die Gedenkstättenkultur in der Region Perm vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation in Russland
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Mi, 15. 02. um 19:00
Diskussion mit und über Occupy Berlin
Woher, wohin? Das Phänomen „Occupy“
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Do, 16. 02. um 19:00
22. Geburtstag von Paula Panke & Frieda Frauenzentrum
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Das ganze Programm... |
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