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Bitte beachten: Wir sind kein Museum. Saal und Foyer werden während der Ausstellungslaufzeiten auch immer wieder für Veranstaltungen genutzt. Wer ganz sicher gehen will, kann sich anmelden oder den Ausstellungs- mit einem Veranstaltungsbesuch kombinieren.


Aktuelle Ausstellung:

vom 05. 12. 2016 bis 06. 01. 2017 | Robert-Havemann-Saal & Foyer
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung

"Genozid gegen Roma - remember to resist"

Während des Zweiten Weltkrieges hat Rumänien, das damals mit Deutschland verbündet war, fast 150.000 jüdische Bürger*innen und mindestens 25.000 Roma deportiert. Zum Kreis der Deportierten gehörten alle erfassten nomadisierenden Roma sowie jene Sesshaften, die aufgrund vager und willkürlicher Kriterien als "gefährlich" bzw. "schädlich" galten.
Dabei überlappten sich Vorstellungen von politisch-sozial erwünschter Lebensweise mit biologistisch-rassistischen Vorstellungen, die größtenteils aus dem Deutschen Reich importiert worden waren. Die Deportationen erfolgten familienweise, die Hälfte der Deportierten waren Kinder. Heutige Schätzungen gehen davon aus, dass 30% bis 50% der Verschleppten die Deportation nicht überlebt haben.
Während die deutschen Einsatzkommandos und sogenannte Volksdeutsche zehntausende Morde an Juden und Jüdinnen verübten, lag die Deportation und die mörderische Behandlung der Roma im Verantwortungsbereich der rumänischen Behörden. Rumänien sollte "ethnisch gesäubert" werden. Die Deportierten wurden in das sog. Transnistrien gebracht, rund um die Hafenstadt Odessa. Die Erinnerung an diesen Völkermord ist in Rumänien noch sehr gering ausgeprägt. Erst im Jahr 2004 gestand der rumänische Staat seine Verantwortung für den Völkermord ein.
Die Projektgruppe bestand aus Jugendlichen aus der Ukraine, Rumänien und Deutschland, Roma und Nicht-Roma. Die Ausstellung spiegelt ihre Reise von Bukarest bis Bug wieder und zeigt ihre Begegnungen mit Überlebenden und Zeitzeug*innen.

Gefördert durch das Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger" der Europäischen Union und der evz Stiftung "Erinnerung, Verant-*wortung und Zukunft".

Veranstalter: Bildungswerk für Friedensarbeit der DFG-VK, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Veranstaltungen

Do, 08. 12. um 19:00

Attacks on Civil Society

Bahrain Center for Human Rights (BCHR) & Human Rights Watch Germany

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Fr, 16. 12. um 18:00

Berlin 21

Nachhaltiger Jahresausklang 2016

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