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Bitte beachten: Wir sind kein Museum. Saal und Foyer werden während der Ausstellungslaufzeiten auch immer wieder für Veranstaltungen genutzt. Wer ganz sicher gehen will, kann sich anmelden oder den Ausstellungs- mit einem Veranstaltungsbesuch kombinieren.


Aktuelle Ausstellung:

vom 01. 09. 2016 bis 14. 10. 2016 | Robert-Havemann-Saal & Foyer
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung

Der Palast lebt - trotz alledem

Die 28. Wanderausstellung des Freundeskreises Palast der Republik ist dem 40. Jahrestag der Palasteröffnung gewidmet. Vor fast genau 26 Jahren, am 19. September 1990, wurde der Palast der Republik geschlossen. Mit dem Protestspaziergang vom 27. März 1993 um den Palast, an dem tausende empörte Bürger teilnahmen, begann die organisierte und vielschichtige Protestbewegung gegen die Palastvernichtung. Dieses Datum markiert den anhaltenden, mehr als 20 jährigen Protest gegen die Palastschließung, Palastvernichtung und Schlossbauabsichten. Der Freundeskreis Palast der Republik, gegründet im März 2007, setzt die Protestbewegungen vergangener Jahre fort.
Am 11.10.2016 lädt der Freundeskreis von 14 bis 17 Uhr zu einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung.

Veranstalter: Freundeskreis Palast der Republik, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Vorschau:

"Tragödie der Freiheit" - Revolution und Krieg in Spanien 1936-39. Fragmente.

vom 20. 10. 2016 bis 01. 12. 2016 | Robert-Havemann-Saal
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung

Am 17. Juli 1936 putschten Teile des spanischen Militärs gegen die seit 1931 bestehende Republik, zunächst in der Kolonie Marokko, dann in Spanien selbst. Der Putsch, der von Monarchisten, Faschisten u.a. unterstützt wurde, scheiterte aber vielerorts am Widerstand von AnarchistInnen, SozialistInnen, anderen Linken und RepublikanerInnen. Hiermit begann der Spanische Bürgerkrieg, an dem sich zudem außerspanische Kräfte beteiligten, darunter Nazi-Deutschland, weshalb es auch, aber nicht nur ein Bürgerkrieg war. Er endete im April 1939 mit dem Sieg der Putschisten, gefolgt von einer bis 1975 andauernden Diktatur.

Wenn heute an diese Ereignisse erinnert wird, dann gilt dies einerseits dem vielfältigen Widerstand gegen die rechten Putschisten.
Dessen Kennzeichnung als „antifaschistisch“ verweist aber auch darauf, dass die Ereignisse in einem größeren Bedingungsrahmen zu sehen sind und ebenso deren zeitgenössische wie retrospektive Deutungen.

Das zweite, woran oft erinnert wird, das ist die Soziale Revolution, die sich an vielen Stellen aus der Abwehr des Putsches entwickelte, und zwar sowohl im städtisch-industriellen Bereich wie im ländlich-agrarischen. Getragen wurde sie von AnarchistInnen, linken SozialistInnen und GewerkschafterInnen sowie revolutionären MarxistInnen. Sie gilt manchen als „die letzte Revolution“ - gemeint ist vielleicht: die bislang letzte - und gerade im anarchistischen Spektrum als die umfassendste Manifestation anarchistischer Ideen überhaupt, auch hier vielleicht: bislang.

Beide, AntifaschistInnen wie SozialrevolutionärInnen, haben für die „Freiheit“ gekämpft, guten Glaubens, die meisten jedenfalls.
Zur „Tragödie der Freiheit“ gehört aber nicht nur, dass am Ende die Rechten doch gesiegt haben, sondern auch, dass die so leidenschaftlich für die Freiheit Kämpfenden darunter nicht ganz dasselbe verstanden haben, und so miteinander in Konflikt gerieten.
An „Spanien“ erinnern heißt also auch, an Fehler erinnern, an Uneinigkeit, an uneingelöste Versprechen und an offene Fragen, an aktuelle Missstände und an das Begehren nach echter Freiheit für alle.
Aber wie auch immer das bewertet wird, was 1936 in Spanien geschah, es war erstaunlich. Es sind aus der Geschichte nicht viele Beispiele bekannt, wo die Linke einen rechten Putsch hat zurückschlagen können.

Die Ausstellung verfolgt nicht das Ziel, die komplexen Ereignisse in Gänze dazustellen, und sie verfolgt auch nicht eine bestimmte Frage oder These. Die Ausstellung ist gedacht als „offene“ Form, die Sichtweisen und Fragmente präsentiert, damit sich die BesucherInnen ein eigenes Bild machen.
Ihr Hauptteil besteht aus individuell erarbeiten Einzelaspekten. Vorangestellt ist eine Einführung, die Ereignisse und Tendenzen benennt und in Beziehung setzt, und in manchem auch auf in der Ausstellung nicht weiter Thematisiertes verweist. Ein weiterer Teil, der sich im Hofdurchgang befindet, öffnet mit einer Sammlung von Zitaten einen gedanklichen Raum von Perspektiven und Bewertungen.
Geschichte muss immer neu rekonstruiert und angeeignet werden, individuell und kollektiv, wozu auch das Veranstaltungsprogramm beitragen soll.

http://tragoedie.hausderdemokratie.berlin/

Veranstalter: Zeitschrift "telegraph", Bibliothek der Freien, Prometheus Antiquariat und Einzelpersonen, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte. Unterstützt vom Hausverein im Haus der Demokratie und Menschenrechte

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Veranstaltungen im Rahmen dieser Ausstellung:

Do, 20. 10. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Vernissage zur Ausstellung "Tragödie der Freiheit - Revolution und Krieg in Spanien 1936 - 39" mit Filmvorführung

Memoria Viva


Mi, 26. 10. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal

Filmvorführung zur Ausstellung “Tragödie der Freiheit – Revolution und Krieg in Spanien 1936 – 39

ECONOMIA COL•LECTIVA – Europas letzte Revolution


 

 

 

Veranstaltungen

Mo, 03. 10. um 10:30

Matinee

Europäische Perspektiven

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Sa, 15. 10. um 10:00

Koordination und Verwaltung von NGO`s für Bürokratie-Fremdlinge

Workshop am 15. und 16.10 von 10:00 bis 17:00 Uhr

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Di, 18. 10. um 19:00

Attac Berlin - „Recht auf Stadt“

Attac Berlin lädt herzlich ein zum Gruppentreffen / Plenum mit dem Thema „Recht auf Stadt“!

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Das ganze Programm...

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